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Michael Dell im Juli 2015
Michael Dell im Juli 2015 (Bild: Scott Olson/Getty Images)

HP, Lenovo und Huawei: Dell suchte vor EMC-Kauf selbst einen Käufer

Michael Dell im Juli 2015
Michael Dell im Juli 2015 (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Dells wichtigster Geldgeber wollte das Kerngeschäft mit PCs verkaufen, an Hewlett-Packard, Lenovo oder Huawei. Doch dann kam für Silver Lake Partners die Übernahme von EMC, die jetzt wieder gefährdet scheint.

Der Investmentkonzern Silver Lake Partners versuchte vor dem Kauf von EMC noch das PC-Geschäft von Dell an Hewlett-Packard, Lenovo oder Huawei zu verkaufen. Das berichtet das Onlinemagazin Recode aus informierten Kreisen. Silver Lake Partners ist einer der größten Anteilseigner von Dell. Ob der Investmentkonzern allein oder mit Dell abgestimmt gehandelt hat, sei unklar.

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Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen von der Börse genommen. Er übernahm zusammen mit Silver Lake Partners und Microsoft den Konzern und machte Dell zum Privatunternehmen.

Der am 12. Oktober 2015 bekanntgegebene Kauf von EMC durch den Computerhersteller Dell ist mit 67 Milliarden US-Dollar die bisher größte Übernahme im IT-Sektor. Auch hier war Silver Lake Partners einer der zentralen Geldgeber. Dells Board Of Directors besteht aus Michael Dell und den beiden Silver-Lake-Managing-Partnern Egon Durgan und Simon Patterson. Dell meldete nach der Privatisierung Schulden in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar.

Kaufpreis für Dell bei 8 Milliarden US-Dollar

Der Preis für das PC-Geschäft Dells dürfte bei rund 8 Milliarden US-Dollar gelegen haben. Keiner der drei Konzerne war an einem Kauf interessiert. HP ist weiter mit seiner Aufspaltung beschäftigt, Lenovo erwartete Probleme mit den US-Regulierungsbehörden und Huawei hatte kein Interesse, in den Bereich einzusteigen.

Doch die Übernahme von EMC ist gefährdet, weil laut einem weiteren Recode-Bericht Steuern von bis zu 9 Milliarden US-Dollar gezahlt werden müssten. Wenn Dell und seine Partner sich deswegen zurückziehen sollten, wird eine Vertragsstrafe von 4 bis 6 Milliarden US-Dollar fällig. EMC-Chef Joseph Tucci hatte eine 60-Tage-Klausel vereinbart, um ein besseres Angebot zu suchen. Sollte eines angenommen werden, bekäme Dell von EMC 2 Milliarden US-Dollar.


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_2xs 12. Nov 2015

Es entstehen doch immer wieder neue Firmen, die man verkaufen kann. Ist doch anscheinend...



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