• IT-Karriere:
  • Services:

iOS 10 im Test: Klügere Apps, Herzchen und ein sinnvoller Sperrbildschirm

Das neue iOS 10 ist Apple zufolge "das bisher größte iOS-Release". Tatsächlich hat Apple an vielen Stellen des Betriebssystems einiges verändert. Golem.de hat sich iOS 10 genau angeschaut und die neuen Funktionen getestet.

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue iOS 10 auf einem iPad Pro 9.7 und einem iPhone 6S Plus
Das neue iOS 10 auf einem iPad Pro 9.7 und einem iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenige Tage vor dem Verkaufsstart des neuen iPhone 7 und iPhone 7 Plus veröffentlicht Apple die finale Version des neuen iOS 10. Ab dem 13. September 2016 um 19 Uhr können sich Besitzer von iOS-Geräten, deren iPhones oder iPads ein bestimmtes Alter nicht überschreiten, das Update herunterladen.

Inhalt:
  1. iOS 10 im Test: Klügere Apps, Herzchen und ein sinnvoller Sperrbildschirm
  2. Neue Sperrbildschirm-Routine
  3. Neue Funktionen für die Karten-App
  4. Fotos-App verwendet maschinelles Lernen
  5. Fazit

Apple kündigt in den Update-Notizen an, dass iOS 10 das "bisher größte iOS-Release" sei - entsprechend lang ist die Liste der Änderungen. Golem.de hat sich die der endgültigen Version von iOS 10 entsprechende Goldmaster-Version installiert und sich die Neuerungen angeschaut. Dabei sind wir auf grundsätzliche Neuerungen ebenso wie auf eher kleinteilige Veränderungen gestoßen.

  • Unter iOS 10 werden Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm nicht nur angezeigt, ...
  • ... der Nutzer kann sie auch direkt beantworten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die aktuelle Konversation wird auf dem immer noch gesperrten Gerät in einem kleinen Fenster angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Nachrichten-Messenger hat Apple mit neuen Funktionen versehen. So kann Text beispielsweise in kleinen Animationen gesendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Digital Touch können jetzt auch Nutzer von iPhones und iPads kleine Zeichnungen anfertigen ...
  • ... oder schlagende Herzen versenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Zudem stehen Addons zur Verfügung - wenngleich die Auswahl noch nicht besonders groß ist. (Screenshot: Golem.de)
  • So können wir beispielsweise unsere Nachrichten mit Mac-Icons verschönern. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Benachrichtigungen sind jetzt besser voneinander abgetrennt. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch der Heute-Bildschirm ist übersichtlicher und bietet einige neue Widgets. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fotos-App kann jetzt Bilder von Orten und bestimmten Zeitpunkten gruppieren und zu einem kleinen Video zusammenfassen - Apple nennt das "Andenken". (Screenshot: Golem.de)
  • Die Karten-App hat Apple auch neu gestaltet. Im Navigationsmodus können Nutzer jetzt die Karten bewegen, ohne immer wieder zum aktuellen Standort zurückgeworfen zu werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Außerdem kann nach Tankstellen, Restaurants und Cafés entlang der Route gesucht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tankstellensuche dürfte besonders bei längeren Fahrten praktisch sein. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Home stellt Apple erstmals eine App zur Verfügung, mit der Nutzer ihr Homekit-kompatibles Smart Home steuern können. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist auch die Funktion Schlafenszeit: Sie erinnert den Nutzer daran, wann er ins Bett gehen sollte, ...
  • ... um die von ihm gewünschte Länge an Schlaf zu bekommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das iPad Pro 9.7 und das iPhone 6S Plus mit iOS 10 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Unter iOS 10 werden Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm nicht nur angezeigt, ...

Die Neuerungen beginnen bereits beim Sperrbildschirm: Bei Benachrichtigungen können jetzt mit einem Wisch nach links oder einem 3D-Touch-Druck mehr Informationen angezeigt werden. So wird beispielsweise bei E-Mails der Beginn der Nachricht angezeigt, beantwortet werden kann sie weder beim Apple-Mail-Programm noch bei Inbox oder Outlook.

Mehr Handlungsmöglichkeiten bei Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm

Bei iMessage-Nachrichten und anderen Messengern hingegen kann durch Wisch oder 3D-Touch-Druck ein kurzer Benachrichtigungsverlauf auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden, in dem auch gleich geantwortet werden kann. Beide Funktionen sind - je nach verwendeter App - schon länger unter Android möglich. Sobald mehr App-Hersteller ihre Anwendungen für iOS 10 optimiert haben, soll es auch möglich sein, Programme wie Uber direkt im Sperrbildschirm zu bedienen.

Stellenmarkt
  1. NOVO Interactive GmbH, Rellingen
  2. Analytik Jena GmbH, Jena

Sobald das iPhone oder iPad entsperrt wurde, verschwinden die Benachrichtigungen vom Sperrbildschirm und tauchen beim nächsten Öffnen nicht mehr auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nutzer sie noch nicht gelesen hat. Dies unterscheidet das System von Android, bei dem Benachrichtigungen so lange bleiben, bis der Nutzer sie gelöscht oder gelesen hat. Das Entsperren dient bei iOS 10 quasi als Löschen aller Benachrichtigungen auf dem Sperr-Display.

Nachrichten bleiben im Benachrichtigungsmenü

Allerdings sind die Meldungen weiterhin im Benachrichtigungsmenü einsehbar, das wieder mit einem Wisch von oben ins Display hinein geöffnet wird. Hier bleiben sie auch so lange, bis der Nutzer sie anklickt oder entfernt. Analog zum Sperrbildschirm lassen sich hier weitere Informationen zu den einzelnen Benachrichtigungen aufrufen, indem der Nutzer über diese wischt oder per 3D Touch draufdrückt. Auch Nachrichten lassen sich so beantworten, ebenso wenn sie als Flag am oberen Bildschirmrand angezeigt werden.

Das Design der Benachrichtigungen hat Apple sowohl auf dem Sperrbildschirm als auch im Benachrichtigungsmenü verändert: Die einzelnen Punkte erscheinen jetzt in abgesetzten Kästchen. Dieses Design zieht sich durch einige der System-Apps, wie beispielsweise Mail, wo die einzelnen E-Mails jetzt ebenfalls klarer vom Hintergrund abgehoben sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Neue Sperrbildschirm-Routine 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

JeffBezo 28. Apr 2020

Ein professionelles Tool namens Joyoshare UltFix iOS System Recovery kann Ihr iPhone SE...

Orance 01. Dez 2016

Vielen Dank für Ihren schönen Beitrag.

d0351t 16. Sep 2016

Dein Telefon Bug hab ich versucht nachzustellen. Kann ich nicht nachvollziehen...

Fuzzy Dunlop 15. Sep 2016

Das war auch einer meiner ersten Gedanken! Ich glaube die haben tatsächlich sowas wie...

dynAdZ 15. Sep 2016

Also das ist bei mir immer so bei neuen Major-Releases, immer 1-2 Tage. Das Gerät ist...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.

Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks Video aufrufen
Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar

Antivirus: Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware
Antivirus
Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware

Antivirus-Software soll uns eigentlich schützen, doch das vergangene Jahr hat erneut gezeigt: Statt Schutz gibt es Sicherheitsprobleme frei Haus.
Von Moritz Tremmel

  1. NortonLifeLock Norton kauft deutschen Antivirenhersteller Avira

    •  /