Abo
  • Services:
Anzeige
Foxconn und Sharp sind Partner von Apple.
Foxconn und Sharp sind Partner von Apple. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Displays: Foxconn will Sharp für 5,3 Milliarden US-Dollar kaufen

Foxconn und Sharp sind Partner von Apple.
Foxconn und Sharp sind Partner von Apple. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Der Auftragsfertiger Foxconn will den japanischen Elektronikkonzern Sharp kaufen. Ob das finanziell schwer angeschlagene Sharp unter ausländische Kontrolle darf, ist jedoch umstritten.

Foxconn will den japanischen Elektronikkonzern Sharp übernehmen. Das hat das Wall Street Journal aus informierten Kreisen erfahren. Anders als bei früheren Verhandlungen will der taiwanische Auftragshersteller diesmal den gesamten Sharp-Konzern erwerben.

Anzeige

Sharp benötigte zum Überleben wiederholt Finanzierungen von japanischen Banken und hat hohe Schulden. Der staatliche Investmentfonds Innovation Network Corp. of Japan (INCJ) biete ebenfalls für Sharp, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Das Angebot habe jedoch nur die Hälfte der Höhe der Offerte von Foxconn, und verlange offenbar, dass einige der Kreditgeber von Sharp verzichteten.

Japanische Regierungsvertreter brachten zum Ausdruck, dass sie nicht wollten, dass Sharp unter ausländische Kontrolle komme. Innovation Network Corp. of Japan hat bereits die Kontrolle über Japan Display Inc., einen weiteren großen Displayhersteller. Regierungskreisen zufolge könnten zwei japanische Displayhersteller ihre moderne Technologie und Fertigungstechnik miteinander teilen.

Foxconn würde das Management von Sharp nicht austauschen. Sharps Produktpalette reicht von Fernsehern über Solarzellenplatten bis zu Displays für Apples iPhones. Im September 2015 wollte Foxconn Sharps LCD-Geschäft übernehmen. Foxconn soll seit dem Sommer 2015 mit dem angeschlagenen japanischen Konzern verhandeln. Apple wollte sich mit einer Investition beteiligen.

Foxconn wollte Anteile an Sharp

Foxconn wolle auch die rund 38 Prozent kaufen, die Sharp an dem gemeinsamen Joint Venture Sakai Display Products besitzt. Dieses Unternehmen stellt LCDs für Fernseher her. Der Wert der LCD-Sparte sollte bei 2,51 Milliarden US-Dollar liegen.

Foxconn wollte im März 2012 bereits für rund 600 Millionen Euro einen Anteil von zehn Prozent an Sharp übernehmen. Bei der Investition ging es darum, Aufträge für den damals geplanten Apple-Fernseher zu bekommen. Das hatte Ho Chao-yang, ehemals Präsident von Chimei Innolux (CMI) erklärt. CMI gehört zu Foxconn. Doch der Anteilskauf kam nicht zustande. Foxconn-Verwaltungsratschef Terry Gou kaufte aber 38 Prozent an einer Sharp-Display-Fabrik in Sakai, Japan.

Apple arbeitete laut einem unbestätigten Bericht fast zehn Jahre an einem eigenen Fernsehgerät, stoppte das Vorhaben aber im Jahr 2014. Das Unternehmen befürchtete, nicht genug innovative Funktionen bieten zu können, um sich in dem umkämpften Markt von der Konkurrenz abzuheben.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Sagemcom Fröschl GmbH, Walderbach (zwischen Cham und Regensburg)
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  3. Dataport, Hamburg
  4. OSRAM GmbH, Garching bei München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  2. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  3. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  4. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  5. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  6. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  7. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  8. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  9. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  10. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Ich werd es mir wohl kaufen oder gibt es...

    ArcherV | 12:45

  2. Re: 700$ - Ich hätte da eine bessere Lösung...

    ArcherV | 12:44

  3. Re: Realitätsflucht

    plutoniumsulfat | 12:42

  4. Re: Für Vermögende die kreativ sein wollen..

    Evron | 12:25

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    Nikolai | 12:22


  1. 10:10

  2. 09:59

  3. 09:00

  4. 18:58

  5. 18:20

  6. 17:59

  7. 17:44

  8. 17:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel