Rückgang: Auch Onlinehandel leidet massiv unter der Coronakrise

Der Einbruch wegen des Coronavirus dürfte aber den Marktführer Amazon nicht betreffen.

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Arbeiterin bei Amazon
Arbeiterin bei Amazon (Bild: Amazon)

Der Umsatz im E-Commerce ist im März 2020 im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent zurückgegangen. Das gab der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) am 6. April 2020 bekannt. Die Kategorien, die auch im Einzelhandel stark nachgefragt wurden, konnten jedoch zum Teil deutliche Zuwächse verzeichnen. Dies waren Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Do it Yourself sowie Baumarktartikel.

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"E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus. Die Behauptung, der E-Commerce würde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, ist schlicht falsch", sagte Gero Furchheim, Präsident des BEVH.

Fast alle Zuwächse, die der Onlinehandel im Januar und Februar erzielt habe, seien durch den Einbruch im März vernichtet worden. Der Onlinehandel habe zwischen Januar und März dennoch ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal erzielt.

Nackt im Homeoffice: Bekleidung stürzt sogar um mehr als 35 Prozent ab

Im März sei der Umsatz über alle Kategorien hinweg um 18,1 Prozent eingebrochen. Bekleidung stürzte demnach sogar um mehr als 35 Prozent ab. Unterhaltungselektronik zeigte ein Minus von 20,9 Prozent, Computer und Zubehör verzeichneten trotz der Ausgaben für Homeoffice-Lösungen einen Rückgang um 22,7 Prozent.

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Das Volumen der Warengruppe Täglicher Bedarf stieg online um insgesamt 17,3 Prozent mit einem Gesamtumsatz von 1.231 Millionen Euro. Allein der Umsatz im Bereich Drogerie hat sich um 17,2 Prozent gesteigert.

Dramatische Verluste erlitten Dienstleistungen wie Onlinebuchungen für Reisen und Veranstaltungen mit dem Hauptanteil Flug-, Bus- und Bahntickets. Sie gaben im März um mehr als 75 Prozent im Umsatz nach. Im gesamten ersten Quartal 2020 betrug der Rückgang 13,4 Prozent.

Einbußen erlitten die Onlineshops der stationären Händler, die im ersten Quartal um 9,5 Prozent auf 2.047 Milliarden Euro nachgaben. Reine Onlineanbieter wie Amazon erzielten ein Plus von 4,9 Prozent und einen Umsatz von 2.395 Millionen Euro. Amazon nimmt ein Drittel des deutschen Onlinemarktes ein und meldet fast überall wegen der hohen Auslastung verlängerte Lieferzeiten. "Wir sehen einen deutlichen Anstieg der Nachfrage, was bedeutet, dass unser Arbeitskräftebedarf für diese Jahreszeit beispiellos ist", sagte Dave Clark, Senior Vice President of Operations bei Amazon USA, in einem Memo vom 17. März 2020.

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Captain 09. Apr 2020

Auch kein Wunder, wenn bei teilen der Hardware ein Preisaufschlag von über 30% seit...

Waseef 08. Apr 2020

Gut, dass Sie das bemerken können. Von zu Hause aus zu arbeiten und völlig bereit zu...

crazypsycho 08. Apr 2020

Das funktioniert nicht. Der Bote ist der limitierende Faktor. Es gibt dann einfach mehr...

Dwalinn 07. Apr 2020

Nach der Krise werde ich wieder ganz normal weitermachen. Ich persönlich verzichte nur...



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