Für eine Beteiligung am Umsatz will die Telekom Spezialdienste von Startups privilegieren. Möglich werde dies durch die Verordnung der Europäischen Union zur Netzneutralität, freut sich der Konzernchef. Das Modell hatte sein Pressesprecher schon im März vorformuliert.
1&1 fordert Zugang zu der Hybridtechnik der Telekom oder ein Verkaufsverbot für den Router und die Netzwerktechnologie für die Bündelung von DSL und LTE. Dazu wurde die Bundesnetzagentur jetzt dringlich angerufen.
Laut der Verordnung der EU-Kommission ist der britische Pornofilter nicht mehr zulässig. Jetzt will die Regierung die Internetsperren irgendwie fortsetzen.
1&1 will auf den Markt für Hybrid-Internetzugänge, die Festnetz und Mobilfunk bündeln. Dabei dürfte der Provider den Preis der Telekom unterbieten - doch die will das verhindern.
Die Telekom probiert in Bonn das Internet der Dinge in ihrem Netz, um die Kommunikation mit Sensoren zu ermöglichen. Schmalbandiges IoT könne als Software-Upgrade eines SingleRAN-Netzes implementiert werden, erklärte Huawei.
Die Nutzer haben genug von den MBit/s-Versprechungen der Internet-Provider. 81 Prozent wollen eine Entschädigung, wenn der Anschluss dauerhaft nicht hält, was der Betreiber verspricht.
Cisco kauft den Stealthwatch-Hersteller Lancope. Dessen Produkte richten sich an große Unternehmen und analysieren den Netzverkehr auf Anomalien. Cisco kauft derzeit stark im Security-Bereich zu
Apple kann erneut mit einem hohen Gewinn- und Umsatzzuwachs glänzen. Doch der Konzern verkaufte etwas weniger iPhones, als die Analysten erwartet hatten.
Eine Telekom-Tochter gibt nach dem Beschlusses des Europaparlaments gegen Roaming-Gebühren nicht auf und sucht nach einem neuen Modell. Der Konsument soll "seinen Inlandspreis mit Aufschlag innerhalb der EU zahlen", so der Chef von T-Mobile Austria.
Burg-Wächter weiß noch nicht, was seine Paketbox eBoxx mit Parcellock System kosten wird. Aber einige Details zur Bedienung des offenes Systems gab der Hersteller heute bekannt.
Vplus können Netzbetreiber einsetzen, die aus Vectoring mehr herausholen wollen. Damit könne Endkunden eine höhere Datenrate bis zu 300 MBit/s geboten werden, so Alcatel-Lucent. Doch einige wichtige Angaben fehlen noch.
Die Landesmedienanstalten haben die Möglichkeiten für DRM+ und LTE-A für digitalen Hörfunk geprüft. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass nur DAB+ dazu geeignet sei - interessant ist die Begründung.
Für anfangs 20 Euro bekommen Neukunden von M-net einen FTTH- und FTTB-Internetzugänge mit 100 MBit/s. Später können sie sich für eine niedrigere Datenrate entscheiden oder 45 Euro bezahlen.
Druck aus Hollywood und Streitigkeiten im Team der wichtigsten illegalen Streaming- und Bittorrent-Plattform haben zum Ende von Popcorn Time geführt. Ein Team-Mitglied hat die Server abgeschaltet und die Logfiles gelöscht.
Die EU moderiert eine Initiative für eine EU-Cloud, die höchsten Sicherheitsansprüchen folgen soll. Doch die ist nicht für Endnutzer, sondern für die Industrie.
Uber braucht nach nur wenigen Monaten schon wieder eine Milliarde US-Dollar. Es werden sich sicher Investoren für eine Höchstbewertung von 70 Milliarden US-Dollar zum wertvollsten privaten Startup finden.
Das ZDF will sein Komplettangebot über DVB-T2 in 1080p-Full-HD anbieten. Auch die ARD plant eine Erweiterung ihres Angebots über Antenne. Erklärt wurde auch, woran DVB-T2 in Smartphones und iPad scheitert.
Für die von der Telekom und von Vodafone gewollte Einschränkung der Netzneutralität zahlen am Ende die Nutzer. Das wurde auf den Medientagen München besprochen.
Ein Gericht hat hohe Schadensersatzforderungen wegen Filesharings eines Films abgewiesen. Die Software Observer sei als Beweismittel für Tauschbörsen nicht zuverlässig.
Microsofts neuer Chef Satya Nadella hat in kurzer Zeit nun die dritte Entlassungsrunde angeordnet. Diesmal sind 1.000 Beschäftigte bei dem Konzern betroffen, der einst als sicherer Hafen galt.
In dieser Woche konnten viele ältere Sony-Bravia-Fernseher bei Kabel Deutschland nicht mehr genutzt werden. Eine Umstellung an der Software bei Vodafone im Netz führte dazu, dass die Bilder einfroren.
Mit der Hybridtechnik von Intel und Ericsson sollen Datenraten von bis zu 300 MBit/s durch Bündelung möglich sein. Es ist eine Kampfansage an Huawei, die Telekom und Viprinet.
Telekom und Huawei haben nun den Vertrag für ihre Open Telekom Cloud offiziell unterzeichnet. Ein wichtiges Detail der Kooperation hat Golem.de aus informierten Kreisen erfahren.
Googles neuer Mutterkonzern Alphabet kann den Gewinn stark steigern. Der Umsatz legt ebenfalls zu. Die neue Finanzchefin betonte, diese "Ergebnisse zeigen Googles Stärke, vor allem bei der mobilen Suche".
Der Start von Windows 10 kann den Einbruch in diesem Bereich nur abmindern. Microsofts Gewinn stieg aber an, weil die Kosten gesenkt wurden und andere Bereiche wuchsen.
Nach einem Rekordverlust im Vorjahr kann Amazon unerwartet wieder einen kleinen Gewinn ausweisen. Die Cloud-Sparte Amazon Web Services machte einen operativen Gewinn von 521 Millionen US-Dollar. Der Umsatz wuchs weiter stark an.
Die Telekom-Tochter Congstar hat für einige ihrer Smartphone-Vertragstarife die Drosselung weiter gedrosselt. Statt 64 KBit/s gibt es nur noch 32 KBit/s.
Stellenabbau bei Globalfoundries, HP, IBM, SAP und bei der Telefónica, dennoch zählt die ITK-Branche in Deutschland erstmals mehr als 1 Million Beschäftigte. Im laufenden Jahr kommen fast 25.000 neue Jobs dazu, der Abbau der IT-Jobs erfolgt auch erst ab 2016.
Der Datentarif Data Comfort Premium der Telekom richtet sich an Tablet- oder Notebooknutzer. Neben dem Datenpaket, das Nachbuchen von 5 GByte für 4,95 Euro erlaubt, gibt es alle zwölf Monate ein Angebot für ein subventioniertes Tablet.
G.fast wird noch nicht breit eingesetzt, weshalb Alcatel-Lucent mit Vplus 300 MBit/s bieten will. Die Produkte seien bereits kommerziell verfügbar. Einige VDSL2 Vectoring Line Cards unterstützen Vplus nach einem Software-Update.
IT-Freiberufler erwarten nicht mehr so deutliche Honorarsteigerungen wie bisher. Gleichzeitig ist die Zahl der Freelancer, die ihren Stundensatz senken wollen, um 6,6 Prozent gestiegen.
Die Hersteller von DVDs und Blu-ray-Laufwerken haben sich heimlich auf Parkplätzen und in Kinos getroffen, um Preisabsprachen gegen Dell und HP zu treffen. Philips und Lite-On waren zuerst mit dabei, petzten dann aber bei der EU-Kommission.
In einem frühen Laborversuch hat BT einen Rekord im Kupferkabelnetz geschafft. BT setzt beim Netzausbau stark auf G.fast, in Deutschland wird der Start 2016 erwartet.
PopcornTime.io, die wichtigste illegale Streaming- und Bittorrent-Plattform, ist offline. Auch die Social-Konten sind verschwunden und die Torrent-Seite Yify vom Netz genommen.
Betrachtet man die Stapel der liegengelassenen EC- und Kreditkarten an Tankstellen oder bei Fahrkartenschaltern der Deutschen Bahn sind die Entgeltklauseln der Banken eine lukrative Abzocke. Dagegen hat nun der Bundesgerichtshof geurteilt, denn die Banken müssen die Karte gratis bereitstellen.
Mindestens bis in den Keller reicht das Glasfasernetz in Deutschland nun für über 2 Millionen Haushalte. Doch die Zahl der zahlenden Haushalte steigt weniger stark.
Ab 2016 soll der Roll-out von G.fast, einer Gigabit-Kupfer-Breitbandtechnologie der nächsten Generation, in Deutschland erfolgen. Fraunhofer und Lantiq wollen eine Lösung für einen gleichzeitigen Betrieb gefunden haben.
Die ungeschützte Nutzung von Popcorn Time kostet einiges mehr als ein Netflix-Jahresabo. Wer nachweisen konnte, nicht der alleinige Anschlussnutzer zu sein, könnte trotz Urheberrechtsverletzung über Bittorrent davonkommen.
Der Netzbetreiber Ewe Tel startet seine Vectoringprodukte. Der Festnetzbetreiber ist in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven, Brandenburg, Osnabrück sowie Ostwestfalen-Lippe aktiv. Doch einige Kunden bekommen weniger MBit/s.
Bund und Länder haben sich über die Vergabe der Euro-Milliarden für den Breitbandausbau geeinigt. Doch die Planungen der Bundesregierung für 50 MBit/s sind international längst überholt und benachteiligen längerfristige FTTH-Projekte.
Im Kupferfestnetz mit bis zu 400 MBit/s und 1 GBit/s unterwegs sein: Der Berliner Routerhersteller AVM deutet an, dass Fritzboxen für Super Vectoring und G.fast in Vorbereitung sind.
Ein Huawei-Manager berichtet von erfolgreichen Tests von Docsis-3.1 für das TV-Kabelnetz. Es seien 3,4 GBit/s im Downstream erreicht worden - und noch mehr möglich gewesen.
Ein neues Gateway, das den Standard Docsis 3.1 unterstützt, will Sagemcom in dieser Woche vorführen. Es soll abwärtskompatibel zum jetzigen TV-Kabelnetzstandard Docsis 3.0 sein.
Der Forschungs- und Entwicklungsstandort für Server und Storage von Fujitsu Deutschland in Paderborn wird geschlossen und nach Japan verlagert. Das hat die Konzernführung entschieden, 580 Beschäftigte sind betroffen.
Die Telekom hat einem Medienbericht über kostenfreien Zugang in ihren WLAN-Hotspots widersprochen. "Grundsätzlich kostenfrei" soll es nicht geben. Doch Teltarif.de hat andere Erfahrungen gemacht.
Nach Vodafone hat auch Telefónica einen Tarif vorgestellt, der das Aufteilen von Datenvolumen zulässt, Provider ist Media-Saturn. Nutzer in Deutschland liegen mit einem Verbrauch von 0,8 GByte weit hinter Großbritannien.