Seit Huawei von Trump auf die Entity-Liste gesetzt wurde, verlängert das Handelsministerium seine Ausnahmegenehmigungen. Doch dies betrifft keine neuen Produkte.
Das Komitee für Auslandsinvestitionen der USA hat die Übernahme von Cypress Semiconductor durch Infineon doch zugelassen. Jetzt muss Chinas Marktregulierung noch den Kauf genehmigen.
Viele Menschen haben diffuse Angst vor Funkstrahlung. Wir haben nachgeschaut, was eigentlich an den Antennenstandorten der Mobilfunk-Netze gemessen wird und mit dem Bundesamt für Strahlenschutz und anderen gesprochen.
Die USA haben durchgesetzt, dass Beijing Kunlun Technology die beliebte Dating App Grindr verkaufen musste. Es gab jedoch tatsächlich schwere Datenschutzverstöße.
Eine einfache Aktivierung für eSIM verspricht eine neue Serversoftware von Ericsson. Sie läuft bisher nur mit zwei Samsung-Smartphones, soll aber für mehr Geräte erweitert werden.
Die US-Strategie bei der Mobilfunk-Ausrüstung wird langsam deutlich. Es sollen alle ausländischen Anbieter ausgeschaltet werden. Ericsson und Nokia über Open RAN made in USA, Huawei durch Verbot und Kriminalisierung,
1&1 Drillisch wirft der Telekom Verzögerungen bei den Verhandlungen über National Roaming vor. Die Befürchtung ist, dass die etablierten Betreiber darauf hoffen, Drillisch könne die eigenen Netzpläne frustriert aufgeben und die Frequenzen weiterverkaufen.
Das Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) der USA stuft nach Huawei nun auch den deutschen Halbleiterhersteller Infineon als Sicherheitsrisiko ein. Eine Übernahme von Cypress Semiconductor wird wohl blockiert.
Deutschland holt bei den Internetanbindungen im Jahr 2019 leicht auf: Mehr Unternehmen bekommen schnelles Internet. Doch es kommt darauf an, was man darunter versteht.
Ein Programm für den Glasfaser-Ausbau in Deutschland wird von der EU-Kommission nach Angaben des Bundesverkehrsministers seit Monaten aufgehalten. Laut Andreas Scheuer steht Brüssel "auf der Leitung".
Ericsson will durch Fusionen und Übernahmen wachsen. Das erklärte Konzernchef Börje Ekholm, wenige Tage nachdem Nokia laut einem Bericht zum Verkauf stehen soll. Bei 5G sieht sich der schwedische Konzern als überlegen an.
Im Jahr 2019 konnten sich Huawei und ZTE im Markt für Telekommunikationsausrüstung wieder steigern. Nokia und Cisco fielen zurück, Ericsson stagnierte.
Permira verdient rund 700 Millionen Euro mit einem Aktienverkauf an Teamviewer. Beim Börsengang nahm der britische Finanzinvestor bereits 2,2 Milliarden Euro ein.
Die Telekom baut im Zuge der IP-Umstellung ihre zellbasierte Netzwerk- und Übertragungstechnik ATM ab. Für den Kunden bedeute das leichter höhere Datenraten.
Ein US-Unternehmen will per Satellit ein LTE- und später ein 5G-Netz über der Erde aufspannen. Vodafone investiert in AST & Science und das Projekt SpaceMobile.
Die Musikindustrie hat beim Landgericht Berlin die Abschaltung der deutschen Plattform Followerschmiede.de durchgesetzt. Dort konnten Musiker Fake-Zugriffe auf ihre Tracks etwa bei Spotify kaufen.
Huawei soll laut einem Medienbericht einem Mobilfunkbetreiber im Iran Server von HP geliefert haben. Auch Serversoftware von Microsoft, Symantec und Novell sei dabei gewesen.
Die Krankenkassen setzen weiter auf die Umsetzung der sogenannten multimodalen Therapie in der App Kaia. Auch die Verzwölffachung des Preises soll das nicht ändern.
Über 1 Million Kunden von Freenet TV erwartet bald eine Preiserhöhung. Für den Empfang der privaten Sender in HD-Qualität über DVB-T2 mit Freenet TV müssen bisher jährlich 69 Euro bezahlt werden.
Ein Gemeinschaftsunternehmen von Telefónica und Facebook baut in Lateinamerika ein Mobilfunknetz mit günstigen Standardkomponenten auf. Ausrüster ist das US-Unternehmen Parallel Wireless.
Der Netzbetreiber 1&1 Versatel bietet Unternehmen in Essen Glasfaserzugänge mit bis zu 100 GBit/s. Das dort vorhandene Netz wird genutzt und erweitert.
Der US-Senat hat dem sogenannten Rip and Replace Act zugestimmt, der die Demontage von Huawei-Technik finanziert. Das politische Verbot wird für den Steuerzahler teuer.
In der Bundesregierung gibt es Streit über ein Gesetz für kürzere Laufzeiten von Handyverträgen. Das Wirtschaftsministerium will die Begrenzung von 24 auf 12 Monate nicht.
Durch Fehler in der kommunalen Planung hat die Telekom in einer Stadt im Ruhrgebiet ein Abbruchhaus mit FTTH versorgt. Beim Ausbau weißer Flecken wird die Datenrate nicht gemessen, sondern berechnet.
Die Telekom verdoppelt wegen der großen Nachfrage von 539 Kommunen die bisher 50 Plätze für LTE-Mobilfunkausbau. Statt Standorte für Mobilfunkmasten zu suchen, ließ die Telekom diese so zu sich kommen.
Nokia hat offenbar erhebliche finanzielle Probleme und prüft einen Zusammenschluss mit einem Konkurrenten wie Ericsson. In der Debatte um eine angebliche Bedrohung durch Huawei wirft das Fragen auf.
Ein neuer Repeater der Telekom kommt aus Südkorea. Der Verstärker des Funksignals für Innenräume unterstützt 4G und 5G und kann jetzt kostenlos getestet werden.
Mit Software wird die Effizienz eines LTE-Funknetzes verdoppelt. Das Modell funktioniert bisher nur in Labortests, Partner der Deutschen Telekom sind die US-Konzerne VMware und Intel.
Zeitversetztes Fernsehen ist schlecht für die Werbeeinnahmen der Privatsender. In Österreich haben Pro7 und Sat1 eine einstweilige Verfügung durchgesetzt, auch per App im WLAN.
Die Beschäftigten von Paypal Deutschland wollen den Abbau von über 300 Arbeitsplätzen nicht hinnehmen. Die Jobs sollen an andere Standorte oder an externe Partner gehen.
Es dürfte der größte Börsengang eines afrikanischen Unternehmens in den USA werden. IHS Holding ist einer der größten unabhängigen Betreiber von Mobilfunktürmen der Welt, aktiv in Afrika und auf anderen Kontinenten.
Wer seine Onlineeinkäufe nicht selbst annehmen kann und nicht bei verschiedenen Nachbarn danach suchen möchte, kann den nächsten DM-Markt als Adresse wählen. Der Service ist kostenlos und soll Kunden in die Filialen locken.
Eine E-Health-App hat am Montag drastisch höhere Preise eingeführt, obwohl sie mit 96 Euro jährlich schon viel kostete: Ab jetzt zahlen Neukunden 99 Euro - aber nicht im Jahr, sondern pro Monat.
Die Bundesnetzagentur wird Telefónica Deutschland wohl zu einer Strafe im zweistelligen Millionenbereich verurteilen. Der Netzbetreiber nennt dies "kontraproduktiv für die Netzversorgung in Deutschland".