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Verklebte Elektronik bei Murks? Nein danke!
Verklebte Elektronik bei Murks? Nein danke! (Bild: Murks? Nein danke!)

Geplante Obsoleszenz: Gerätehersteller sollen Lebensdauer von Geräten angeben

Verklebte Elektronik bei Murks? Nein danke!
Verklebte Elektronik bei Murks? Nein danke! (Bild: Murks? Nein danke!)

Das Umweltbundesamt fordert, dass Hersteller von Elektronikgeräten die zu erwartende Funktionsdauer in Stunden angeben sollen. " Viele Geräte haben eine zu kurze Lebensdauer", erklärte die Behördenchefin über die Studie zu geplanter Obsoleszenz.

Elektrogeräte sollten eine Kennzeichnung über die zu erwartende Funktionsdauer tragen. "Man sieht dem Produkt nicht an, für welche Lebensdauer es konzipiert wurde. Im Sinne der Verbraucher und der Umwelt wäre eine Kennzeichnung, die beispielsweise die voraussichtliche Lebensdauer eines Geräts in Nutzungsstunden angibt", erklärte die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger am 15. Februar 2016.

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Viele Geräte hätten eine zu kurze Lebensdauer, sagte sie bei Bekanntgabe des zweiten Teils einer Studie des Ökoinstituts und der Universität Bonn im Auftrag der Behörde.

Business-Notebooks halten länger

Bei Notebooks zeigen die Analysen der werkstofflichen Obsoleszenz, dass bei Consumer-Geräten "sehr häufig" die Festplattenlaufwerke, Arbeitsspeicher, Grafikchips und Akkus sowie "häufig" Hauptplatine, Prozessorlüfter, Netzteile, periphere Schnittstellen, Bildschirm, Scharniere und Gehäuse ausfallen können.

Bei Business-Notebooks fallen Festplattenlaufwerke und Akkus nur "häufig" statt "sehr häufig" aus, alle weiteren Komponenten dagegen nur selten. Hauptgründe dafür seien thermische Probleme, mechanische Abnutzung und fahrlässiger Umgang. Weiterhin senken fest verbaute Akkus, eingelötete Arbeitsspeicherelemente und fest verbaute Festplatten die Lebensdauer.

Außerdem hänge die Lebensdauer der Bauteile wie Aluminium-Elektrolyt-Kondensatoren und Bauteilgruppen entscheidend von der Dimensionierung der Komponenten und ihrer thermischen Exposition ab.

Fest verklebte Akkus und Spezialschrauben vor Motherboards, Arbeitsspeichern oder Festplatten lösten laut der Studie eine ökonomische Obsoleszenz aus. Bei Notebooks entstehen für den Austausch von Mainboard, Prozessor und Grafikchip die höchsten Kosten für die Reparatur.

Für Smartphones erfolgte für die Studie eine Auswertung der Reparaturplattform iFixit. Bei untersuchten Smartphone-Modellen stellten Akku, Bildschirmeinheit, Home Button sowie An- und Ausschalter häufige Reparaturursachen dar. Die Entnahme von Akkus in Modellen ohne fest verbauten Akku war in weniger als einer Minute möglich. Bei zwei Modellen mit fest verbauten Akkus waren 15 bis 20 Minuten sowie eine Reihe von Spezialwerkzeugen notwendig.

Psychologische Obsoleszenz bei Smartphones 

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DrWatson 21. Feb 2016

Das sind wohl die gleichen Forschungsabeteilungen, die auch Verpackungen so...

R.Jakob 17. Feb 2016

diese Forderung ist im vergleich zu anderen Industriezweigen völlig überzogen! Wenn die...

cpt.dirk 16. Feb 2016

Immer diese Pseudoargumentationen. Zufällig weiß ich, wie Reparaturservice funktioniert...

plutoniumsulfat 16. Feb 2016

Und desto weniger kann überhaupt kaputt gehen.

Ben Stan 16. Feb 2016

Stimmt, 200.000 km ist nicht viel, im Vergleich zu manch einem Taxi. Ja so sind sie die...



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