Covid-19-Pandemie: Vodafone baut vorsichtig weiter LTE aus

Wegen des Coronavirus dürfen Mobilfunkstationen für den Ausbau Vodafones nur kurz abgeschaltet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunkstation im ländlichen Umland Berlins
Mobilfunkstation im ländlichen Umland Berlins (Bild: Tim Sawall/Golem.de)

In der Coronapandemie betreibt Vodafone den LTE-Ausbau in veränderter Form weiter. Das gab das Unternehmen am 9. April 2020 bekannt. In einer Zeit, in der viel mehr Telefonate und Videocalls geführt werden, müssen die Netze stabil bleiben. Deshalb verzichtet Vodafone aktuell auf Um- oder Ausbaumaßnahmen, bei denen Mobilfunk-Stationen für einen längeren Zeitraum abgeschaltet werden müssten.

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Dennoch realisierte Vodafone in den vergangenen vier Wochen über 1.000 neue LTE-Projekte in 80 Städten und Landkreisen. Verbessert wurde die LTE-Versorgung in Städten wie Aachen, Karlsruhe und Essen. Erstmals ans LTE-Netz angebunden wurden Vodafone-Kunden unter anderem in Schlüchtern, Straelen, Kranzberg, Bernried und Großengottern.

Dabei gelang auch die Schließung eines besonders bekannten Funklochs in Niedersachsen: Dazu wurde eine temporäre Mobilfunk-Station in Mühlenberg aufgebaut bis der stationäre Mobilfunk-Mast platziert wird.

Laut Messungen von Opensignal verbringen Deutschlands 4G-Nutzer ein Viertel ihrer Zeit mit 3G- und 2G-Verbindungen. Das gab das Unternehmen am 13. Juni 2019 bekannt. Nutzer eines 4G-fähigen Gerätes mit Datenplan hatten im ersten Quartal des Jahres 2019 in städtischen Kreisen in 82,2 Prozent der Zeit eine 4G-Verbindung. In ländlichen Kreisen fiel die Quote auf 73,5 Prozent.

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Während die großen Mobilfunkbetreiber mit dem 5G-Ausbau beginnen, ist bei den meisten Kunden nicht einmal LTE angekommen. "Obwohl schon vor rund 8 Jahren eingeführt, haben 60 bis 70 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden immer noch keinen LTE-Anschluss. Genau daher rührt ein Großteil der Funkloch-Beschwerden", sagte Rickmann von Platen, Vorstand Partnerbeziehungen (CCO) bei Freenet im Januar 2019. "Diese vielen Kunden ohne LTE-Tarif sind auf veraltete UMTS-Netze angewiesen, die immer größere Lücken aufweisen, weil die Betreiber sie zurückbauen. So könnten die weißen Flecken sogar noch größer werden, bevor es besser wird", betonte der Vorstand.

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Gaius Baltar 11. Apr 2020

Interessant. Eventuell gibt es lokale weiße Flecken. Das kann 300m weiter schon wieder...

Gaius Baltar 11. Apr 2020

Es war halt notwendig. Beispiel Vodafone, die vor zwei Jahren bereits angekündigt haben...

gelöscht 11. Apr 2020

Ping ist auch für primitive Terminal-basierte Anwendungen wie SAPGui wichtig...

gelöscht 11. Apr 2020

Sag das mal Gemeinden die einen Ausbaugrad bei Breitband von nicht einmal 75% erreichen...



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