KH-40000 & KX-7000: Zhaoxin plant x86-Chips mit 32 Kernen

In China schreitet die Entwicklung von x86-Prozessoren weiter voran: Für Desktops will Zhaoxin die KX-7000 mit 7 nm und DDR5-Speicher fertigen, für Server sind die KH-40000 mit 32 Kernen geplant.

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Logo von Zhaoxin auf einem SoC-Rendering
Logo von Zhaoxin auf einem SoC-Rendering (Bild: Zhaoxin)

Der chinesische CPU-Entwickler Zhaoxin hat seine Pläne bis 2021 offengelegt: Demzufolge arbeitet das Unternehmen an zwei Prozessor-Designs, dem KX-7000 (ZX-F) für Desktop-Systeme und dem KH-40000 für Dual-Sockel-Systeme. Beide CPU-Reihen folgen auf die KX-6000 (ZX-E alias Lujiazui) und die KH-30000, welche derzeit primär in China verkauft werden.

Bei den KH-40000 setzt Zhaoxin erneut auf ein 16-nm-Verfahren des taiwanischen Auftragsfertigers TSMC. Statt acht Kernen sollen die Chips gleich 32 aufweisen, überdies werde eine verbesserte CPU-Architektur verwendet. Wie schon bei den KH-30000 wird DDR4 und PCIe Gen3 unterstützt, auch sind Dual-Sockel-Systeme mit 64 Kernen möglich. Die KH-40000 sind für 2021 geplant.

Mit den KX-7000 erfolgt der Wechsel auf ein 7-nm-Verfahren, offenbar N7 oder N7P - also Immersionslithografie statt N7+ mit EUV (extrem ultraviolette Belichtung). Neben einer überarbeiteten Microarchitektur der acht CPU-Kerne wird hier DDR5-Speicher und PCIe Gen4 eingesetzt, die integrierte Grafikeinheit soll DirectX 12 unterstützen. Einer etwas älteren Roadmap zufolge sind die KX-7000 keine zu verlötenden BGA-Chips mehr, sondern sitzen in einer LGA-Fassung.

Für die Zukunft teilte Zhaoxin mit, dass mit Nodes unter 7 nm bereits Designs entwickelt und definiert werden. Gemeint sein dürften N5 oder N5P, welche beide auf EUV setzen. Die Risk Production von N5 ist bereits angelaufen, die Serienfertigung soll Anfang 2020 starten. Da die KH-40000 und die KX-7000 jedoch erst später erscheinen, erwarten wir die Nachfolgegenerationen nicht vor 2022. Bis dahin dürfte N5(P) sehr ausgereift sein.

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