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Prozessoren: Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme

Die Versorgung der Partner mit in 14 nm gefertigten Chips sei "extrem knapp", sagte Intel: Der Hersteller entschuldigt sich zwar dafür, hat aber vorerst keine Lösung parat. Und auch bei AMD gibt es Probleme.

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Ein Wafer mit 14-nm-Chips von Intel
Ein Wafer mit 14-nm-Chips von Intel (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat in einem offenen Brief (PDF) eingestanden, dass es weiterhin massive Lieferprobleme bei den eigenen Prozessoren gibt. Dies betrifft primär alle derzeitigen 14-nm-Designs, aber auch die wenigen bisher vorgestellten 10-nm-Chips. Laut Intel sei die Versorgung "extrem knapp", obgleich die Fertigungskapazität durch das Umrüsten von Fabs zwischenzeitlich gesteigert wurde.

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Das Problem ist, dass der Hersteller eigentlich schon vor Jahren seine CPUs von 14 nm auf 10 nm weiterentwickeln wollte. Das gewählte Verfahren erwies sich aber als zu anspruchsvoll, so erreichte Cannon Lake U für Ultrabooks nie den Massenmarkt und auch bei Ice Lake U/Y mit 10+ nm schafft Intel es nicht, genügend Chips zu produzieren.

Weil AMD in den vergangenen Jahren mit Ryzen zudem wieder zu einem starken Konkurrenten wurde, musste Intel innerhalb von nur zwei Jahren von vier (Kaby Lake, Core i7-7700K) auf sechs (Coffee Lake, Core i7-8700K) und auf acht Kerne (Coffee Lake Refresh, Core i9-9900K) umstellen. Das belegt deutlich mehr Waferfläche und reduziert tendenziell die Yield-Rate. Außerdem begann Intel, auch Chipsätze und Modems mit 14 nm zu fertigen, womit sich die Lieferprobleme schnell erklären.

Ähnlich sieht es im Serversegment aus, dort hat AMD per Epyc mit 64 Kernen vorgelegt. Intel nutzt nur 28 Kerne pro Chip und Ice Lake SP mit 38 Cores erscheint erst 2020 - in geringer Stückzahl. Für Intel ist das doppelt ärgerlich, denn mit dem Ultrabook/Notebook- und dem Serversegment erwirtschaftet der Hersteller den meisten Umsatz, die Desktop-Chips haben daran deutlich weniger Anteil.

Bei der Konkurrenz gibt es allerdings auch Probleme: Der 12-kernige Ryzen 9 3900X mit zwei CPU-Kern-Chiplets ist kaum lieferbar, der 16-kernige Ryzen 9 3950X (Test) noch schlechter. Selbst große Distributoren und Systemintegratoren erhalten nicht genügend Prozessoren, was sich negativ auf das Weihnachtsgeschäft auswirkt.

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Xim 22. Nov 2019

Einerseits wäre es schon eine Überraschung, wenn die IPC des Zen3 größer als jene des...

Xim 22. Nov 2019

Das liegt eher an der aggressiven Produktpolitik, momentan so vielwie möglich dem Kunden...

Xim 22. Nov 2019

Oja, die CPU-Fläche sinkt. Dies ist jetzt nur nicht aufgefallen, weil TSMC...

Eheran 21. Nov 2019

Nice Try? Wenn es "no Text" heißen würde, würde es in den Titel gehören. Nicht in den...


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