Abo
  • Services:
Anzeige
Der 27-Jährige soll Server des Kernel-Projekts gehackt haben.
Der 27-Jährige soll Server des Kernel-Projekts gehackt haben. (Bild: JACQUES DEMARTHON/AFP/Getty Images)

Linux: Programmierer wegen Angriff auf Kernel.org festgenommen

Der 27-Jährige soll Server des Kernel-Projekts gehackt haben.
Der 27-Jährige soll Server des Kernel-Projekts gehackt haben. (Bild: JACQUES DEMARTHON/AFP/Getty Images)

Weil er Schaden an Servern des Kernel-Projektes angerichtet haben soll, wurde ein 27-jähriger Mann aus Florida festgenommen. Die Verhaftung geht vermutlich auf einen Vorfall aus dem Jahr 2011 zurück.

Ein 27-jähriger Mann aus dem US-Bundesstaat Florida soll Server der Kernel.org-Webseite gehackt haben und wurde nun von der Polizei in San Francisco festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Schaden an vier Servern des Kernel-Projektes angerichtet zu haben. Die Festnahme erfolgt während einer Verkehrskontrolle und basiert auf Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI.

Anzeige

Der Mann, offenbar ein Software-Entwickler, soll sich über den Account eines Mitarbeiters unerlaubt Zugriff auf die Server verschafft haben und dann Schadsoftware installiert haben. Die genaue Anklage lautet auf "bewusste Übertragung, die Schaden an einem geschützten Computer verursacht" ("intentional transmission causing damage to a protected computer", 18 U.S.C. § 1030(a)(5)(A)). In der Mitteilung der US-Justiz ist die Rede von einem Rootkit und Trojanern, nähere Angaben gibt es derzeit nicht.

Vermutlich handelt es sich um einen Vorfall aus dem Jahr 2011. Im September des Jahres hatte Linus Torvalds erstmals einen Github-Account angelegt und den Code für den Linux-Kernel in der Version 3.1.-rc5 hochgeladen.

Angreifer manipulierten SSH-Zugang aber nicht den Quellcode

In der damaligen Meldung heißt es, dass Angreifer auf dem Server des Kernelprojektes Root-Rechte erlangen konnten und Einstellungen für den SSH-Zugriff geändert hatten. Außerdem wurden Nutzerbewegungen überwacht. Eine Manipulation des Quellcodes des Linux-Kernel soll es nicht gegeben haben. Dies wurde über den Abgleich von Hashwerten überprüft.

Sollte der jetzt festgenommene Entwickler verurteilt werden, droht ihm eine Strafe von jeweils 250.000 US-Dollar für jedes Vergehen. Ausserdem kann eine Haftstrafe von jeweils zehn Jahren verhängt werden, insgesamt also bis zu 40 Jahre. Das genaue Strafmaß wird aber von einem Richter festgelegt und kann daher abweichen.


eye home zur Startseite
DrWatson 22. Sep 2016

Klar kannst du das. Ist halt nur ein bisschen sinnlos.

janoP 09. Sep 2016

Ich gehe davon aus, dass das ein strafrechtlicher Prozess ist. Also ist der Staat der...

User_x 05. Sep 2016

na spätestens wenn man in rente geht, wundert man sich dass niemand da ist - der die...

devman 05. Sep 2016

5 Jahre bis zur Festnahme, das ist krass. Insbesondere wenn man gefragt wird: "Was haben...

Technik Schaf 04. Sep 2016

Je nach dem welche gerichteten du betrachtest. Was du meinst ist dass typische aus Filmen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MediFox GmbH, Hildesheim
  2. ORSAY GmbH, Willstätt, zwischen Freiburg / Karlsruhe
  3. über JobLeads GmbH, Zürich
  4. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 59,99€
  2. (heute u. a. mit Dremel-Artikeln, Roccat-Mäusen und Sony Alpha 6000 + Objektiv AF E 16-50 mm für...
  3. 699€ statt 1.300€

Folgen Sie uns
       


  1. Drei

    Netzanbieter warnt vor Upgrade auf iOS 11

  2. Microsoft

    Zusatzpaket bringt wichtige Windows-Funktionen für .Net Core

  3. Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300

    Die Schlechtwetter-Kameras

  4. Elektroauto

    Elektrobus stellt neuen Reichweitenrekord auf

  5. Apple

    Xcode 9 bringt Entwicklertools für CoreML und Metal 2

  6. Messenger

    Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

  7. Smart Glass

    Amazon plant Alexa-Brille

  8. Google

    Das Pixelbook wird ein 1.200-Dollar-Chromebook

  9. Breko

    Bürger sollen 1.500 Euro Prämie für FTTH bekommen

  10. Google

    Neue Pixel-Smartphones und Daydream View geleakt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone iOS 11 bekommt Schutz gegen unerwünschte Memory-Dumps
  3. IOS 11 Epic Games rettet Infinity Blade ins 64-Bit-Zeitalter

  1. Re: Headphone Jack

    drvsouth | 13:08

  2. Re: Strafbar

    gol | 13:08

  3. Re: Wieso überhaupt eine Brille?

    TechBen | 13:06

  4. Re: CO2 Ausstoß dieses Akkus bei der Produktion?

    Handle | 13:05

  5. Re: Was benutzt ihr?

    SchmuseTigger | 13:04


  1. 12:59

  2. 12:29

  3. 12:00

  4. 11:32

  5. 11:17

  6. 11:02

  7. 10:47

  8. 10:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel