Abo
  • Services:
Anzeige
Windows Vista war bei vielen Nutzern unbeliebt. Es durfte aber vom Hersteller vorinstalliert werden.
Windows Vista war bei vielen Nutzern unbeliebt. Es durfte aber vom Hersteller vorinstalliert werden. (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Vista: Windows darf weiterhin auf Computern vorinstalliert werden

Windows Vista war bei vielen Nutzern unbeliebt. Es durfte aber vom Hersteller vorinstalliert werden.
Windows Vista war bei vielen Nutzern unbeliebt. Es durfte aber vom Hersteller vorinstalliert werden. (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Ein französischer Mann ist mit der Forderung nach Schadenersatz für ein vorinstalliertes Windows Vista gescheitert. Er wollte von Sony einen großen Teil der Kosten für ein Notebook erstattet bekommen. Die Praxis, Windows auf Computern vorzuinstallieren, dürfte also bestehen bleiben.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Computerhersteller auch zukünftig Betriebssysteme und andere Software auf einem Computer vorinstallieren können. Das Urteil ging auf die Beschwerde des Franzosen Vincent Deroo-Blanquart zurück, der von Sony eine Entschädigung für das vorinstallierte Betriebssystem Windows Vista und weitere Programme gefordert hatte.

Anzeige

Deroo-Blanquart hatte eine pauschale Entschädigung für die vorinstallierte Software von 450 Euro gefordert. Außerdem wollte der Mann Schadenersatz wegen angeblich unlauterer Geschäftspraktiken von Sony in Höhe von 2.500 Euro geltend machen. Beide Forderungen wurden vom Gericht verneint. Sony habe den "Erfordernissen der beruflichen Sorgfaltspflicht" entsprochen. Kunden würden in der Regel ein vorinstalliertes Betriebssystem erwarten. Außerdem sei der Kläger durch den Sony-Verkäufer über den Umfang der vorinstallierten Anwendungen informiert worden.

Sony-Notebook mit Windows Vista

Der Kläger hatte im Jahr 2008 ein Sony-Notebook mit Windows Vista und weiteren vorinstallierten Anwendungen gekauft, die Lizenzbedingungen der Softwarehersteller (EULA) aber abgelehnt. Daraufhin forderte er eine Erstattung der Kosten der installierten Softwarepakete. Die Forderung erscheint im Hinblick auf den Gesamtpreis des Rechners von 549 Euro recht hoch.

Sony hatte dem Mann angeboten, den Rechner zurückzunehmen und den vollen Kaufpreis von 549 Euro zu erstatten. Das hatte Deroo-Blanquart aber abgelehnt. Das Verfahren ist eigentlich beim französischen Kassationsgerichtshof anhängig, dieser hatte das Verfahren aber an den Europäischen Gerichtshof abgegeben. Sony hat sich unterdessen aus dem Notebook-Geschäft zurückgezogen.

Das Verfahren läuft unter dem Aktenzeichen C-310/15, Vincent Deroo-Blanquart/Sony Europe Limited.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 09. Sep 2016

Kein USB, welcher Drucker? :D

honk 08. Sep 2016

Ja aber die Auswahl sinkt dann dramatisch. Das Notebook der Wahl ohne OS zu bekommen, ist...

zilti 08. Sep 2016

Natürlich kann man eine andere Firmware aufspielen. Sofern eine andere denn überhaupt...

Akaruso 08. Sep 2016

Ich habe in meinem Kommentar ganz bewusst auf die Begriffe "Gewährleistung" und...

FreiGeistler 08. Sep 2016

In der Regel gibt es keine Informationen über vorinstallierte Software. Und z.B gewisse...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Nürnberg
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  3. Exali GmbH, Augsburg
  4. Landeshauptstadt Wiesbaden, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. 72,90€ (Preisvergleich ab 107€)
  2. 1,99€
  3. 4,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Super Mario Run

    Nintendo bleibt trotz Enttäuschung beim Bezahlmodell

  2. Samsung

    Galaxy Note 7 wird per Update endgültig lahmgelegt

  3. The Ringed City

    From Software zeigt Abschluss von Dark Souls 3 im Trailer

  4. Dieter Lauinger

    Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl

  5. Die Woche im Video

    Cebit wird heiß, Android wird neu, Aliens werden gesprächig

  6. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  7. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren

  8. Synlight

    Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll

  9. Pietsmiet

    "Alle Twitch-Kanäle sind kostenpflichtiger Rundfunk"

  10. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL plant Lizenzwechsel an der Community vorbei



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Hannover: Die Sommer-Cebit wird teuer
Hannover
Die Sommer-Cebit wird teuer
  1. Ab 2018 Cebit findet künftig im Sommer statt
  2. Modell 32UD99 LGs erster HDR-Monitor mit USB-C kommt nach Deutschland
  3. Cloud-Computing Open Source Forum der Cebit widmet sich Openstack

Live-Linux: Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware
Live-Linux
Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware

  1. Re: angemessene Bezahlung != leistungsgerechte...

    Oldy | 06:48

  2. Re: Künstliches Sonnenlicht und Wasserstoff

    luxferresum | 06:12

  3. Re: Online Gängelung

    Apfelbrot | 06:06

  4. Re: P2W

    mnementh | 05:37

  5. Re: DeRant...

    Apfelbrot | 05:33


  1. 15:20

  2. 14:13

  3. 12:52

  4. 12:39

  5. 09:03

  6. 17:45

  7. 17:32

  8. 17:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel