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Virtualisierte Netzwerke: Microsoft kauft 5G-Netzwerk-Startup Affirmed Networks

Microsoft folgt dem Druck der US-Regierung, 5G-Technologie made in USA anzubieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Manager von Affirmed Networks
Manager von Affirmed Networks (Bild: Affirmed Networks/ Screenshot: Golem.de)

Microsoft hat mit Affirmed Networks einen Anbieter für virtualisierte mobile Netzwerke gekauft. Das gab Microsoft am 26. März 2020 bekannt. Das bisher von Qualcomm Ventures unterstützte Startup will 2G-, 3G-, 4G- und 5G-Netzwerke auf einer Cloud-basierten Plattform zusammenführen.

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Der Preis für Affirmed Networks mit Sitz in Acton im US-Bundesstaat Massachusetts, wurde nicht bekanntgegeben. Das Privatunternehmen erhielt Investitionen in Höhe von 155 Millionen US-Dollar, hat rund 250 Beschäftigte und bietet besonders Technologie für den 5G Core an.

Microsoft bezeichnet die Akquisition als Teil seiner Strategie, mit Telekommunikationsanbietern zusammenzuarbeiten, die ihre Netzwerk-Workloads, insbesondere bei 5G, in der Cloud verwalten. Affirmed Networks stellte im vergangenen Jahr seinen Cloud-basierten mobilen Unitycloud-Kern vor, der 5G SA (Stand Alone) unterstützt. Das folgte auf die Vorstellung einer mobilen 5G NSA-Kernplattform im Vorjahr. Zudem wurde bestätigt, dass dies auf Amazon Web Services (AWS) läuft.

Die US-Regierung plant im April im Weißen Haus einen 5G-Gipfel mit Mobilfunkausrüstern wie Nokia, Ericsson und Samsung. "Wir werden viele von ihnen im Weißen Haus haben, um eine Diskussion zu führen. Ich bin sicher, der Präsident wird sich uns zeitweise anschließen. Das würde Samsung einschließen, das würde alle unsere Leute einschließen", der oberste Wirtschaftsberater des Präsidenten, Larry Kudlow.

Zudem finden laut einem hochrangigen Regierungsbeamten Treffen mit Präsident Donald Trump und Vorstandsvorsitzenden von Telekommunikations- und Technologiekonzernen im Weißen Haus statt, um zu erläutern, wie sichergestellt werden kann, dass US-amerikanische Unternehmen die Kommunikationsbranche dominieren. Besonders einflussreich für die Sichtweise der Regierung sei Microsofts Chefjustiziar Brad Smith gewesen, der direkt mit Trump gesprochen habe.

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Karl_far_away 27. Mär 2020

das dieses Mal Microsoft nach einer Weile nicht die Lust verliert wie bei Nokia Phones

Lutze5111 26. Mär 2020

... ab und zu muss der Mitarbeiter den Sendemast mal neu starten... oder der Mast nicht...


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