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Der Wechsel auf Wayland wird von der Workstation-Arbeitsgruppe in Fedora vorangetrieben.
Der Wechsel auf Wayland wird von der Workstation-Arbeitsgruppe in Fedora vorangetrieben. (Bild: Redhat)

Displayserver: Fedora 25 soll Wayland als Standard nutzen

Der Wechsel auf Wayland wird von der Workstation-Arbeitsgruppe in Fedora vorangetrieben.
Der Wechsel auf Wayland wird von der Workstation-Arbeitsgruppe in Fedora vorangetrieben. (Bild: Redhat)

Das Desktop-Team von Fedora versucht sich erneut an der Umsetzung von Wayland als Standard statt dem veralteten X11. Ob den Entwicklern der Schritt diesmal gelingt, ist aber noch völlig offen.

Das technische Leitungsgremium der Linux-Distribution Fedora (Fesco) hat einstimmig beschlossen, dass die Workstation-Arbeitsgruppe für die kommende Version 25 erneut an der standardmäßigen Verwendung von Wayland arbeiten soll. Falls diese letztlich wie geplant umgesetzt werden kann, wäre Fedora 25 mit der Veröffentlichung Mitte November dieses Jahres die erste große Desktop-Distribution, die den Wechsel von dem veralteten X11 hin zu dem designierten Nachfolger Wayland als Displayarchitektur umsetzt.

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Nach dem Willen der Beteiligten hätte dies eigentlich bereits mit Fedora 24 geschehen sollen, das seit Ende Juni dieses Jahres verfügbar ist. Wegen einiger noch bestehender Probleme und vor allem wegen noch fehlender Funktionen im Vergleich zu dem bisher verwendeten X11 musste dies jedoch verschoben werden.

Allerdings zeigten sich die Entwickler bereits in der Ankündigung von Fedora 24 zuversichtlich und bezeichneten Wayland als geeignet für den täglichen Gebrauch, sofern der Gnome-Desktop eingesetzt wird. Bis zum Erscheinen von Fedora 25 will das Team die noch ausstehenden Arbeiten umsetzen, doch auch dann kann Wayland wohl noch nicht von allen Anwendern eingesetzt werden.

In dem Vorschlag an das Fesco werden etwa explizit Accessibility-Nutzer genannt, die zunächst weiterhin auf X11 angewiesen sein werden, da die Funktionen und Anwendungen zur Barrierefreiheit unter Wayland noch nicht so ausgereift sind wie eben unter X11. Ebenso geht das Team davon aus, durch die dann größere Nutzerbasis einige weitere Fehler zu entdecken. Auch deshalb werde X11 weiterhin als Ausweichmöglichkeit angeboten.


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caldeum 23. Aug 2016

Schade eig. XFCE ist auf jeder Distro mein Favorit und der einzige Desktop, den ich...

lear 22. Aug 2016

Was er (vermutlich) will ist, daß clients bei 200dpi rendern und der compositor auf dem...



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