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Quartalszahlen: Apple kann iPhone-Absatz kaum noch steigern

Apples Hyperwachstum könnte ein Ende haben. Erstmals seit Marktstart des iPhone steigen die Absatzzahlen kaum noch. Doch der Gewinn ist weiter auf Rekordhöhe.
/ Achim Sawall
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Konzernsitz von Apple (Bild: Ryan Anson/AFP/Getty Images)
Konzernsitz von Apple Bild: Ryan Anson/AFP/Getty Images

Apple hat 74,77 Millionen iPhones verkauft, nach 74,5 Millionen Stück im Vorjahreszeitraum. Das ist weniger als 1 Prozent Wachstum und liegt zudem unter den Analystenprognosen von 76,54 Millionen. Dieses Ergebnis gab das Unternehmen am 26. Januar 2016 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Apple präsentierte seine Quartalsergebnisse für das erste Finanzquartal, das am 26. Dezember endete.

Die Wachstumsschwäche wirft Fragen über Apples weitere Perspektive auf. Das iPhone steht für rund zwei Drittel vom Apples Umsatz. Der Umsatz des iPads geht seit zwei Jahren zurück. Der iPad-Absatz fiel aktuell um 25 Prozent auf 16,1 Millionen, der Mac-Umsatz sank um 4 Prozent auf 5,3 Millionen Stück.

Der Nettogewinn stieg um 1,9 Prozent auf 18,36 Milliarden US-Dollar, nach 18,02 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um 1,7 Prozent auf 75,87 Milliarden US-Dollar. Das ist das niedrigste Wachstum seit Juni 2013. Die Analysten hatten mit 76,6 Milliarden US-Dollar mehr Umsatz erwartet.

In den vergangenen Wochen hatte es mehrere Berichte gegeben, die Wachstumsschwäche beim iPhone voraussagten und den Aktienkurs fallen ließen. Die iPhone-Zulieferer TSMC, Largan Precision und Samsung Electronics prognostizierten laut einem unbestätigten Bericht ein schwaches erstes Halbjahr 2016. Grund sei ein geringerer Absatz der aktuellen iPhone 6S und iPhone 6S Plus. Apple soll zudem seine Aufträge für die Produktion des iPhone 6S und iPhone 6S Plus um 30 Prozent reduziert haben, hatte die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf mehrere Zulieferer von Komponenten für das Smartphone berichtet. Das Wall Street Journal erfuhr aus Herstellerkreisen, dass die iPhone-Produzenten Foxconn und Pegatron bereits in den letzten beiden Monaten des vergangenen Jahres freie Produktionskapazität gehabt hätten.


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