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Nuvia: Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup

Geballte Kompetenz: Drei ehemalige sehr hochrangige Apple- und Google-Ingenieure haben Nuvia geschaffen. Das Startup will einen Datacenter-Chip entwickeln; das Geld kommt unter anderem von Dell.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Nuvia
Logo von Nuvia (Bild: Nuvia)

Die CPU- und SoC-Entwicklungen von Apple gehören zu den beeindruckendsten der Chip-Industrie der vergangenen Jahre. Hinter Designs wie dem aktuellen A13 Bionic steht leitend immer noch Johny Srouji, der Chief Architect aber war Gerard Williams III, welcher Apple im Frühling 2019 verließ. Nun ist er zurück und hat zusammen mit Manu Gulati und John Bruno ein Startup für Datacenter-Chips gegründet. Auch diese beiden sind erfahrene Ingenieure, was Nuvia so interessant macht.

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Geschaffen wurde das Startup erst Anfang 2019, in der ersten Finanzierungsrunde gab es 53 Millionen US-Dollar von der Capricorn Investment Group, von Dell Technologies Capital, von Mayfield, von WRVI Capital und von Nepenthe LLC. Laut Williams III werde ein Sprung nach vorne bei der Compute-Performance und der Energie-Effizienz benötigt, weshalb der Zeitpunkt gekommen sei, ein neues Silizium-Design-Modell zu erschaffen.

Erfahrung hat er genug: Gerard Williams III zeichnete von 2009 bis 2019 bei Apple für alle CPU-Entwicklungen als Senior Direct for Platform Architecture verantwortlich, er entwarf die Kern-Designs vom A7 (Cyclone) bis zum A13 (Lightning) und von dem kommenden A14. Zuvor war er Fellow bei ARM - die höchste Position, die ein Ingenieur erreichen kann. Manu Gulati wiederum war 2009 bis 2017 ein SoC Microarchitect bei Apple und danach Lead SoC Architect bei Google, auch bei Broadcom arbeitete er führend. John Bruno war lange ein ASIC-Designer bei Ati/AMD, dann viele Jahre bei Apple ein System Architect und zuletzt in gleicher Rolle bei Google.

Natürlich besteht ein Startup wie Nuvia nicht nur aus drei Leuten, es handelt sich bei diesen aber um in der Industrie sehr bekannte Ingenieure, die über 20 SoC-Designs geschaffen haben und bestens vernetzt sind. Ob das Server-Produkt etwas komplett Neues wird, gilt es abzuwarten - wie Anandtech spekuliert, ist aber ARMv9 als Basis keine allzu unwahrscheinliche Annahme. Der Codename des Chips lautet zumindest Phoenix.

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wurstdings 18. Nov 2019

Ob der Name eventuell ein Hinweiß darauf ist, dass die CPUs den AMD64-Befehlssatz...

Akaruso 18. Nov 2019

Naja, durch einem Haushalt der "schwarzen Null", den Deutschland in den letzten Jahren...


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