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Geoblocking: Paypal kündigt Anbietern von Netflix-VPNs

Was Netflix versucht zu blockieren, möchten viele Kunden sehen: Inhalte aus anderen Regionen der Welt. Paypal hat jetzt zwei VPN -Diensten gekündigt, die Nutzern dabei helfen – ob auf Druck von Netflix oder der Filmindustrie, ist unklar.
/ Achim Sawall
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Grafik bei Unblock-Us (Bild: Unblock-Us)
Grafik bei Unblock-Us Bild: Unblock-Us

Paypal hat die Zahlungsabwicklung für Anbieter von VPNs gekündigt, die das Geoblocking von Netflix umgehen. Das berichten das Onlinemagazin Torrentfreak(öffnet im neuen Fenster) und der Sydney Morning Herald(öffnet im neuen Fenster) . Betroffen sind das kanadische Unternehmen Unotelly und Unblock-Us.

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In dem Schreiben an Unotelly, das Torrentfreak veröffentlicht hat, wird dem Unternehmen mitgeteilt, dass es durch Urheberrechtsverletzungen die "Nutzungsrichtlinien von Paypal verletzt" habe. Das Konto werde "permanent eingeschränkt" . Laut Paypal ist ein Widerspruch des Unternehmens gegen die Entscheidung nicht möglich.

Wer steckt hinter dem Bezahlungsboykott?

Netflix wird in dem Schreiben nicht erwähnt. Unklar ist, ob Netflix selbst oder die Filmindustrie die Sperrung bei Paypal veranlasst hat.

Netflix werde mit Technologien der Filmstudios sein Vorgehen gegen Proxys verstärken, hatte Netflix-Chef Reed Hastings auf der Konferenz DLD in München angekündigt. In den nächsten Wochen werde es mit Proxy-Servern und Mechanismen zur Umgehung von Zugriffsbeschränkungen nicht mehr möglich sein , auf Inhalte zuzugreifen, die in der eigenen Region nicht verfügbar sind.

Besonders das US-Programm von Netflix ist im Ausland beliebt, weil dort bekannte Serien oft bis zu ein Jahr früher verfügbar sind. Einzelne Proxy-Server blockiert Netflix schon längere Zeit.

Netflix hatte Ende Januar 2016 damit begonnen, die australischen Nutzer des VPNs Ufli auszuschließen. Das Unternehmen bewirbt seinen Dienst aktiv mit der Umgehung der Geoblockaden von Netflix und anderen Streamingdiensten.


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