Samsung & Western Digital: RISC-V-Kerne für 5G-mmWave und SSDs

Die offene CPU-Befehlssatzarchitektur RISC-V gewinnt an Verbreitung: Samsung verwendet entsprechende Kerne für 5G-mmWave-Module und Western Digital hat zwei weitere Designs für SSD-Controller.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von SweRV
Logo von SweRV (Bild: Western Digital)

Vergangene Woche auf dem RISC-V-Summit im kalifornischen San José gab es gleich mehrere Neuvorstellungen von Designs mit der offenen CPU-Befehlssatzarchitektur, darunter solche von Samsung und von Western Digital. Beide Hersteller arbeiten an einem oder mehreren Designs für unterschiedliche Einsatzzwecke und ersetzen dabei die bisher üblichen ARM-Kerne durch RISC-V-Cores.

Stellenmarkt
  1. Dev-Ops Engineer Website (f/m/d)
    Beiersdorf AG, Hamburg
  2. Stellentitel (Senior) SAP Technology Engineer (m/w/d)
    OEDIV KG, Bielefeld
Detailsuche

Samsung hat zusammen mit SiFive ein RISC-V-Design entwickelt, welches in den hauseigenen RF-Frontends für 5G-mmWave-Module verwendet wird, die in kommenden Smartphones stecken dürften. Das berichtete Chris Williams von Register via Twitter. Neben dem 5G-Szenario sollen RISC-V-Kerne auch in Bildsensoren für künstliche Intelligenz eingesetzt werden, beispielsweise im Automotive-Bereich.

Von Western Digital gibt es bisher den SweRV EH1 genannten Kern, ein RV32IMC mit einem Thread im 28-nm-Verfahren. Auf ihn folgt nun der SweRV EH2 mit zwei Threads (SMT2), er ist für 16 nm ausgelegt und leistet mit 6,3 Coremarks pro MHz deutlich mehr als der EH1 mit 4,9 Coremarks pro MHz. Mit 0,067 mm² statt 0,11 mm² in einen Kern fällt er kompakter aus.

Der EH1 und der EH2 sind für künstliche Intelligenz, für SSD-Controller und für Anwendungen im Internet der Dinge ausgelegt. Hinzu kommt der SweRV EL2, ein RV32IMC mit 4-stufiger statt 9-stufiger Pipeline: Der 16-nm-Kern misst nur 0,023 mm² und schafft 3,6 Coremarks pro MHz. Der EL2 ist für Logic/State-Machines in Controller-SoCs gedacht. Alle Designs sollen in naher Zukunft in Produkten verwendet werden, Details nannte Western Digital nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Xbox-Plattform
Microsoft wettet auf Starfield als Systemseller

E3 2021 Es kam, was kommen musste: Nach der Bethesda-Übernahme erscheint Starfield exklusiv für Xbox-Systeme statt auch für die Playstation 5.
Eine Analyse von Marc Sauter

Xbox-Plattform: Microsoft wettet auf Starfield als Systemseller
Artikel
  1. Elektro-Mobilität: Curtiss stellt E-Motorrad ab 90.000 US-Dollar vor
    Elektro-Mobilität
    Curtiss stellt E-Motorrad ab 90.000 US-Dollar vor

    Das Curtiss One ist ein aufsehenerregendes Elektromotorrad mit starkem Design und Retro-Charme. Preiswert ist das Bike nicht.

  2. Coronapandemie: Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren
    Coronapandemie
    Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren

    Um weite Arbeitswege und Verspätungen zu vermeiden, hatten es sich einige Microsoft-Mitarbeiter in den eigenen Rechenzentren bequem gemacht.

  3. Trådfri: Doom läuft auf einer Ikea-Lampe
    Trådfri
    Doom läuft auf einer Ikea-Lampe

    Nicola Wrachien hat es geschafft, Doom auf einer Ikea-Trådfri-Lampe zum Laufen zu bringen. Etwas Zusatzhardware war aber erforderlich.

Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense 59,99€ • Battlefield 2042 PC 53,99€ • XXL Sale bei Alternate • Rainbow Six Extraction Limited PS5 69,99€ • Sony Pulse 3D-Headset PS5 99,99€ • Snakebyte Gaming Seat Evo 149,99€ • Bethesda E3 Promo bei GP [Werbung]
    •  /