• IT-Karriere:
  • Services:

Ausrüster: Angriffe der USA auf Huawei zeigen Wirkung

Huawei verzeichnet im Jahr 2019 einen Gewinnanstieg von 5,6 Prozent, das geringste Wachstum seit drei Jahren. Das ist eine beachtliche Leistung.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Huawei-Videokonferenz zum Geschäftsjahr
Die Huawei-Videokonferenz zum Geschäftsjahr (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)

Huawei Technologies hat den geringsten Gewinnanstieg seit drei Jahren verzeichnet. Wie das Unternehmen am 31. März 2020 bekanntgab, lag der Nettogewinn für das Jahr 2019 bei 62,7 Milliarden Yuan (8,9 Milliarden US-Dollar), ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zu 25 Prozent im Vorjahr. Das Carrier-Geschäft, zu dem 5G-Mobilfunkausrüstug gehört, verzeichnete einen Umsatzanstieg von 3,8 Prozent.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Plauen
  2. Hays AG, Rheinfelden

Mit dem am 15. Mai 2019 erlassenen Dekret hatte US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand für die Telekommunikation erklärt. Das US-Handelsministerium untersagte alle Geschäfte, die "ein Risiko für die USA darstellen" und setzte Huawei auf die sogenannte Entity-Liste. Danach wurden jedoch Ausnahmegenehmigungen zur Weiterführung bestimmter Geschäfte erlassen, die man seither mehrfach verlängerte. Die USA bereiten weitere Verschärfungen vor. Die US-Regierung wirft Huawei vor, die Iran- und Nordkorea-Sanktionen verletzt, US-amerikanisches geistiges Eigentum gestohlen sowie Hintertüren für den chinesischen Geheimdienst in seiner Mobilfunkausrüstung eingebaut zu haben, was Huawei bestreitet. Belege für die Anschuldigungen wurden von den USA nicht vorgelegt.

Angriffe der USA auf Huawei hören nicht auf

"Wir müssen uns weiter an die langjährigen Beschränkungen anpassen, die durch die Entitätsliste auferlegt werden, und gleichzeitig die Auswirkungen der anhaltenden Covid-19-Pandemie berücksichtigen", erklärte der Huawei-Verwaltungsratsvorsitzende Liang Hua auf der Unternehmenswebseite.

Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 858,8 Milliarden Yuan, unterstützt durch ein Plus von 34 Prozent für den Geschäftsbereich Consumer, zu dem Smartphones gehören. Dies war hauptsächlich auf China zurückzuführen, wo der Umsatz um 36,2 Prozent auf 506,7 Milliarden Yuan stieg. Im Gegensatz dazu gingen die Umsätze in der Region Asien-Pazifik ohne China um 13,9 Prozent zurück, während in Europa und im Nahen Osten der Umsatz nur um 0,7 Prozent stieg.

Im vergangenen Jahr gab Huawei 15,3 Prozent seines Umsatzes oder 131,7 Milliarden Yuan für Forschung und Entwicklung aus. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg um mehr als ein Fünftel auf 91,4 Milliarden Yuan.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€ (Bestpreis)
  2. 24,99€ (PS4 und Xbox One)
  3. 31,99€
  4. Tom Clancy's Rainbow Six Siege für 7,99€, Assassin's Creed Odyssey für 17,99€, Far Cry 5 für...

Lapje 31. Mär 2020 / Themenstart

Interessant wäre eher, ob und welchen Schaden die US-Zulieferer dadurch haben. Da könnte...

TW1920 31. Mär 2020 / Themenstart

Samsung macht mehr Umsatz, aber nicht mehr Gewinn. Zudem muss man bedenken, dass Huawei...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Die Evolution des Microsoft Flugsimulator (1982-2020)

Die Entwicklung des Flugsimulator zeigt die beeindruckenden Fortschritte der Spielegrafik in den letzten Jahrzehnten.

Die Evolution des Microsoft Flugsimulator (1982-2020) Video aufrufen
Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

NXNSAttack: Effizienter Angriff auf Nameserver
NXNSAttack
Effizienter Angriff auf Nameserver

Eine neue Form von Denial-of-Service-Angriff nutzt die DNS-Architektur, um mit wenig Aufwand viel Serverlast und Traffic zu erzeugen.
Von Hanno Böck

  1. Microsoft Vorschau auf DNS over HTTPS in Windows verfügbar
  2. DNS Kanadische Internet Registry führt DNS-Dienst mit DoH ein
  3. Iana Defekter Tresor verzögert DNSSEC-Root-Key-Zeremonie

Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

    •  /