• IT-Karriere:
  • Services:

Via Technologies: Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block

Acht CPU-Kerne und ein integrierter Coprozessor für künstliche Intelligenz: Centaur meldet sich nach Jahren mit einem x86-System-on-a-Chip zurück. Das Server-Design unterstützt AVX-512 und ist sehr schnell bei Inferencing.

Artikel veröffentlicht am ,
Block des NCORE für künstliche Intelligenz
Block des NCORE für künstliche Intelligenz (Bild: Centaur)

Centaur hat erstmals seit dem Isaiah alias Nano einen neuen x86-Prozessor vorgestellt (PDF): Das CHA-Design hat acht Kerne, die mit Blick auf den Servereinsatz entwickelt wurden, und enthält einen Coprozessor für Inferencing, also das Ausführen bereits trainierter neuronaler Netze für künstliche Intelligenz.

Stellenmarkt
  1. EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis, Pforzheim

Der Chip misst laut Centaur weniger als 195 mm², er wird im 16FFC-Verfahren (FinFet Compact) beim weltgrößten Auftragsfertiger TSMC produziert. Er hat 44 PCIe-Lanes unbekannter Geschwindigkeit und bezieht Daten über vier DDR4-3200-Kanäle. Im SoC stecken acht x86-Kerne namens CNS, sie sollen eine hohe Leistung pro Takt (Instructions per Cycle, IPC) aufweisen und derzeit mit 2,5 GHz laufen. Die Cores beherrschen die AVX-512- und die Bfloat16-Befehle, teilen sich 16 MByte L3-Cache und sind per Ringbus verknüpft.

Ebenfalls am Ringbus als eigener Block hängt der AI-Coprozessor, er heißt NCORE. Mit 16FCC kommt der Beschleuniger auf 34,4 mm² der unter 195 mm². Der Block soll immerhin 20 Teraops und 20 TByte/s erreichen: Hier teilt Centaur den NCORE in zwei 8er-Segmente auf, zusammen haben sie satte 16 MByte lokalen Speicher und sind extreme 32.768 Bit breit. Damit lassen sich 4.096 Berechnungen in einem Takt erledigen, was in einer sehr kurzen Latenz für Inferencing resultiert, wichtig etwa für Sprache.

  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
  • Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)
Präsentation zum CHA-Design (Bild: Centaur)

Mit einem frühen Software-Stack, der kaum einen Monat als ist, hat Centaur mit dem CHA-Design den MLPerf-Benchmark durchgeführt: Ein Bild wird in weniger als 330 ms klassifiziert (MobileNet-v1 Stream), was einen Rekord darstellt - der Durchsatz entspricht grob 23 aktuellen Intel-CLX-SP-Kernen (MobileNet-v1 Offline). Die meisten anderen Systeme benötigen dafür eine Host-CPU, an die per PCIe externe Beschleuniger wie Intels NNP-T1000 oder Googles TPU v3 angeschlossen sind. Wann der CHA erscheinen soll, sagte Centaur nicht - ein System gibt es auf der ISC East 2019 in New York City zu sehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Borderlands 3 38,99€, The Outer Worlds 44,99€)

abufrejoval 19. Nov 2019 / Themenstart

Das sieht nach einer wirklich überzeugenden Kombination von Energieeffizienz und...

hansenhawk 19. Nov 2019 / Themenstart

...mit etwas tatsächlich konkurrenzfähigem um die Ecke kommen. Auch wenne s sein...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

    •  /