VMware: Vodafone setzt beim 5G Core auf Software aus den USA

Fast 50 Prozent der Core Network Nodes von Vodafone werden auf der NVI-Plattform von VMware betrieben.

Artikel veröffentlicht am ,
Software-Einführung bei Vodafone
Software-Einführung bei Vodafone (Bild: Vmware)

Die Vodafone Group hat zusammen mit VMware die Einführung von Virtualisierungssoftware mit Openstack abgeschlossen. Das gab VMware am 7. April 2020 bekannt. Dabei geht es um die Virtualisierungsschicht der Telco-Cloud. Allerdings ist offenbar der reguläre Betrieb noch nicht realisiert.

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Angaben zum finanziellen Volumen der Vereinbarung wurden nicht gemacht. In allen europäischen Geschäftsbereichen und in 21 Märkten sei Network Virtual Infrastructure (NVI) erfolgreich installiert. Dell Technologies ist der Besitzer von VMware.

Mit dem kürzlich erfolgten Abschluss der Arbeiten in Albanien verfügt Vodafone nun über eine einheitliche Netzarchitektur in seinen europäischen Märkten, die es ermöglichen soll, Funktionen schneller zu entwerfen, zu bauen, zu testen und einzusetzen. Die Automatisierung der Infrastruktur soll auch den Umfang der für Betrieb und Wartung der Vodafone-Netze erforderlichen manuellen Eingriffe begrenzen.

Die Telco-Cloud-Plattform von VMware bietet Automatisierung für virtuelle Rechen-, Speicher-, Netzwerk-, Management- und Betriebsfunktionen. Fast 50 Prozent der Core Network Nodes von Vodafone, die Sprach- und Datendienste bereitstellen, werden laut den Angaben auf der NVI-Plattform von VMware, vCloud NFV, betrieben.

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Johan Wibergh, Chief Technology Officer, Vodafone Group, sagte: "Außerdem schätzen wir, dass wir so die Kosten unserer essenziellen Netzwerkfunktionen um 50 Prozent reduzieren konnten."

Schon im Jahr 2017 wurde berichtet, dass VMware das speziell zusammengestellte Paket VMware Integrated Openstack 4.0 für Netzbetreiber zum Umstieg auf Virtualisierung bereitstellt. Auf Basis von NSX brachte VMware eine Multivendor- und Multi-Domain-NFV-Plattform (Network Functions Virtualization). Dieses vCLoud NFV genannte Paket setzte auf eine eigens angepasste Openstack-Lösung. Dazu hatte VMware eng mit Openstack-Entwicklern zusammengearbeitet, um die Open-Source-Cloud-Lösung seiner eigenen Infrastruktur anzupassen.

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HitEmUp 07. Apr 2020

Nach dem Statt, Open Source und das Angebot von Huawai den source Code offen zu legen das...

LaF0rge 07. Apr 2020

Es ist doch relativ irrelevant, auf welcher Plattform die 5G Netzwerkelemente...

KlugKacka 07. Apr 2020

dass wir so die Kosten unserer essenziellen Netzwerkfunktionen um 50 Prozent reduzieren...



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