Satte 31 Milliarden Transistoren im 7-nm-Verfahren: Broadcom hat den Tomahawk 4 alias BCM56990 vorgestellt. Der Switch-ASIC schafft 25,6 TBit/s an Netzwerktraffic - das reicht für 64 Ports mit 400GbE.
Update Das Drive AGX Orin ist Nvidias nächste Plattform für autonomes Fahren: Es besteht aus einem Orin-Chip (Aquaman), der ARMs Cortex-A78-Kerne alias Hercules und eine kommende Nvidia-Grafikeinheit verwendet.
In China schreitet die Entwicklung von x86-Prozessoren weiter voran: Für Desktops will Zhaoxin die KX-7000 mit 7 nm und DDR5-Speicher fertigen, für Server sind die KH-40000 mit 32 Kernen geplant.
Mit dem Snapdragon 865 hat Qualcomm das System-on-a-Chip für die Top-Smartphones des nächsten Jahres entwickelt. In Benchmarks schneidet das SoC gut ab: Die CPU-Leistung steigt um ein Drittel, die iGPU-Geschwindigkeit um ein Viertel. Für Apple-Niveau reicht es aber nicht.
Die offene CPU-Befehlssatzarchitektur RISC-V gewinnt an Verbreitung: Samsung verwendet entsprechende Kerne für 5G-mmWave-Module und Western Digital hat zwei weitere Designs für SSD-Controller.
Der Name der nächsten Microsoft-Spielekonsole(n) lautet Xbox Series X. Das Gehäuse erinnert stark an einen PC, es kann stehend oder liegend verwendet werden. Zum Lieferumfang gehört ein neuer Xbox Wireless Controller mit Share-Taste und optimiertem D-Pad.
Die Radeon RX 5500 XT ist so schnell wie eine Geforce GTX 1650 Super, kostet aber mehr bei höherer Leistungsaufnahme. Auch die 8-GByte-Variante kann sich gegen die Geforce GTX 1660 nicht wirklich durchsetzen.
Die WD Blue SN500 war Western Digitals preiswertes Einstiegsmodell für NVMe-SSDs. Mit der WD Blue SN550 steigt die Performance um 1 GByte/s lesend, auch die Schreibrate und Kapazität gehen hoch.
Die 14-nm-Knappheit bei Intel wird obskur: Der Hersteller hat den Pentium G3420 von 2013 erneut ins Angebot aufgenommen. Der 22-nm-Haswell-Chip ist eigentlich längst ausgelaufen, wird aber reanimiert.
Ob Brille oder Headset: Mit dem Snapdragon XR2 sollen AR-, MR- und VR-Geräte deutlich besser werden. Der Chip ist eine Version des Snapdragon 865, er unterstützt Augen-, Gesichts- und Handtracking.
Qualcomm stellt sich breiter auf: Der Snapdragon 8c folgt auf den Snapdragon 8cx und ist für 500-Dollar-Notebooks mit Windows 10 on ARM gedacht. Der noch günstigere Snapdragon 7c wird zusätzlich in Chromebooks stecken.
Der Chip für 200-Megapixel-Fotos, für 8K-Videos und für Dolby-Vision-Aufnahmen: Der Snapdragon 865 integriert so viele Neuerungen, dass das 5G-Modem ausgelagert werden musste. Es ist dafür besonders schnell und unterstützt mmWave und Sub-6-GHz samt künstlicher Intelligenz.
Innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre wollen Provider weltweit ihre 5G-Netze ausbauen. Dabei entstehen Sub-6-GHz- und mmWave-Basisstationen parallel, was mit einigen Smartphonechips problematisch ist.
Mit dem Graviton2 baut AWS sein Cloud-Angebot mit selbst entwickelten ARM-Prozessoren aus: Die EC2-Instanzen mit 7-nm-CPUs liefern die siebenfache Performance ihrer A1-Vorgänger, die Chips haben 64 statt 16 Kerne. Eine Graviton2-Instanz schlägt eine aktuelle Xeon-Instanz.
Mit dem Snapdragon 765 hat Qualcomm den ersten eigenen Chip mit integriertem 5G-Baseband, das anders als bei der Konkurrenz neben Sub-6-GHz auch mmWave unterstützt. Das Topmodell, der Snapdragon 865, ist ein Application Processor, der ein externes Modem benötigt.
Mit der A-Serie will Imagination Technologies die Geschwindigkeit der PowerVR-Grafikeinheiten drastisch steigern. Die B-Serie soll 2020 noch schneller werden, zudem ist die Integration von Raytracing geplant.
Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den Core i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Im Ryzen-Master-Tool werden CPU-Kerne mit Sternchen als die für Overclocking besten Cores markiert. Die für Boost-Threads favorisierten unter Windows 10 via CPPC2 unterscheiden sich davon.
Die Versorgung der Partner mit in 14 nm gefertigten Chips sei "extrem knapp", sagte Intel: Der Hersteller entschuldigt sich zwar dafür, hat aber vorerst keine Lösung parat. Und auch bei AMD gibt es Probleme.
Gemeinsam mit Partnern hat Nvidia eine Referenzplattform entworfen, um die eigenen Tesla-V100-Grafikmodule mit ARM-Prozessoren zu kombinieren. Passend dazu gibt es Cuda X als Software-Stack und Magnum I/O, um Netzwerk sowie Storage per GPU zu beschleunigen.
Bisher gab es die RDNA-Technik alias Navi nur für Spieler-Grafikkarten, das ändert sich mit der Radeon Pro W5700: Die ist für Workstations gedacht und hat viele Displayports, darunter eine USB-C-Buchse.
Wer will, kann ausprobieren, wie sich das autarke Oculus Quest als verkabeltes PC-Headset macht: Facebook hat eine Beta veröffentlicht, vorerst läuft diese offiziell nur mit Nvidia-Grafikkarten, aber mit AMD-Prozessoren.
Für rund 50 Euro bietet AMD den Athlon 3000G an: Käufer erhalten dafür zwei CPU-Kerne samt Grafikeinheit, denen Intel wenig entgegensetzen kann. Kritikpunkte für den Einsatz in einem günstigen Office- oder Multimedia-System gibt es keine, zumal der Chip übertaktbar ist.
Mit dem Update v11.20 wird Fortnite die Direct3D12-Grafikschnittstelle für eine höhere Performance unterstützen, also wahrscheinlich schon kommende Woche. Künftig will Epic Games auch dedizierte D3D12-Features in den Shooter integrierten, also vielleicht DXR-Raytracing.
Acht CPU-Kerne und ein integrierter Coprozessor für künstliche Intelligenz: Centaur meldet sich nach Jahren mit einem x86-System-on-a-Chip zurück. Das Server-Design unterstützt AVX-512 und ist sehr schnell bei Inferencing.
Update Intel hat seine 7-nm-Xe-Grafikmodule erläutert: Die heißen intern Ponte Vecchio, nutzen diverse Packaging-Techniken sowie Stapelspeicher und werden in multipler Form gekoppelt. Zusammen mit Sapphire-Rapids-CPUs bilden sie die Basis des Aurora-Exaflops-Supercomputers.
Bisher können die Snapdragon-Chips unter Windows 10 on ARM nur native ARM64/ARM32-Apps ausführen und x86-Code mit 32 Bit, aber nicht mit 64 Bit emulieren. Das will Microsoft nun offenbar doch ändern.
Geballte Kompetenz: Drei ehemalige sehr hochrangige Apple- und Google-Ingenieure haben Nuvia geschaffen. Das Startup will einen Datacenter-Chip entwickeln; das Geld kommt unter anderem von Dell.
Beim chinesischen Halbleiterfertiger SMIC läuft es rund: 14-nm-Finfet-Wafer befinden sich in der Massenbelichtung. Das ist zwar Jahre später als bei der Konkurrenz, aber die zweite Generation steht bereits an.
Mit der Booster-Erweiterung auf 70 Petaflops wird der JUWELS-Supercomputer des Jülich Supercomputing Centre die höchste Rechenleistung in Europa erreichen. Das JSC kombiniert dazu AMDs Epyc 7002 alias Rome mit der nächsten Tesla-Grafikkarten-Generation von Nvidia.
Die BX500 gibt es mittlerweile auch mit 1 TByte und 2 TByte Kapazität. Crucial verwendet bei den Sata-SSDs jedoch tendenziell langsameren Flash-Speicher als bei den kleineren Modellen.
Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Mit dem NNP-T1000 für Training und dem NNP-I1000 für Inferencing bringt Intel zwei ASICs für künstliche Intelligenz auf den Markt. Zudem kündigte der Hersteller die nächste Myriad-VPU der Movidus-Tochter an.
Für Business- und Enterprise-Anwendungen: Das Eden Snacker soll die Handhabung eines VR-Headsets deutlich vereinfachen. Folgerichtig gibt es keine nervige Kopfhalterung, dafür aber eine drahtlose Ladefunktion, ein 4G/5G-Modem und ein Tablet zur externen Bedienung.
Die Navi-Familie erhält Zuwachs: Apple verwendet mit der Radeon Pro 5500M den Vollausbau des Navi-14-Chips, mit der Radeon RX 5300M veröffentlicht AMD eine Mobile-Version mit 96-Bit-Interface.
Kostenlos in der Unreal Engine 4 verfügbar: Die Photogrammetrie-Texturen von Quixel, genannt Megascans, werden bereits in vielen Spielen genutzt - und künftig noch deutlich häufiger, denn Epic übernimmt den Entwickler.
Mehr Zeit für eigene Projekte wie künstliche Intelligenz und die Familie: John Carmack wird die technische Leitung (CTO) bei Oculus VR zwar weiter inne haben, sich aber verstärkt außerhalb von Facebook betätigen.
Das November-Update ist da: Bei Microsoft steht Windows 10 v1909 zum Download bereit. Laut Hersteller handelt es sich um ein Feature Update, die Installation geht schnell und die Neuerungen sind überschaubar.
Intel hat seit April 2019 von Zombieload v2 alias TSX Asynchronous Abort (TAA) gewusst, dennoch sind neue CPUs wie Cascade Lake SP als geschützt beworben worden. Hinzu kommt mit Jump Conditional Code (JCC) ein Bug, dessen Microcode-Fix selbst in Spielen die Leistung reduziert.
Die hauseigene Mini-PC-Reihe wird erweitert: Als NUC10 vermarktet, werden die Systeme mit Hexacore-Prozessoren ausgestattet. Optional steckt eine 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD in den kleinen Rechnern.
Wem die Grafikeinheit seines Area-51m-Notebooks zu langsam ist, dem schickt Alienware einen Techniker vorbei: Per Upgrade-Kit baut der eine Geforce RTX 2080 oder Geforce RTX 2070 ein.
Der Foris Nova ist Eizos erster OLED-Bildschirm: Mit 21,6 Zoll Diagonale fällt er kompakt aus, dafür weist er eine extrem geringe Reaktionszeit und eine sehr hohe Farbraumabdeckung auf.
Im November wird AMD gleich vier neue Prozessoren vorstellen: Den Anfang macht der Athlon 3000G als Dualcore, es folgen der 16-kernige Ryzen 9 3950X und zwei Threadripper-Modelle mit 24 Kernen und 32 Kernen.
Wir retten zwar nicht gleich die Erde, aber zumindest viele ihrer Bewohner: Bei Planet Zoo dreht sich alles um die Arterhaltung, weshalb wir den Tieren größtmögliche Sorgfalt zukommen lassen müssen. Die komplexe Steuerung ist dabei der natürliche Feind des Spielers, wenigstens anfangs.
Der dazugehörige NUC-Mini-PC wird nach nur wenigen Monaten eingestellt: Damit endet das Kapitel rund um Cannon Lake, der ersten 10-nm-Generation von Intel. Der Prozessor wird vom Hersteller quasi unterschlagen: In der Datenbank ist er versteckt und von Präsentationen entfernt worden.
Call of Duty Modern Warfare nutzt DirectX Raytracing, um zusätzliche und realistischere Schatten für multiple Lichtquellen darzustellen. Die restliche Grafik, vor allem Materialien und volumetrische Beleuchtung, überzeugt ebenfalls - bei dennoch serientypisch hohen Bildraten.