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Snapdragon 8c/7c: Zwei Chips für Chromebooks und Win10 on ARM

Qualcomm stellt sich breiter auf: Der Snapdragon 8c folgt auf den Snapdragon 8cx und ist für 500-Dollar-Notebooks mit Windows 10 on ARM gedacht. Der noch günstigere Snapdragon 7c wird zusätzlich in Chromebooks stecken.

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Snapdragon 8cx, darunter der 8c und 7c
Snapdragon 8cx, darunter der 8c und 7c (Bild: Qualcomm)

Mit dem Snapdragon 8c und dem Snapdragon 7c will Qualcomm neue Märkte für sich erschließen: Die beiden ARM-Prozessoren werden unterhalb des Snapdragon 8cx positioniert und sind für günstigere Notebooks gedacht. Geräte wie das Surface Pro X kosten inklusive Tastatur wenigstens 1.300 Euro, weshalb Qualcomm das Portfolio um zwei Chips nach unten erweitert. Modelle mit Snapdragon 7c sollen 300 US-Dollar kosten, mit dem Snapdragon 8c um die 500 US-Dollar - abhängig von der Ausstattung.

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Der Snapdragon 8c ist dabei ein langsamerer Snapdragon 8cx, denn die acht CPU-Kerne takten mit 2,45 statt 3 GHz, und die Andreno 675 hat etwas weniger Leistung als die Adreno 680. Qualcomm spricht beim Snapdragon 8c von einer 30 Prozent höheren Geschwindigkeit verglichen zum älteren Snapdragon 850, also ungefähr der Performance eines Intel-Dualcore-i3.

Gedacht ist der Snapdragon 8c für Notebooks mit Windows 10 on ARM, zumal nur vergleichsweise teurer und schneller UFS-Speicher und kein eMMC unterstützt werden. Das Ökosystem ist in den vergangenen Monaten gewachsen, so wurden Chromium und Electron auf ARM portiert. Das bedeutet, dass Microsofts neuer Edge nun nativ läuft. Auch Anwendungen wie Spotify oder Teams profitierten davon, wenn sie angepasst würden. Leider sind die Softwarepartner und Microsoft selbst zögerlich.

Als Basis für den Snadragon 7c nimmt Qualcomm den seit Frühjahr 2019 verfügbaren Snapdragon 730. Der stellt eine Art kleine Version des Snapdragon 855 dar, das noch aktuelle Smartphone-Topmodell, bis Anfang 2020 die ersten Geräte mit dem neuen Snapdragon 865 erscheinen. Der Snadragon 7c hat acht Kerne und eine Adreno 618, der Chip ist primär für Chromebooks gedacht. Dementsprechend unterscheiden sich Firmware und Software-Stack vom Snapdragon 730, für Chromebooks wichtig ist hier die eMMC-Speicherunterstützung für günstigen Storage.

Beide SoCs, der Snapdragon 8c und der Snapdragon 7c, werden passiv gekühlt und haben eine niedrige Leistungsaufnahme im aktiven Betrieb sowie in den vielfältigen Schlafmodi. Zusammen mit dem jeweils integrierten LTE-Modem sollen sie sich daher für Chromebooks und Notebooks mit langer Akkulaufzeit eignen, die nicht auf eine lokale WLAN-Verfügbarkeit angewiesen sind. In Europa sind solche Geräte tendenziell eher wenig gefragt - in anderen Ländern dafür umso mehr, im Bildungssegment dominieren sie.

Chromebooks auf ARM-Basis sind allerdings nicht neu, es gibt diverse Modelle mit Mediatek-, Rockchip- und Samsung-Exynos-Prozessoren. Verglichen zu einem Snapdragon 7c alias Snapdragon 730 fällt deren Geschwindigkeit und Konnektivität aber langsamer aus, weshalb es interessant wird, zu sehen, ob und wie Qualcomm sich in diesem Markt positionieren kann.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Qualcomm hin am Snapdragon Summit in Wailea teilgenommen, die Reise- und Hotelkosten wurden von Qualcomm übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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amigo99 07. Dez 2019

ein paar Acer R13 mit Mediatek. Die laufen, laufen laufen. Der Prozessor ist zwar nicht...

D0m1R 06. Dez 2019

Kommt jetzt eine zweite Flut von Windows 200¤ Tablets mit ARM statt lahmen Atom x5...


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