Ein Breitbandcheck der Grünen soll messen, welche Datenrate die Haushalte in Deutschland erreichen, und wie weit wir noch von 50 MBit/s flächendeckend entfernt sind. Ein erster bundesweiter Durchschnitt liegt bereits vor.
Wieder wagen sich mehr junge Menschen an ein Studium der Informatik. Trotz Rekordwerten bei den Studienanfängern ist in Deutschland die Zahl der offenen IT-Arbeitsplätze auf rund 43.000 angestiegen.
Der Kompromiss der Bundesnetzagentur zum exklusiven Vectoring schreckt die Telekom ab. "Ob unter diesen Bedingungen tatsächlich alle Nahbereiche versorgt werden können, müssen wir jetzt prüfen", sagte ein Sprecher Golem.de.
Der Bundesgerichtshof will Netzbetreiber nicht in Störerhaftung nehmen. Zuerst müssten Gema und Musikindustrie gegen die Betreiber illegaler Angebote und deren Hoster vorgehen. Doch grundsätzlich ausgeschlossen wurde die Störerhaftung und Sperren nicht.
Nachdem die Haftungsfragen geklärt sind, soll das offene WLAN-Netz für Berlin Anfang 2016 in Betrieb gehen. Der Senat fördert das Projekt mit 170.000 Euro für zwei Jahre.
Die Telekom bekommt ihr exklusives Vectoring-Recht im Nahbereich um die Hauptverteiler der Bundesnetzagentur. Nur wenn Betreiber bereits stärker ausgebaut hätten als die Telekom, blieben sie verschont, heißt es im Entscheidungsentwurf.
CA stellt Software für große Unternehmen her, deren Funktionen selten erklärt werden. Golem.de hat sich in Las Vegas mit Experten aus dem Unternehmen über die neuen Produkte und Features unterhalten.
Der Bereich Großrechner werde nicht so schnell verschwinden, sagt der neue Chief Product Officer von CA Technologies, Ayman Sayed, der zuvor bei Cisco war. Mainframe-Aufgaben in die Cloud zu verlagern, sei in einigen Branchen teurer.
Der Mainframe- und Apps-Experte CA Technologies lädt wieder zur Hausmesse CA World nach Las Vegas. Durch Software könnten auch große Konzerne bahnbrechende Produkte schaffen, sagte der Firmenchef. "Ich liebe Software."
Der Mobilfunkausrüster Ericsson misst weltweit den Datenverkehr in Kommunikationsnetzen der bedeutendsten Regionen der Welt. Demnach werden 20 neue mobile Internetzugänge pro Sekunde in Betrieb genommen, am schnellsten ist das Wachstum in Afrika.
Weil auch ihre Söhne Zugriff auf ihren Internetzugang hatten, ist ein Rechteinhaber aus der Pornoindustrie mit Filesharing-Abmahnungen gegen deren Mutter gescheitert. Dessen Forderungen über 3.000 Euro wurden abgewiesen.
Die Einführung von 5G rückt immer näher. Golem.de hat mit dem Chef des Bereichs Radio Research bei Nokia Networks darüber gesprochen, welche Datenrate wirklich beim Nutzer ankommt und warum immer noch gedrosselt wird, obwohl der Übertragungspreis pro Bit immer günstiger wird.
Die Geräteabgabe auf Rechner, Drucker, Scanner und Datenträger soll laut Europäischem Gerichtshof nur noch an die Autoren und nicht mehr zur Hälfte an die Verleger gehen. Diese sind verärgert und wollen das elektronische Meldesystem nicht mehr unterstützen. Die VG Wort prüft.
Im nächsten Jahr kommt die eSIM-Card auf den Markt, heute hat die Deutsche Telekom in Berlin die Technik vorgeführt. Das Unternehmen erklärte, es wolle die Möglichkeit des Anbieterwechsels dabei nicht vorantreiben.
Kabelnetzbetreiber und Internet-Provider wollen keine Abgabe für die Filmförderung bezahlen. Stattdessen sollten geförderte Filme anders verbreitet werden, etwa über Streamingplattformen und nicht nur in den Kinos, fordert ein Gutachten.
In 14 Metropolregionen in Deutschland gibt es ab sofort die Gratislieferung am Bestelltag für Kunden des Programms Amazon Prime. Doch ein Mindestbestellwert muss erreicht werden.
Eine Marke, die eigentlich für Satelliteninternet steht, bietet in Hamburg eine Datenübertragung von 1,7 GBit/s an. Dabei setzt der Betreiber aber nicht auf Satellit.
Dells wichtigster Geldgeber wollte das Kerngeschäft mit PCs verkaufen, an Hewlett-Packard, Lenovo oder Huawei. Doch dann kam für Silver Lake Partners die Übernahme von EMC, die jetzt wieder gefährdet scheint.
Microsoft wird seine Cloud-Dienste in Deutschland bei der Deutschen Telekom hosten, um den US-Geheimdiensten zu entgehen. Kunden können sich dafür entscheiden, Azure, Office 365 und Dynamics CRM von Servern in Magdeburg und Frankfurt zu nutzen.
Drosselung und Netzneutralität sind vorbei. Die Telekom-Tochter T-Mobile hat in den USA Binge On vorgestellt. Wer für mindestens 3 GByte pro Monat zahlt, kann unter 24 Streamingdiensten wählen. Doch die Auflösung der Serien und Filme wird begrenzt.
Am kräftigsten wachsen die Löhne in der IT-Branche im Security-Bereich. Wie eine Studie ergeben hat, sind diese Experten verhältnismäßig rar und werden dadurch immer teurer. Auch die Region spielt für den Anstieg eine große Rolle.
Update Paypal verteidigt sich nach indirekten Angriffen des Konkurrenten Paydirekt, der von deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken betrieben wird: Kreditkartendaten der Kunden würden von Paypal nicht verkauft, erklärte das Unternehmen.
Laut Verbraucherzentrale müssen Tele-Columbus-Kunden, die die zwangszugewiesenen teureren Verträge nicht bezahlen, mit einem harten Vorgehen des TV-Kabelnetzbetreibers rechnen: Es hat Mahnungen, Inkasso-Drohungen und erste Kündigungen der Verträge gegeben. Aber die Betroffenen sollten durchhalten.
Nigerias Regulierer hat den südafrikanischen Mobilfunkbetreiber MTN zu einer Rekordstrafe von 5,2 Milliarden US-Dollar verurteilt. MTN würde dadurch rund die Hälfte seines jährlichen Umsatzes als Strafe bezahlen.
Die Stadt Los Angeles baut 100 LED-Straßenlaternen auf. Darin steckt LTE-Mobilfunktechnik von Ericsson, die direkt ans Glasfasernetz der Stadt angeschlossen ist.
Ericsson und Cisco wollen Patente austauschen und Produkte gemeinsam vermarkten. Es geht um 5G, Cloud, Internet of Things und auch gänzlich neue Netzwerkprodukte.
Kein Verkauf von Warenkorbdaten der Kunden und keine Datenströme ins Ausland: Das Online-Bezahlverfahren Paydirekt ist gestartet. Es soll dafür sorgen, dass Menschen hierzulande mehr über das Internet einkaufen.
Die Stadtwerke Neumünster wollen exklusives Vectoring durch die Telekom verhindern und bieten deswegen eine Verpflichtung für den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein. Doch während die Telekom Ende 2018 fertig sein will, braucht FTTH bis 2022.
Bei voller Kapazität hätte ein Vodafone-Kabel-Nutzer sein tägliches Datenvolumen in Sekunden verbraucht. Doch auch künftig soll im Koaxialkabel beim Filesharing weiter gedrosselt werden. "Diese Maßnahme ist für 99,5 Prozent eine positive Regelung", sagte ein Sprecher.
Weil E-Plus sein UMTS-Netz besser ausgebaut hat als O2, sind mehr Nutzer in der Berliner U-Bahn auf das Roaming angewiesen. Doch das führt zu Problemen.
Mit BayernWLAN fließen 10 Millionen Euro in freie Hotspots überall in Bayern. Der WLAN-Ausbau beginnt noch dieses Jahr. Den laufenden Betrieb müssen die Kommunen selbst bezahlen.
Für Firmenkunden bietet die Telekom eine neue Lösung, die IP-VPN-Services optimiert, indem zusammen mit Akamai die schnellen Verbindungen gesucht werden. Das richtet sich an Strecken, wo MPLS nicht verfügbar ist.
In den Straßen von Hongkong hat sich Golem.de die neue Mobilfunktechnik 4.5 G von Huawei in der Praxis ansehen können. Die mehrfach gemessene Datenrate lag weit über DSL-Geschwindigkeit.
Für Huawei ist der wichtigste Grund für neue Mobilfunktechnik die höhere Datenrate. Die Einführung von 5G werde im Jahr 2020 geschafft, doch als Evolution, nicht als Revolution.
"Ohne die Netzwerkbetreiber bliebe der Bildschirm für die Nutzer dunkel", sagte Google-Manager Mike Blanche in Hongkong. Er bemühe sich um eine Partnerschaft mit den Gegnern und Huawei.
Mit unbegrenzten Datenflats lässt sich nach Erfahrungen eines Mobilfunkbetreibers kein Geld verdienen. Der Grund: Ein großer Teil der Daten seien Videos, und die Kunden verlangten immer höhere Datenübertragungsraten.
Der Betreiber der Netze O2 und E-Plus macht konkrete Schritte für den Aufbau von Mobilfunknetzen der 5. Generation. Auch den Backbone will die spanische Telefónica massiv ausbauen.
Laut c't sind Millionen Nutzer von einer Schwachstelle in zwei Routern von Vodafone Kabel betroffen. Dem Netzbetreiber zufolge sind es allerdings weniger als 1.000 Kunden.
Kinox.to wird weiter aktualisiert, weil die Inhaber des Passworts untergetaucht sind. Der Verteidiger eines der mutmaßlichen Mitbetreiber hat die Plattform heute mit einem Bus verglichen, der Menschen zu einer Videothek fahre, wo sie Filme ansähen.
Der Verpflichtungstext für den Vectoring-Ausbau, wodurch laut Telekom knapp 80 Prozent der Haushalte 100 MBit/s bekommen, liegt jetzt vor. Die Bundesnetzagentur arbeitet "mit Hochdruck an einem Entscheidungsentwurf".
Mit E-Plus lässt sich mobiles Internet in der Bahn am schlechtesten nutzen. Wirklich überzeugen kann keiner der drei Netzbetreiber in fahrenden Zügen, auch nicht bei der Sprachtelefonie.
Die Telekom ist sauer, weil 1&1 bei der Bundesnetzagentur Vorleistungsprodukte für LTE und seinen Hybridanschluss erzwingen will. Wer investiere und echte Innovationen entwickle, dürfe dafür nicht bestraft werden.
Nokia Networks setzt bei einem Test seine cmWave-Technik ein und schafft nach eigenem Bekunden 19,1 GBit/s. Bei dem Versuch nutzen die Techniker 256 QAM und 8x8 MIMO bei 400 MHz.
Egal ob sie online erscheinen oder gedruckt, nach Ansicht des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) brauchen Zeitungen eine Haushaltsabgabe wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.