• IT-Karriere:
  • Services:

Athlon 3000G im Test: Der Pentium-Tod

Für rund 50 Euro bietet AMD den Athlon 3000G an: Käufer erhalten dafür zwei CPU-Kerne samt Grafikeinheit, denen Intel wenig entgegensetzen kann. Kritikpunkte für den Einsatz in einem günstigen Office- oder Multimedia-System gibt es keine, zumal der Chip übertaktbar ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Athlon 3000G für Sockel AM4
Athlon 3000G für Sockel AM4 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die richtig großen Stückzahlen im Desktop-Segment verkaufen AMD und Intel dort, wo es billig ist: auf der einen Seite die Celeron und die Pentium, auf der anderen die Athlon und früher die Sempron. Nachfolgend zu den Ryzen 3400G/3200G (Test) hat AMD mittlerweile auch den Athlon 3000G vorgestellt. Der Chip kostet gut 50 Euro, lässt sich mit einer Sockel-AM4-Platine für noch weniger Geld kombinieren und schlägt die ähnlich günstige Intel-Konkurrenz.

Inhalt:
  1. Athlon 3000G im Test: Der Pentium-Tod
  2. Intel wird abgehängt

Im Chip stecken zwei CPU-Kerne vom Typ Zen+, hinzu kommen drei Compute Units, sprich eine integrierte Vega-Grafikeinheit mit 192 Shader-ALUs. Anders als beim 3400G/3200G wird kein 12-nm-Die (Picasso) verwendet, sondern ein älteres 14-nm-Modell (Raven Ridge). Das gibt es wie Picasso mit physisch vier Kernen und 704 Shader, für den Athlon 3000G nutzt AMD laut eigener Aussage teildefekte oder teildeaktivierte Chips.

Zudem gibt es mit Banded Kestrel alias Raven2 alias Ryzen R1000 auch ein natives Design mit zwei Kernen und drei Compute Units für das Embedded-Segment. Die älteren Athlon 2x0GE waren anfangs Raven Ridge und später Raven2 (Stepping B0), der Athlon 3000G aber ist das zumindest gemäß AMD nicht. Ein geköpfter Chip erwies sich ungeachtet dessen dennoch als Raven2.

  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de))
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Packung des Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Kühler des Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Kühler des Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
KerneL3$TaktiGPUSpeichercTDPLaunch-Preis
Ryzen 5 3400G4 + SMT4 MByte3,7 bis 4,2 GHzVega 11 @ 1,4 GHzDDR4-293365W (45W)150 USD (160 Euro)
Ryzen 3 3200G44 MByte3,6 bis 4,0 GHzVega 8 @ 1,25 GHzDDR4-293365W (45W)100 USD (110 Euro)
Athlon 3000G*2 + SMT4 MByte3,5 GHzVega 3 @ 1,2 GHzDDR4-266735W50 USD (53 Euro)
Spezifikationen von AMDs Ryzen 3000G (Picasso) *14 nm Raven
KerneL3$TaktiGPUSpeichercTDPLaunch-Preis
Ryzen 5 2400G4 + SMT4 MByte3,6 bis 3,9 GHzVega 11 @ 1,25 GHzDDR4-2933 65W (45W)170 USD (170 Euro)
Ryzen 3 2200G44 MByte3,5 bis 3,7 GHzVega 8 @ 1,1 GHzDDR4-2933 65W (45W)100 USD (100 Euro)
Athlon 240GE2 + SMT4 MByte3,5 GHzVega 3 @ 1,1 GHzDDR4-266735 Watt75 USD (75 Euro)
Athlon 220GE2 + SMT4 MByte3,4 GHzVega 3 @ 1,1 GHzDDR4-266735 Watt65 USD (65 Euro)
Athlon 200GE2 + SMT4 MByte3,2 GHzVega 3 @ 1,1 GHzDDR4-266735 Watt55 USD (55 Euro)
Spezifikationen von AMDs Ryzen 2000G (Raven Ridge)

Praktisch handelt es sich beim Athlon 3000G ungeachtet dessen nahezu um das, was AMD schon seit vergangenem Jahr als Athlon 200GE (Test) bis Athlon 240GE verkauft. Verglichen mit Letzterem weist der Athlon 3000G den gleichen CPU-Takt auf, die Frequenz der Grafikeinheit steigt allerdings um 100 MHz zumindest ein bisschen an.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Meckenheim
  2. websedit AG, Ravensburg

Im Segment um die 50 Euro bietet Intel diverse Chips für den Sockel LGA 1151 v2 an, wir haben uns erneut den Celeron G4900 (45 Euro) und den Pentium G5400 (55 Euro) herausgepickt. Die Benchmarks folgen auf der nächsten Seite.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Intel wird abgehängt 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

gaciju 21. Nov 2019 / Themenstart

Die Rede war nicht von der APU, sondern vom Gesamtsystem. Ich will dir nicht zu nahe...

ms (Golem.de) 20. Nov 2019 / Themenstart

Steht doch im Text, dass es ein 14 nm Raven Ridge ist - und die haben Zen+ (kleines...

SchrubbelDrubbel 20. Nov 2019 / Themenstart

jein, ich vergas Pentium G zu sagen. Die anderen sind Atoms.

maci23 20. Nov 2019 / Themenstart

Ich sehe das anders. Auf dieser Schiene müssten eigentlich alle Boards ohne Lüfter...

oYa3ema5 19. Nov 2019 / Themenstart

Hmmm. Etwas optimistischer kann man auch sagen, sie wollen den ollen RRidge-Plunder...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Quantencomputer: Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits
Quantencomputer
Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits

Gebaut für eine Kühlung mit flüssigem Helium ist Horse Ridge wohl der coolste Chip, den Intel zur Zeit in Entwicklung hat. Er soll einen Quantencomputer steuern, dessen Qubits mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zurechtkommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. AWS re:Invent Amazon Web Services bietet Quanten-Cloud-Dienst an
  2. Quantencomputer 10.000 Jahre bei Google sind 2,5 Tage bei IBM
  3. Google Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

    •  /