Update: Apples iOS 10 erscheint in wenigen Tagen
Am 13. September 2016 will Apple iOS 10 veröffentlichen. Einen ersten Blick auf das neue Betriebssystem für iPhone und iPad gab der Hersteller bereits im Juni 2016. Die künftige iOS-Version wird nicht mehr für Geräte angeboten, die vor vier bis fünf Jahren auf den Markt gekommen sind. Dazu gehören das iPhone 4S, das iPad 2, das iPad Mini und der iPod Touch der fünften Generation.

Wer also in den Genuss von iOS 10 kommen möchte, braucht bei den Smartphones mindestens ein iPhone 5, die neuen iPhone-7-Modelle werden gleich mit dieser Version erscheinen. Bezüglich Tablets werden alle Modelle ab dem iPad 4, dem iPad Mini 2 und alle iPad-Pro-Ausführungen unterstützt. Zudem wird der iPod Touch der sechsten Generation mit iOS 10 versorgt.
Neues für Start- und Sperrbildschirm
Apple führt mit iOS 10 eine Reihe von Neuerungen für den Start- und den Sperrbildschirm ein. Der Startbildschirm erlaubt es künftig, vorinstallierte Apps zu verbergen, eine Deinstallation ist weiterhin nicht möglich. Anwender können aber so für mehr Übersicht sorgen, indem sie Apps ausblenden, die sie nicht nutzen, denn der Startbildschirm zeigt ansonsten immer alle auf dem Gerät installierten Apps.

Auf dem neu gestalteten Sperrbildschirm lassen sich neuerdings Widgets für Termine und andere Dinge anzeigen. Das Display kann sich künftig automatisch einschalten, sobald das Gerät hochgehoben wird. Auch die Benachrichtigungen wurden optisch überarbeitet.
Siri wird für Apps anderer Hersteller geöffnet
Apple öffnet den Sprachassistenten Siri für Drittanbieter, so dass deren Apps ebenfalls damit gesteuert werden können. Insgesamt sollen die Antworten von Siri deutlich besser geworden sein, Einstellungen am Gerät lassen sich künftig mit der Sprache steuern, wie etwa die Displayhelligkeit.
Die Foto-App von iOS 10 hat eine Bilderkennungsfunktion erhalten, die nicht nur Personen, sondern auch Szenen identifizieren können soll. Aus Datenschutzgründen geschieht das ohne Internetverbindung lokal auf dem iOS-Gerät. Die überarbeitete Karten-App soll bei der Routenführung die Verkehrsdichte berücksichtigen und Umgehungsvorschläge mit der erwarteten Zeitersparnis machen. Entlang der Route können Anwender nach Tankstellen, Restaurants, Cafés und mehr suchen. Die Kartenfunktionen werden für Entwickler geöffnet, so dass sich etwa eine Taxi-App in Apples Karten-App einbinden kann.
Eine zentrale Homekit-App
Für den Homekit-Einsatz gibt es eine eigene App, mit der Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller gesteuert werden können. Die Nachrichten-App erhält größere Emoji-Icons und Sprechblasen lassen sich je nach Stimmung animieren. Texte und Bilder können verdeckt verschickt werden, dann muss der Empfänger sie erst freirubbeln, um sie sehen zu können. Medien lassen sich direkt in den Nachrichten abspielen.
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