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PowerVR A-Series: ImgTech verdoppelt GPU-Leistung

Mit der A-Serie will Imagination Technologies die Geschwindigkeit der PowerVR-Grafikeinheiten drastisch steigern. Die B-Serie soll 2020 noch schneller werden, zudem ist die Integration von Raytracing geplant.

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PowerVR A-Series
PowerVR A-Series (Bild: Imagination Technologies)

Imagination Technologies hat die A-Serie (Albiorix) vorgestellt: Diese umfasst mehrere AXT-, AXM- und AXT-Modelle an mobilen Grafikeinheiten für Systems-on-a-Chips. Im Smartphone-Segment spielt ImgTech kaum noch eine Rolle, seit Apple wie Qualcomm auf eigene Entwicklungen und Hersteller wie Samsung oder Huawei auf ARMs Mali-Grafik setzen. Mit der A-Serie soll sich das ändern, wobei diese die Grundlage für die B-, C- und D-Nachfolger legt. Finanzielle Unterstützung kommt dabei von Canyon Bridge, dem chinesischen Besitzer der Briten, die 2017 übernommen wurden.

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Für die A-Serie hat ImgTech die Furian-Architektur wieder eingestampft: Die neue Technik nutzt 128- statt 32- oder 40-fach weite SIMDs pro Shader-Cluster und eine MADD-Einheit ohne MUL-Unterstützung pro ALU zugunsten einer besseren Auslastung. Hinzu kommen eigene Integer-Einheiten für eine hohe INT8-Geschwindigkeit für künstliche Intelligenz, eine weniger winkelabhängige anisotrope Filterung und acht Hyperlanes für multiple Tasks. Die A-Serie umfasst drei Modellreihen mit diversen Ablegern, mehrere Partner sollen bereits Designs lizenziert haben und erste SoCs für 2020 planen.

  • AXT 64-2048 mit 2 Teraflops sowie 8 Teraops und 64 Gigapixel/s
  • AXT 48-1536 mit 1,5 Teraflops sowie 6 Teraops und 48 Gigapixel/s
  • AXT 32-1024 mit 1 Teraflops sowie 4 Teraops und 32 Gigapixel/s
  • AXT 16-512 mit 500 Gigaflops sowie 2 Teraops und 16 Gigapixel/s
  • AXM 8-256 mit 250 Gigaflops sowie 1 Teraops und 16 Gigapixel/s
  • AXE 2-16 mit 16 Gigaflops und 2 Gigapixel/s, Fokus auf Füllrate
  • AXE 1-16 mit 16 Gigaflops und 1 Gigapixel/s, Vulkan-Support

Den Briten zufolge soll die A-Serie eine signifikant höhere Leistung pro Quadratmillimeter aufweisen als Qualcomms aktuelle Adreno-640-Implementierung, welche wiederum bei der Perf/mm² besser aufgestellt ist als ARMs Mali-G76-MP12. Für 2020 plant ImgTech die B-Serie (Barrex) mit 30 Prozent Geschwindigkeitszuwachs, für 2021 ist die C-Serie (Caturix) mit ebenfalls 30 Prozent und für 2022 die D-Serie (Divano) mit erneut 30 Prozent geplant. Zudem will der Hersteller bald Raytracing-Hardware in seine Mobile-GPUs integrieren, dedizierte Beschleuniger gibt es bereits.

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nf1n1ty 03. Dez 2019

Scheitert das an irgendwelchen Patenten (ähnlich x86) oder skalieren diese Architekturen...


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