Abo
  • IT-Karriere:

Maru: Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

Der Macher des Android-ROMs Maru mit eingebautem Linux-Desktop-Modus hat sein Versprechen wahrgemacht: Der Quelltext ist als Open Source für alle verfügbar. Ziel soll eine größere Auswahl an kompatiblen Geräten sein - entsprechende Dev-Gruppen und einen Guide gibt es schon.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein an einen Monitor angeschlossenes Nexus 5 mit Maru
Ein an einen Monitor angeschlossenes Nexus 5 mit Maru (Bild: David Bates/Golem.de)

Der Quelltext des alternativen Android-ROMs Maru ist unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht worden. Der Programmierer des ROMs, Preetam, hat den Code veröffentlicht und auch einen Developer Guide verfasst. Diesen Schritt hatte er bereits im Juni 2016 angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. CYBEROBICS, Berlin

Laut dem Entwickler ist der Hauptgrund der Veröffentlichung, die Auswahl an kompatiblen Geräten zu erhöhen. Maru ist bisher nur für das Nexus 5 erhältlich. Bisher sind weitere Versionen für einige Geräte von Motorola, LG und Google geplant. In einer Device Port List können sich Programmierer anmelden, um einen neuen Port zu entwickeln - oder auch nur, um einen neuen Port auf ihrem Gerät zu testen.

  • Das Nexus 5 mit installiertem Maru und angeschlossenem externen Monitor, auf dem Debian läuft (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Der Startbildschirm der Xfce-Oberfläche (Screenshot: Golem.de)
  • Das Debian-Linux von Maru kann wie ein vollwertiges System auf dem PC genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Blick in die Einstellungen der Oberfläche (Screenshot: Golem.de)
  • Per Voreinstellungen können Nutzer auf bestimmte Ordner des Android-Systems zugreifen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Android-System von Maru entspricht einem puren Android 5.1.1. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Dashboard-Funktion lässt sich das Linux-Desktop ein- und ausschalten. Weitere Einstellungen gibt es aktuell noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Das Nexus 5 mit installiertem Maru und angeschlossenem externen Monitor, auf dem Debian läuft (Bild: David Bates/Golem.de)

Maru bietet neben einer normalen Android-Oberfläche auf dem Nexus 5 einen separaten Linux-Desktop, der aktiviert wird, wenn das Smartphone an einen externen Monitor angeschlossen wird. Zusammen mit einer Bluetooth-Tastatur und -Maus wird so aus dem Nexus ein kleiner PC, mit dem Dinge wie Surfen oder Textverarbeitung bequem möglich sind.

Android mit Debian-Linux-Desktop

Der Desktop basiert auf Debian-Linux und wird komplett in einem Software-Container ausgeführt. Im Test von Golem.de schnitt die Softwarelösung sehr gut ab - weitaus besser als das vergleichbare Continuum von Microsoft oder Ubuntus Convergence.

Wer Maru mitentwickeln möchte, kann den Quelltext bei Github einsehen. Ein Developer Guide soll erste Fragen beantworten, für Diskussionen rund um das Projekt gibt es ein Developer Forum.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. 344,00€

redbullface 29. Aug 2016

Ich kenne diese Geschichte. Ändert nichts an der Tatsache das Android den Linux Kernel...

bombinho 29. Aug 2016

Also zumindestens fuer Continuum ist das derzeit nach wie vor mehr ein Wunschtraum...

pythoneer 27. Aug 2016

Wie man von der Außenwelt wahrgenommen wird und wie man selber denkt wie einen die Au...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G GA502 - Test

Sparsamer Sprinter mit dunklem Display: das Zephyrus G GA502 im Test.

Asus Zephyrus G GA502 - Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /