Abo
  • IT-Karriere:

Unix: OpenBSD 6.0 erzwingt W^X für das Basissystem

Das OpenBSD-Projekt sichert sein Basissystem ab, indem der genutzte Speicher entweder beschreibbar oder ausführbar (W^X) ist. Zudem verzichtet das Team auf VAX- und Linux-Support, hat aber die ARMv7-Unterstützung erweitert.

Artikel veröffentlicht am ,
OpenBSD 6.0 ist erschienen.
OpenBSD 6.0 ist erschienen. (Bild: OpenBSD)

Das freie und auf Sicherheit fokussierte Unix-Betriebssystem OpenBSD ist in Version 6.0 erschienen. Die wohl größte Neuerung zum Schutz der Anwender ist die strikte Umsetzung der Richtlinie W^X (Write XOR Execute) für das sogenannte Basissystem. Dies führt dazu, dass der genutzte Arbeitsspeicher entweder beschreibbar oder ausführbar ist. Umgesetzt worden ist dies zuvor bereits für den Kernel und gilt künftig auch für Userspace-Anwendungen.

Stellenmarkt
  1. BLG Logistics Group AG & Co. KG, Bremen
  2. dSPACE GmbH, Wolfsburg

Umgangen werden kann diese Richtlinie zurzeit noch dadurch, dass eine ausführbare Datei mit einer entsprechenden Option markiert und zudem auf einem Dateisystem liegt, das ebenfalls mit einer dazugehörigen Option eingehängt worden ist. Standardmäßig wird dies noch für /usr/local und damit für die vielen sogenannten Ports genutzt, also für externe Programme. Ohne diese Optionen würden wohl sehr viele Anwendungen nicht richtig funktionieren oder gar abstürzen, da diese W^X nicht unterstützten.

ARM-Unterstützung ausgebaut

Deutlich verbessert haben die Beteiligten außerdem die Unterstützung für die ARMv7-Architektur. Für diese steht nun ein EFI-Bootloader bereit, und der Kernel wird von Medien mit dem Dateisystem FFS geladen, statt wie bisher von FAT oder Ext. Darüber hinaus wird für alle SoCs ein einheitlicher Kernel samt Ramdisk verwendet.

Entfernt hat das Team dagegen die Unterstützung für die vergleichsweise alte VAX-Architektur. Erste Geräte damit sind erstmals Ende der 70er-Jahre verkauft worden. Ebenso nicht mehr verfügbar ist die Linux-Emulationsschicht, mit der für Linux erstellte Anwendungen ohne Anpassungen unter OpenBSD ausgeführt werden konnten.

Teil von OpenBSD 6.0 ist auch OpenSSH 7.3 sowie LibreSSL 2.4.2, das über die Chacha20-Poly1305 Cipher-Suites verfügt. Weitere Neuerungen finden sich in den Release-Notes.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

cpt.dirk 02. Sep 2016

Vielleicht hab' ich das auch falsch verstanden und es war JUSTIN Bieber gemeint?? Den...


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung von drei ANC-Kopfhörern im Vergleich

Wir haben den neuen ANC-Kopfhörer von Audio Technica gegen die Konkurrenz von Bose und Sony antreten lassen. Im Video sind die Unterschiede bei der ANC-Leistung zwischen dem ATH-ANC900BT, dem Quiet Comfort 35 II und dem WH-1000XM3 deutlich hörbar.

Geräuschunterdrückung von drei ANC-Kopfhörern im Vergleich Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /