• IT-Karriere:
  • Services:

Coronakrise: Amazon könnte unter zu hoher Nachfrage leiden

Die Priorisierung bestimmer Artikel wegen des Coronavirus drückt vielleicht den Umsatz von Amazon. Ausgebucht und dennoch eingeschränkt, geht das?

Eine Analyse von veröffentlicht am
Amazon Lagerarbeiter
Amazon Lagerarbeiter (Bild: Amazon)

Selbst Amazon könnte zeitweise wegen der besonderen Situation in der Coronakrise leiden. Das geht aus Angaben hervor, die Golem.de aus informierten Handelskreisen erhielt. Amazon hat seine Lagerhaltung angepasst. Nur Waren, die wichtig sind und als lebensnotwendig erachtet werden, können schnell verfügbar gemacht werden. Dies gilt auch für Amazon Marketplace-Anbieter. Waren ohne Priorität können teilweise nicht geliefert werden oder haben eine längere Laufzeit.

Stellenmarkt
  1. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Freyung
  2. comuny GmbH, Weinheim

Viele Waren im Bereich Lebensmittel sind zudem nicht verfügbar, das betrifft auch Trockenware wie Konserven. Bei Amazon Fresh, bisher wenig erfolgreich, ist dagegen im Großraum Berlin weiterhin kein freier Liefertermin zu erhalten.

Amazon nimmt laut unbestätigten Angaben ein Drittel des deutschen Onlinemarktes ein und meldet fast überall wegen der hohen Auslastung verlängerte Lieferzeiten.

Amazon erklärt in seinem Blog: "Im Zuge der wachsenden Ausbreitung des Coronavirus verzeichnen wir eine verstärkte Nachfrage im Online-Shopping, die sich kurzfristig auch auf Bestellungen auswirkt." Genauere Angaben waren nicht zu erhalten: "Bitte haben Sie Verständnis, dass wir generell keine Angaben zu Verkaufszahlen auf Amazon.de machen" sagte eine Amazon-Sprecherin Golem.de.

Umsatz im E-Commerce im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent zurückgegangen

Im März soll der Umsatz im E-Commerce im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent zurückgegangen sein, berichtete der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH). Eine Verbandssprecherin erklärte Golem.de: "Unsere Daten beruhen auf unserer jährlichen Verbraucherbefragung Interaktiver Handel in Deutschland. Dies ist also eine Konsumentenbefragung. Verbraucher selbst unterscheiden nicht zwischen einem Marktplatz-Anbieter auf Amazon oder eben nur Amazon. Es kann also durchaus sein, dass ein Kunde bei einem Marktplatz von Amazon gekauft hat, dies aber so nicht weiß und daher eben nur Amazon angibt, anstatt eben das Unternehmen, welches seine Ware über Amazon als Marktplatzhändler verkauft hat."

Alle Unternehmen mussten laut ihren Worten in den vergangenen Wochen ihre Abläufe ändern und den Gegebenheiten anpassen. Dazu gehörten auch besondere Vorkehrungen für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter, Schichtumstellungen sowie eben auch einige Verzögerungen bei den Lieferungen. Zu einzelnen Unternehmen könne sie sich nicht äußern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€ (PS4 und Xbox One)
  2. (-83%) 9,99€
  3. 17,99€

Kakiss 09. Apr 2020 / Themenstart

Hatte einen Film und ein Album bestellt, bei letzterem wurde die Lieferzeit mit 16...

wupme 08. Apr 2020 / Themenstart

Mal darüber nachgedacht dass der Warehouse deal in einem Lager liegt das momentan viel...

misfit 08. Apr 2020 / Themenstart

Wenn Amazon schlau war, dann haben sie irgendwo im Vertrag einen Passus untergebracht der...

Legendenkiller 08. Apr 2020 / Themenstart

ist Jede Änderung schlecht. Selbst wenn Kunden auf einmal viel mehr bestellen. Das...

piffpaff 08. Apr 2020 / Themenstart

Ist vermutlich auch abhängig davon wo genau der Artikel gelagert ist und ob zwischendurch...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020)

Der Looking Glass 8K ist ein Monitor, der mittels Lichtfeldtechnologie 3D-Inhalte als Hologramm anzeigen kann. Golem.de hat sich das Display auf der CES 2020 genauer angeschaut.

Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

NXNSAttack: Effizienter Angriff auf Nameserver
NXNSAttack
Effizienter Angriff auf Nameserver

Eine neue Form von Denial-of-Service-Angriff nutzt die DNS-Architektur, um mit wenig Aufwand viel Serverlast und Traffic zu erzeugen.
Von Hanno Böck

  1. Microsoft Vorschau auf DNS over HTTPS in Windows verfügbar
  2. DNS Kanadische Internet Registry führt DNS-Dienst mit DoH ein
  3. Iana Defekter Tresor verzögert DNSSEC-Root-Key-Zeremonie

    •  /