Abo
  • Services:

Always-On-Display: Lenovo bezichtigt Samsung des geistigen Diebstahls

Wer hat das Always-On-Display für Smartphones erfunden? Lenovo sieht sich selbst als Urheber und wirft Samsung vor, die Idee geklaut zu haben. Auf Twitter erntet Lenovo dafür viel Widerspruch.

Artikel veröffentlicht am ,
Lenovo sieht sich als Erfinder des Always-On-Displays.
Lenovo sieht sich als Erfinder des Always-On-Displays. (Bild: David Ramos/Getty Images)

War es Unwissenheit oder eine bewusste Provokation? Lenovo bezichtigt Samsung via Twitter des geistigen Diebstahls. Es geht um die Frage, welches Unternehmen das Always-On-Display für Smartphones erfunden hat. Die Lenovo-Marke Moto fragt via Twitter vieldeutig: "In welcher Galaxie ist es ok, coole Funktionen eines Telefons eines Konkurrenten zu stehlen?" Samsung und sein neues Galaxy Note 7 werden zwar nicht namentlich erwähnt, aber der Verweis auf Galaxy (Galaxie) und die kürzlich erfolgte Vorstellung des Galaxy Note 7 ist hier eindeutig. Das neue Samsung-Smartphone hat ein Always-On-Display.

Der wahre Vorreiter war nicht Motorola

Stellenmarkt
  1. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin, Potsdam
  2. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Münster

Als Hashtag wird von Lenovo TheOriginalAlwaysOnDisplay verwendet, um zu zeigen, worum es überhaupt geht. Laut Lenovo wurde ein Always-On-Display also seinerzeit zuerst von einem Motorola-Smartphone genutzt. Die Reaktionen auf Twitter lassen nicht lange auf sich warten, denn viele Nutzer zweifeln an, dass ein Smartphone von Motorola als erstes die Technik des Always-On-Displays verwendet hat. Motorola wurde vor einiger Zeit von Lenovo übernommen.

In den Twitter-Kommentaren offenbart sich ein sehr verschiedener Kenntnisstand der Diskutanten. Die ersten Reaktionen sehen Lumia-Smartphones als Vorreiter bei Always-On-Displays. Und es dauert gar nicht lange, bis sich Nutzer melden, die sich noch an Symbian-Smartphones von Nokia erinnern, die bereits mit einem Always-On-Display ausgestattet waren. Durch die vor einigen Jahren erfolgte Übernahme von Nokias Mobilfunksparte durch Microsoft gibt es sogar den aberwitzigen Vorwurf, Lumia hätte von Nokia abgekupfert.

Samsung schweigt dazu

Dabei wird nicht nur übersehen, dass Lumia nur eine Marke und nie ein Unternehmen gewesen ist. Andere greifen dann bald korrigierend ein und gehen darauf ein, dass Nokia das Always-On-Display von der Symbian-Welt in die Windows-Phone-Welt übertragen habe. Samsung selbst hat auf den Twitter-Beitrag von Lenovo nicht reagiert. CNet hat Lenovo um eine Stellungnahme gebeten, die wollten dazu allerdings keinen weiteren Kommentar abgeben.

Daher bleibt unklar, ob das Twitter-Posting die Folge geringen Hintergrundwissens ist oder ob damit bewusst eine Debatte losgetreten werden sollte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 9,99€
  3. 16,99€
  4. 35,99€

Niaxa 23. Aug 2016

Wenn ich eine Definition weiter geben möchte und diese als klar darstellen möchte, nehme...

Dedl 23. Aug 2016

Ist die Frage, wie du Smart definierst. Klar, es hatte kein Touchscreen, aber zumindest...

2ge 23. Aug 2016

Alles halb so schlimm. Da wollte nur einer die Geschichte des Always-On-Display's...

nicoledos 22. Aug 2016

Ab morgen in der Trolltime am Kiosk. Internetkommentare von gestern über die morgen...

Schläfer 22. Aug 2016

Und wehe die haben kein Always-On-Display.


Folgen Sie uns
       


Google Lens ausprobiert

KI mit Sehschwäche: Google Lens ist noch im Betastadium.

Google Lens ausprobiert Video aufrufen
3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


    Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
    Sonnet eGFX Box 650 im Test
    Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

    Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
    2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
    3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

    K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
    K-Byte
    Byton fährt ein irres Tempo

    Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
    2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
    3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

      •  /