Abo
  • IT-Karriere:

Kaspersky: Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

Malware gibt es auch für Mac-Nutzer. Kaspersky hat die OS-X-Variante einer Backdoor-Software entdeckt, die auch für Windows und Linux existiert. Angreifer können damit Tastaturanschläge protokollieren und gezielt nach Dateien suchen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaspersky hat eine neue Malware für OS X entdeckt.
Kaspersky hat eine neue Malware für OS X entdeckt. (Bild: Kaspersky)

Eine neue Malware für OS X installiert eine Hintertür auf dem Rechner der Nutzer, wie Kaspersky schreibt. Die Software mit dem Namen OSX.Mokes wurde im Januar dieses Jahres bereits in Versionen für Linux und Windows entdeckt.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken
  2. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt

Die Malware ist nach Angaben von Kaspersky in der Lage, Screenshots anzufertigen, Audio und Video sowie Tastaturanschläge aufzuzeichnen. Der Trojaner nutzt eine mit AES-256 im CBC-Modus verschlüsselte Verbindung, um Kontakt mit dem Command-and-Control-Server aufzunehmen.

Mokes kopiert die Dateien in verschiedene Nutzerverzeichnisse, unter anderem nach $HOME/Library/App Store/storeuserd und $HOME/Library/Dropbox/DropboxCache. Nach Abschluss des Kopiervorgangs wird eine Property List im .plist-Format erzeugt, um Persistenz zu erreichen.

Software installiert Backdoor-Funktionen

Die Software installiert zahlreiche Funktionen, um die Spionagefunktion zu aktivieren. Ist die Funktion aktiviert, wird alle 30 Sekunden ein Bildschirmfoto angefertigt. Außerdem wird das Dateisystem gezielt nach Office-Dokumenten mit den Endungen xls, xlsx, doc und docx abgesucht.

Angreifer sollen außerdem in der Lage sein, eigene Filter zu entwickeln, um nach anderen Dateitypen zu suchen oder anderweitig Befehle auf dem Rechner der Opfer auszuführen. Kaspersky macht keine Angaben zur Verbreitung, die Art und Weise der Software deutet aber eher darauf hin, dass diese als Payload installiert wird, nachdem ein System bereits mit Malware infiziert ist.

OSX.Mokes ist in C++ entwickelt und nutzt das Qt-Application-Framework. Die von Kaspersky untersuchte Binary ist ungefähr 14 MByte groß.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229€ (Bestpreis!)
  2. mit Gutschein: NBBX570

TheUnichi 12. Sep 2016

Einfach nur zugucken und lächeln :)

jidmah 12. Sep 2016

Bildschirmphotos sind auch für professionelle Hacker ein Mittel um weiter in ein System...

RicoBrassers 12. Sep 2016

So schwarz wie das neue iPhone - und voller Fingerabdrücke. ;) *SCNR*

RicoBrassers 12. Sep 2016

Naja. Also hier sind mal meine 2 Cents: Windows hat halt so viel Malware, weil es den...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

    •  /