NNP-T und NNP-I: Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz

Mit dem NNP-T1000 für Training und dem NNP-I1000 für Inferencing bringt Intel zwei ASICs für künstliche Intelligenz auf den Markt. Zudem kündigte der Hersteller die nächste Myriad-VPU der Movidus-Tochter an.

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Spring Crest alias NNP-T1000 als Mezzanine-Modul
Spring Crest alias NNP-T1000 als Mezzanine-Modul (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel nutzte den hauseigenen AI Summit 2019, um mehrere Spezialchips vorzustellen: Die schon länger bekannten Modelle der Nervana-Tochter wurden final als NNP-T1000 (Spring Crest) für Training und als NNP-I1000 (Spring Hill) für Inferencing angekündigt, zudem sprach Intel über einen kommenden Myriad-Chip (Keem Bay) der Movidus-Tochter.

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Der riesige Spring Crest wird seit Sommer 2017 beworben, der Vorgänger namens Lake Crest erschien nie außerhalb von Intels (Partner-)Laboren. Schon damals wurde eine Terminator-Analogie gewählt, denn die Symbolgrafik erinnerte stark an den Chip, den der T-800 (Arnold Schwarzenegger) im Kopf trägt. Final heißt der KI-Beschleuniger allerdings NNP-T1000, was für Neural Network Processor for Training steht. Der T-1000 ist der Gegner des T-800 im zweiten Terminator-Film von 1991.

Bei Spring Hill alias NNP-I1000 handelt es sich um einen Chip für Inferencing - also das Anwenden eines bereits trainierten Netzwerkes. Intel hatte ihn im März 2019 angekündigt und im Frühsommer genauer beschrieben: Statt mit 16 nm bei TSMC fertigt Intel ihn mit 10+ nm selbst. Er basiert auf vier von Ice Lake bekannten Sunny-Cove-CPU-Kernen samt multiplen DSPs (Digital Signal Processors) und Beschleunigereinheiten für neuronale Netze. Spring Hill wird auf PCIe-Karten oder M.2-Kärtchen verbaut.

Erstmals gab Intel auf dem AI Summit 2019 auch Details zu Keem Bay bekannt, der nächsten Myriad-VPU (Vision Processing Unit). Keem Bay folgt auf den Myriad X von 2017, auch soll es von der verlöteten Variante in Geräten über M.2-Kärtchen bis hin zu PCIe-Karten diverse Formfaktoren geben. Keem Bay soll flotter als Huaweis Ascend 310 und etwa so schnell wie Nvidias Jetson AGX Xavier sein. Allerdings soll die Myriad-VPU dabei nur ein Fünftel der Energie benötigen, was unter 5 Watt bedeuten dürfte.

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