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Facebook: John Carmack tritt als CTO bei Oculus zurück

Mehr Zeit für eigene Projekte wie künstliche Intelligenz und die Familie: John Carmack wird die technische Leitung (CTO) bei Oculus VR zwar weiter inne haben, sich aber verstärkt außerhalb von Facebook betätigen.

Artikel veröffentlicht am ,
John Carmack auf der OC6 im September 2019
John Carmack auf der OC6 im September 2019 (Bild: Facebook)

John Carmack hat eine Art von Rücktritt bekanntgegeben: Der bisherige Technikchef (Chief Technology Officer) von Oculus wird künftig die Rolle eines "Consulting CTO" einnehmen und somit Facebook in strategisch beratender Form erhalten bleiben. Er wird sich weiterhin um interne Projekte kümmern, die sich mit maximaler visueller Qualität mit Mobile-SoC beschäftigen. Ein solches ist das Oculus Quest (Test), darin steckt ein Snapdragon 835, wie er auch für Smartphones verwendet wird.

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Gemeinsam mit Oculus-Gründer Palmer Luckey hatte John Carmack am Prototyp des Rift gearbeitet und das VR-Headset mit Doom 3 BFG Edition auf der E3 2012 vorgeführt. Währenddessen arbeitete Carmack noch bei Zenimax, denn der Publisher hatte id Software im Juni 2009 übernommen. Zu Zenimax gehören auch die Arkane Studios, zudem Bethesda Software, Machine Games, Tango Gameworks und die Zenimax Online Studios.

id Software war 1991 von Carmack mitbegründet worden, zu den bekanntesten Spielereihen der Entwickler zählen Wolfenstein, Doom, Quake und Rage. Carmack verließ id Software im August 2013 und wurde CTO bei Oculus, welches im März 2014 von Facebook für 2,3 Milliarden US-Dollar gekauft wurde. Carmack will sich künftig mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und seinem Sohn beruflich zur Seite stehen.

Das ursprüngliche Team von Oculus besteht längst nicht mehr: Von den sechs Gründern ging Jack McCauley bereits 2015, es folgten Palmer Luckey im März 2017, Brendan Iribe im Oktober 2018, Michael Antonov im Mai 2019 und Nate Mitchell im August 2019. Die Gründe waren unterschiedlich - Luckey etwa hatte den Wahlkampf von Donald Trump unterstützt, Iribe und Mitchell sollen mit der Ausrichtung auf günstigere Headsets nicht einverstanden gewesen sein. Andrew Reisse starb bereits 2013 bei einem Unfall.

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