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Amazon hat alle Prime-Markierungen auf der Fire-TV-Oberfläche gelöscht.
Amazon hat alle Prime-Markierungen auf der Fire-TV-Oberfläche gelöscht. (Bild: Screenshot Golem.de)

Videostreaming: Amazon löscht Prime-Markierungen von Fire-TV-Oberfläche

Amazon hat alle Prime-Markierungen auf der Fire-TV-Oberfläche gelöscht.
Amazon hat alle Prime-Markierungen auf der Fire-TV-Oberfläche gelöscht. (Bild: Screenshot Golem.de)

Doch kein Fehler, sondern System: Amazon verschlechtert für Fire-TV-Besitzer die Übersichtlichkeit in ihrem eigenen Videodienst. Denn die typischen Prime-Banderolen wurden systematisch entfernt und kommen auch nicht wieder.
Von Ingo Pakalski

Die typischen Prime-Banderolen in Amazons Video-Streaming-Dienst bekommen Fire-TV-Besitzer nicht mehr zu Gesicht. Amazon hat Golem.de auf Nachfrage bestätigt, dass es sich um eine "neue Darstellung der Prime-Inhalte auf dem Fire TV" handele. Dabei wurden alle Prime-Markierungen von den "Formatbildern auf dem Fire TV entfernt", erklärte Amazon. Zunächst hatte Amazon das Fehlen der Prime-Banderolen in der linken oberen Ecke als Fehler bezeichnet, mittlerweile aber eingeräumt, dass dies nicht stimme.

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  • Auf der Fire-TV-Oberfläche erscheinen keine Prime-Markierungen mehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur sehr vereinzelt werden Prime-Markierungen auf einem Fire TV noch angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
Auf der Fire-TV-Oberfläche erscheinen keine Prime-Markierungen mehr. (Screenshot: Golem.de)

Seit Anfang September 2016 fehlt auf der Fire-TV-Oberfläche die typische Prime-Banderole bei den meisten Filmen und Serien in Amazons Videodienst. Seitdem war die Prime-Markierung nur noch sehr vereinzelt sichtbar. Auch in Amazons Video-App für Sonys Playstation fehlen die Prime-Markierungen komplett. Unter anderem im Webbrowser sowie auf Android- und iOS-Geräten erscheint die Prime-Markierung wie gehabt in der linken oberen Ecke.

Amazon gab keinen Grund dafür an, weshalb die Prime-Banderole auf den genannten Geräten nicht mehr angezeigt wird. Unklar ist auch, ob die Prime-Banderole auch im Browser und Amazons Video-App entfernt wird oder dort bestehen bleibt. Bisher half die Markierung dabei, in Amazons Videodienst die Inhalte schnell zu erkennen, die im Prime-Abo enthalten und kostenlos angesehen werden können. Mit dem Wegfall der Markierung leidet die Übersichtlichkeit ganz erheblich, es fällt schwerer, sich im Sortiment zu orientieren.

In den Details der Filme und Serien ist weiterhin ersichtlich, ob es sich um Prime-Inhalte handelt. Kunden müssen also erst die Details aufrufen, um herauszubekommen, welche Inhalte für Prime-Kunden kostenlos sind und für welche Inhalte auch Prime-Kunden bezahlen müssen. Das gilt vor allem für den Aktuell-Bereich und die Watchlist. Damit steigt das Risiko, ungewollt kostenpflichtige Inhalte abzuspielen. In den mit Prime gekennzeichneten Rubriken gibt es das Problem nicht.

Veränderte Watchlist

Anfang Juli 2016 hat Amazon eine weitere Verschlechterung bei der Nutzung seines Videodienstes eingeführt: Die Browser-Seite der Watchlist wurde verändert. Kunden erfahren seitdem am PC oder Notebook weniger bequem, wenn ein Film oder eine Serie aus dem Prime-Sortiment genommen wird. Bis zur Änderung war direkt in der Watchlist ersichtlich, wenn ein Titel bald nicht mehr in Prime enthalten sein wird - mit Ablaufdatum.

Die Informationen stehen zwar weiterhin bereit, sind aber weniger komfortabel ersichtlich. Erst wenn der Nutzer seinen Mauspfeil auf einen Titel legt, öffnet sich ein Popup mit den Informationen. Bei einer umfangreichen Watchlist kann es entsprechend lange dauern, bis Nutzer die Daten beisammen haben - zuvor genügte ein Blick auf die Watchlist. Immer am Anfang eines jeden Monats werden diese Informationen aktualisiert. Der Kunde erfährt frühestens 30 Tage im Voraus, dass ein Film oder eine Serie bald nicht mehr verfügbar sein wird.

Die in Prime enthaltenen Filme und Serien sind nicht dauerhaft kostenlos verfügbar, sondern immer nur eine begrenzte Zeit ohne Bezahlung zu bekommen. Ähnlich sieht es bei Netflix aus, die allerdings in der Watchlist keine Informationen dazu haben, welche Titel demnächst aus dem Katalog verschwinden. An dieser Stelle ist Amazon transparenter, allerdings ist der Zugriff darauf für Kunden mühsamer geworden.


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Theudas 22. Sep 2016

Die Website ist jetzt übrigens auch auf deutsch verfügbar.

DJCray 19. Sep 2016

@interpretor Danke für den Hinweis. Endlich Einschränkungen "ab 16 Jahre" nun auch...

Lord Gamma 16. Sep 2016

Schön für dich. Andere Leute möchten aber auch in Sammelkategorien und insbesondere in...

ten-th 15. Sep 2016

Ich schaue auch nicht viele Filme, da eh nicht viel Zeit dafür. Aber da ich genug Dinge...

paris 15. Sep 2016

Dir Kritik ist gerechtfertigt und gut. Dennoch sollte, nee, muss man festhalten - wer mit...



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