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Jack Zhu, Director Huawei Access Marketing (rechts)
Jack Zhu, Director Huawei Access Marketing (rechts) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Huawei: Für den Nutzer ist "Kupfer, Koaxial oder Glasfaser egal"

Jack Zhu, Director Huawei Access Marketing (rechts)
Jack Zhu, Director Huawei Access Marketing (rechts) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

"I want fibre" ist zwar das Motto des FTTH Council in Luxemburg - doch Huawei hält dort ein Plädoyer, dass das Material egal sei. Der Ausrüster bietet auch Vectoring, G.fast oder Docsis-3.1-Hardware und -Software.
Von Achim Sawall

Der Netzwerkausrüster Huawei will sich auf dem FTTH Council nicht auf Glasfaser festlegen. Jack Zhu, Director Huawei Access Marketing, sagte am 17. Februar 2016: "Für den Nutzer ist es egal, ob das Kupfer-, Koaxial- oder Glasfasernetzwerk zum Einsatz kommt. In allen Netzwerken lassen sich Gigabit-Geschwindigkeiten erreichen, dies ist mit Gfast oder Docsis 3.1 möglich." Den Nutzer interessiere nur eine starke Performance, nicht das Material, aus dem sein Netzwerk sei. Huawei ist Gold Sponsor des FTTH Council 2016 in Luxemburg.

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Huawei habe in Großbritannien erfolgreich im Kupfernetz von BT G.fast installiert, womit hohe Datenraten möglich seien, erklärte Zhu im Gespräch mit Golem.de. "Wenn sie das Netzwerk haben, nutzen sie es aus."

Altes Kabel: Lohnt die Investition noch?

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz. Um bei hohen Frequenzen auf ungeschirmten Leitungen das Problem des Übersprechens zu lösen, braucht G.fast Vectoring. Mit XG.fast, einer möglichen Weiterentwicklung von G.fast, ist im Kupferkabelnetz von BT sogar eine Datenübertragungsrate von 5 GBit/s erreicht worden.

Die neue Spezifikation Docsis 3.1 soll Datenraten von mehr als 10 GBit/s im Downstream und über 1 GBit/s im Upstream ermöglichen. Docsis 3.1 soll den Datendurchsatz im Downstream und im Upstream maximieren, ohne dass Änderungen an der vorhandenen HFC-Netzinfrastruktur (Hybrid Fiber Coax) notwendig werden. Docsis 3.1 arbeitet mit Kanalbandbreiten von 192 MHz im Downstream und von 96 MHz im Upstream, die aber bei Bedarf skaliert werden können. Die Obergrenze wurde auf 1.794 MHz angehoben, der Upstream auf 5 MHz bis 204 MHz erweitert.


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/mecki78 19. Feb 2016

Und verbrennt dabei relativ viel von deren mühsam und hart erarbeiteten Geld. Das...

Luxdealer 19. Feb 2016

Super gemacht! Ich habe aktuell 1gbps down und 500mbps up und lade in einem 4...

Panzergerd 18. Feb 2016

ISDN basierte allerdings auf derselben Kupfer-Doppelader wie das analog-Modem. Insofern...

rjwolke 18. Feb 2016

Das ist einfach zu erklären: Netzaufbau ist extrem teuer, und bei den Schleuderpreisen...



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