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Bundesverkehrsminister: "Nie waren wir mehr auf leistungsfähige Netze angewiesen"

Neue KfW-Kredite sollen den Ausbau von Glasfaser -Netzen verbessern.
/ Achim Sawall
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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (Bild: Bundesverkehrministerium/ Sreenshot: Golem.de)
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Bild: Bundesverkehrministerium/ Sreenshot: Golem.de

Das Bundesverkehrsministerium und die staatliche Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) haben zwei neue Programme für den Ausbau von Glasfasernetzen aufgelegt. Wie das Ministerium am 27. März 2020 mitteilte(öffnet im neuen Fenster) , sind sie an private und kommunale Unternehmen gerichtet.

Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) sagte: "Der Investitionskredit macht den Eigenausbau durch günstige Zinsen attraktiver, während der Konsortialkredit Sicherheit durch Risikoübernahme schafft. Wie wichtig die Versorgung mit Highspeed in der Fläche ist, zeigt die aktuelle Situation: Die digitale Infrastruktur hält Deutschland am Laufen – ob durch Homeoffice oder den Videoanruf mit Freunden und Verwandten – nie waren wir mehr auf leistungsfähige Netze angewiesen als heute."

Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, erklärte: "Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag ein flächendeckendes Glasfasernetz in Deutschland bis 2025 zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel unterstützen wir nachdrücklich."

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko), in dem viele kommunale Netzbetreiber vertreten sind, erklärte(öffnet im neuen Fenster) , die Programme seien zu begrüßen. Nicht zuletzt auch wegen des im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie vorgesehenen Zahlungsmoratoriums für TK-Dienstleistungen, das Auswirkungen auf den Glasfaserausbau in Deutschland haben werde. Breko-Geschäftsführer Stephan Albers erklärte: "Wichtig ist nun, dass die Umsetzung der KfW-Programme schnell und unbürokratisch erfolgt, damit die ausbauwilligen Unternehmen so schnell wie möglich davon profitieren können. Denn die Coronakrise zeigt schon jetzt deutlich, wie wichtig eine leistungsstarke Glasfaserinfrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen in Deutschland sind." Daran müsse weiterhin mit Hochdruck gearbeitet werden.


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