NG-PON2: Glasfaser mit 10 GBit/s für den Nutzer soll bald kommen

Festnetz- und Mobilfunkbetreiber teilen sich ein Netz - auf dem FTTH Council Europe wird sehr konkret über den neuen Glasfaserstandard NG-PON2 gesprochen, der seit Jahren vorbereitet wird. Die Technik soll bereits in bestehenden Netzen ausprobiert werden.

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Panel auf dem FTTH Council 2016
Panel auf dem FTTH Council 2016 (Bild: FTTH Council)

Der neue Standard für passive Glasfasernetzwerke NG-PON2 wird von Netzwerkbetreibern "bereits getestet und ausprobiert. In den Jahren 2018 bis 2019 wird die Nutzung zunehmen." Das sagte der Nokia-Manager Ronald Heron Golem.de am 16. Februar 2016 auf dem FTTH Council Europe in Luxemburg. NG-PON2 steht für Next-Generation Passive Optical Network 2. Singtel (Singapore Telecommunications) hat in diesem Monat bereits einen 10-GBit/s-Dienst angekündigt.

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Heron war zuvor Leiter des CTO Team Fiber-to-the-Home Technologies bei Alcatel-Lucent, das nun zu Nokia gehört.

Mit NG-PON2 würden 10 GBit/s Internetangebote möglich, symmetrisch und asymmetrisch. Für vier bis fünf Netzbetreiber könnten jeweils 10 GBit/s geboten werden, ein Netz sei für Festnetz- und Mobilfunkbetreiber zugleich nutzbar. "Vielleicht sind bis zu acht Wellenlängen möglich", meinte Heron. Er sieht jedoch in absehbarer Zeit keine Anwendungen für eine so hohe Datenübertragungsrate. Doch wenn die Datenrate erst einmal angeboten werde, würden auch die Dienste kommen, die das ausnutzten.

Investitionen unter Netzbetreibern aufteilen

Wie der Netzwerkausrüster Huawei zuvor erklärte, erlaubt NG-PON2 die Zuordnung von Wellenlängen zu mehreren Netzbetreibern. Damit können sich mehrere Betreiber ein Netz teilen. Die Technik ist zudem kompatibel zu bestehenden GPON- und RF-Overlay-Netzen, so dass beide Standards parallel zueinander betrieben werden können. Es seien damit keine zusätzlichen Investitionen in die passive Infrastruktur nötig.

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Die gesamten Investitionskosten NG-PON2 sind laut Huawei durch die aufwendigeren Geräte zwar höher als bei aktuellen GPON-Netzen, erlaubten aber Co-Investment-Modelle auf der gleichen passiven Glasfaserinfrastruktur. Dadurch können Infrastruktur-Investitionen auf mehrere Betreiber aufgeteilt werden.

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