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Arbeitsplatzabbau: 600 Beschäftigte nehmen SAP-Abfindungsprogramm an

Der Stellenabbau bei SAP Deutschland läuft rund. Mehr Beschäftigte als geplant haben ein Abfindungsprogramm bei dem Hersteller von Unternehmenssoftware akzeptiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Abwärts für SAP-Beschäftigte
Abwärts für SAP-Beschäftigte (Bild: SAP AG)

Das Abfindungsprogramm von SAP für einen Arbeitsplatzabbau haben 600 Beschäftigte angenommen. Das berichtet die Stuttgarter Nachrichten unter Berufung auf die IG Metall Heidelberg und Verdi Stuttgart. Die Gewerkschaften haben die Informationen von SAP-Betriebsräten.

Stellenmarkt
  1. Garz & Fricke GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Am härtesten trifft der Stellenabbau mit 400 Mitarbeitern die SAP Deutschland AG (SAP LGD), wo 5.000 Menschen arbeiten. Ein SAP-Sprecher wollte auf Anfrage der Stuttgarter Nachrichten die Angaben nicht kommentieren.

"Das Abfindungsprogramm ist sehr gut gelaufen - die Konditionen waren fair", sagte SAP-Betriebsrat Andreas Hahn. "Aber es wird garantiert nicht das letzte gewesen sein." Das Abfindungsprogramm wurde wegen der hohen Nachfrage ausgebaut und die Finanzen deutlich erhöht.

Betroffen sind Abteilungen wie Product & Innovation und Global Service & Support

SAP will weltweit rund 2.200 Stellen streichen, etwa drei Prozent der Beschäftigten sind betroffen. Laut einem Medienbericht würden damit in Europa 7,5 Prozent der SAP-Jobs abgebaut. Betroffen sind Abteilungen wie Product & Innovation und Global Service & Support.

Durch gleichzeitige Neueinstellungen werde der Softwarekonzern nach eigenem Bekunden wieder ein Stellenwachstum haben. Nach Information der IG Metall sind Beschäftigte in den Bereichen betroffen, von denen SAP zukünftig kein Wachstum mehr erwartet.

Das Programm sei zumindest in Europa auf Freiwilligkeit ausgelegt, dort sind betriebsbedingte Kündigungen diesmal ausgeschlossen. Arbeitnehmer ab dem Jahrgang 1960 oder früher können unabhängig von der Abteilung Vorruhestandsregelungen in Anspruch nehmen.



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Denkanstoss 22. Jan 2016

Wenn mehr AN gehen, als ursprünglich angedacht - und so verstehe ich den Artikel - dann...


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