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Planet Zoo im Test: Tierische Tüftelei

Wir retten zwar nicht gleich die Erde, aber zumindest viele ihrer Bewohner: Bei Planet Zoo dreht sich alles um die Arterhaltung, weshalb wir den Tieren größtmögliche Sorgfalt zukommen lassen müssen. Die komplexe Steuerung ist dabei der natürliche Feind des Spielers, wenigstens anfangs.

Ein Test von veröffentlicht am
Willkommen im Planet Zoo!
Willkommen im Planet Zoo! (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)

Die Dinosaurier sind ausgestorben, weil ein Asteroid ihre Ökosysteme zerstört hat, dabei waren die Reptilien ziemlich anspruchslos: In Planet Zoo wollen selbst bei einer kleinen Schlange schon mehr Bedürfnisse befriedigt werden als bei einem T-rex in Jurassic World Evolution! Anders als ihre indirekten Vorfahren gibt es die Puffotter aber auch heute noch - denn wir haben erfolgreich schlängelnden Nachwuchs gezüchtet und in die Wildnis entlassen. Planet Zoo belohnt uns dafür mit Arterhaltungspunkten und dem 'Life finds a way'-Achievement ... wenn Ian Malcolm das wüsste.

Inhalt:
  1. Planet Zoo im Test: Tierische Tüftelei
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Nun ist eine Puffotter in einem Vivarium keinesfalls so anspruchsvoll wie ein Schneeleopard, dennoch dauerte es einige Stunden, bis wir einen Zuchterfolg vorweisen konnten. Denn Planet Zoo ist weitaus komplexer als Jurassic World Evolution, da wir viel aufwendiger dafür sorgen müssen, dass es den Bewohnern unseres Parks gutgeht. Nur dann vermehren sie sich und nur dann erhalten wir bei einer Auswilderung besagte Punkte, um besonders rare Spezies wie ein Panzernashorn oder einen Sibirischen Tiger in unseren Zoo holen zu können.

Wie genau das klappt, erklärt das Spiel leider unzureichend, denn gerade einmal drei der zwölf Kampagnenmissionen sind als Tutorial gekennzeichnet. Diese jeweils mit drei von drei Sternen abzuschließen dauert zwar rund sechs Stunden, schlauer sind wir dadurch aber nicht geworden. Immerhin wissen wir, dass die Gehege samt Wasserflächen sauber sein müssen, dass die Tiere das richtige Futter und die passende Beschäftigung brauchen, dass Gelände und Temperatur sowie Feuchtigkeit angepasst werden sollten und dass Rückzugsräume erforderlich sind. Nebenbei gilt es, Krankheiten und Verbesserungen für die Anlagen zu erforschen, damit die Lebensqualität steigt und es einzig zu natürlichen Todesfällen kommt.

  • Großer Andrang in unserem Zoo! (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • Dort gibt es unter anderem Zebras ... (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • ... eine gelbe Anakonda ... (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • ... einen Nilwaran ... (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • ... Giraffen ... (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • ... Bonobos... (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • ... und Leguane. (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • Wir errichten Zoos weltweit. (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • Tier müssen wir gegen Arterhaltungspunkte oder gegen Geld kaufen. (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • Anschließend erforschen wir sie, ... (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • ... um so ihre Lebensqualität zu verbessern. (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
  • Finanziell müssen wir uns keine Sorgen machen. (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)
Großer Andrang in unserem Zoo! (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem.de)

Im Detail wird es dann freilich komplex: Die 73 Tierarten (plus drei zusätzliche in der Deluxe Edition), davon 23 in Vivarien, haben vielfältigste Ansprüche und Eigenarten. Die Puffotter gibt sich mit einem großen Felsen und einer Wärmelampe bereits weitestgehend zufrieden, ein Nilwaran braucht schon deutlich mehr. Neben Pflanzen aus einem oder mehreren der sechs Biome möchte er Wasser zum Schwimmen, aber auch verschiedene Ebenen mit Gräsern sowie Erde und Felsen. Dazu kommen ein Hundeballfutterspender und ein Sprinkler für kühlendes Nass - bleibt noch, ihm eine Partnerin zu suchen.

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Bei großen Säugetieren wie Elefanten oder Giraffen dauert es trotz ausführlicher Zoopedia besonders lange, ihre Bedürfnisse zu stillen, was in unschönen Szenen enden kann: Um herauszufinden, was die Tiere wollen, müssen wir sie im Gehege (gehabt) haben, denn nur dann lassen sie sich erforschen. Das dauert durchaus seine Zeit, in welcher beispielsweise unser Elefantenbulle derart schlechte Laune bekam, dass er die Glasscheibe seiner Umzäunung durchbrach und viel Geld nötig war, ihn einzufangen.

Das Gehege zu reparieren, war dabei die eigentliche Herausforderung, denn in Planet Zoo gibt es schier unbegrenzte Möglichkeiten, wie wir das Terrain bearbeiten und Strukturen darauf platzieren.

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Verfügbarkeit und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


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Anonymer Nutzer 09. Nov 2019 / Themenstart

mit Steam & Denuvo, nicht nett!

MrAnderson 07. Nov 2019 / Themenstart

a) Das Einfluss-System zwingt mich alles mit Investoren zuzubauen ... ein Horror für...

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