SSD plus HDD: Windows 10 Version 1607 hat Probleme bei Hybrid-Installation

Wer seine Windows-10-Installation auf einer Festplatte und SSD verteilt, der kann mit dem Anniversary Update alias Version 1607 Probleme bekommen(öffnet im neuen Fenster) . Betroffen sind laut Microsoft einige wenige Anwender, die Windows auf einer SSD installieren, doch den Ort für Programme und Apps auf einer Festplatte definiert haben. Wer das getan hat, sollte erst einmal von einem Update auf die Version 1607 absehen.
Es handelt sich dabei nicht um eine Standardinstallation. Für eine derartige Aufteilung braucht es etwas Handarbeit, die von Microsoft aber zugelassen ist und für Anwender eine sinnvolle Verteilung der Daten sein kann. Das Betriebssystem ist dann schön schnell auf der SSD, während Programme den knappen Speicherplatz nicht beanspruchen. Vor allem in der Frühzeit der SSD war das eine beliebte Installationsart.
Lösungsmöglichkeiten für Update-Probleme
In so einem Fall kann Windows 10 jedoch einfrieren. Bei manchen Anwendern bleibt der Rechner temporär stehen. In anderen Fällen hilft nur ein Neustart. Um die Problematik zu umgehen, werden derzeit zwei Wege empfohlen. Der eine beinhaltet das Starten im abgesicherten Modus. Hier tritt das Phänomen nicht auf. In diesem Modus sollte der Anwender seine Apps und Programme auf die SSD bewegen. Reicht der Platz für diese Methode nicht aus, kann der Anwender die Installation auf die Version 1607 rückgängig machen und die Version 1511 verwenden.
Das dürfte allerdings nicht mehr allen gelingen. Wie Winsupersite berichtet(öffnet im neuen Fenster) , wurde die Zeit, um auf einen früheren Build zurückzukehren, von 30 auf 10 Tage verkürzt. Microsoft hat sich entschieden die Zeit zu reduzieren, um schneller Speicherplatz freizugeben.
Zudem lässt sich das Update nicht unbedingt einfach verhindern, das hängt aber vom Lizenztyp ab. Wer eine Pro-Version besitzt, kann das Anniversary Update leicht in den Einstellungen verzögern. Für die Home-Edition wird eine WLAN-Verbindung(öffnet im neuen Fenster) benötigt, die als volumentarifiert definiert wird, oder den dort ebenfalls beschriebenen aber aufwendigen Wushowhide-Trick. Dadurch wird das automatische Update verhindert.