Abo
  • Services:
Anzeige
Magenta-Zugang
Magenta-Zugang (Bild: Deutsche Telekom)

Regulierungsentwurf: Telekom zweifelt wegen Auflagen an exklusivem Vectoring

Magenta-Zugang
Magenta-Zugang (Bild: Deutsche Telekom)

Der Kompromiss der Bundesnetzagentur zum exklusiven Vectoring schreckt die Telekom ab. "Ob unter diesen Bedingungen tatsächlich alle Nahbereiche versorgt werden können, müssen wir jetzt prüfen", sagte ein Sprecher Golem.de.

Anzeige

Die Deutsche Telekom rückt nach den vorgeschlagenen Auflagen der Bundesnetzagentur zum exklusiven Vectoring vorsichtig von ihren bisherigen Ausbauzusagen ab. Die Telekom wollte im Nahbereich um ihre 8.000 Hauptverteiler die Vectoring-Technik einsetzen, aber von der Verpflichtung befreit werden, dort der Konkurrenz VDSL-Anschlüsse zu ermöglichen. Die Regulierungsbehörde will laut dem Kompromiss andere Netzbetreiber, die sich stärker bei der DSL-Erschließung engagiert haben als die Telekom, auch beim Vectoring bevorzugen. Als Ersatz für den Nahbereich muss die Telekom ihren Konkurrenten ein lokales, virtuell entbündeltes Zugangsprodukt (VULA) anbieten und finanzielle Entschädigung zahlen, wenn sie keinen Zugang zur entbündelten TAL mehr erhalten.

Telekom-Konzernsprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Der Regulierungsentwurf der Bundesnetzagentur bedeutet, dass die Telekom nicht sämtliche Nahbereiche ausbauen kann. Stattdessen haben die Wettbewerber in einigen Bereichen die Möglichkeit des exklusiven Vectoring-Ausbaus. Damit ist nicht mehr sichergestellt, dass die notwendige Mischkalkulation aus rentablen und unwirtschaftlichen Gebieten möglich ist. Wie stark die Wettbewerber tatsächlich ausbauen und was das für die Kalkulation der Telekom bedeutet, bleibt abzuwarten".

Investitionsentscheidungen beeinflusst

Zudem müsse die Telekom ein weiteres Vorleistungsprodukt zur Verfügung stellen. Das bedeute mehr Aufwand und beeinflusse ebenfalls Investitionsentscheidungen, erklärte Blank. "Ob unter diesen Bedingungen tatsächlich alle Nahbereiche versorgt werden können, müssen wir jetzt prüfen. Wir wollen unserer Verantwortung weiter nachkommen, den Menschen schnelle Internetanschlüsse zu bieten. Den Ausbau außerhalb der Nahbereiche treiben wir unverändert voran", sagte Blank.

Konkurrenten, die für ihre Kunden eigene Technik am Hauptverteiler der Telekom installiert haben, wären technologiebedingt durch das Vectoring der Telekom ausgeschlossen. Beim VDSL2-Vectoring werden ganze Kabelstränge genutzt, und mehrere Anbieter können nicht mehr auf die einzelnen Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) zugreifen.

Die Wettbewerberverbände Breko und Vatm hatte dagegen den Kompromissvorschlag der Bundesnetzagentur scharf kritisiert.


eye home zur Startseite
otraupe 28. Nov 2015

...müsste dieser Artikel eigentlich betitelt sein.

Skorvamon 27. Nov 2015

Das haben andere Provider schon, sonst wäre es ja nicht Diskussionswürdig, wie mit HVTs...

Skorvamon 27. Nov 2015

Ganz einfach: Weil es der Plan der Telekom war, sich wieder das Monopol über die TAL zu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Verfassungsschutz, Köln
  2. Landeshauptstadt München, München
  3. Die Deutsche Immobilien Gruppe, Düren
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Mad Max, Legend of Tarzan, Conjuring 2, San Andreas, Creed)
  3. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

  1. Re: Linux?

    486dx4-160 | 00:11

  2. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der...

    Oktavian | 00:07

  3. Re: Austauschbarkeit bei Ultrabooks geht also doch!

    486dx4-160 | 00:07

  4. Re: Die Präposition "in" vor einer Jahreszahl ist...

    NativesAlter | 19.08. 23:26

  5. Re: Die IDEE!!!!

    tingelchen | 19.08. 23:21


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel