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Die Plattform Paket-Ärger.de
Die Plattform Paket-Ärger.de (Bild: Paket-Ärger.de/Screenshot: Golem.de)

Paket-Ärger.de: Die meisten Beschwerden über nicht ausgehändigte Pakete

Die Plattform Paket-Ärger.de
Die Plattform Paket-Ärger.de (Bild: Paket-Ärger.de/Screenshot: Golem.de)

Mit der Zunahme des Onlinehandels wächst auch die Menge der nicht zugestellten Pakete, obwohl die Paketkunden zu Hause waren. Doch die DHL will sich zu Paket-Ärger.de nicht äußern.

Die meisten Beschwerden in dem Verbraucherforum Paket-Ärger.de gibt es zu nicht ausgehändigten Paketen. Das gab die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am 11. Februar 2016 bekannt. Paketkunden bemängelten am häufigsten, dass ihnen Sendungen nicht übergeben wurden, obwohl sie den gesamten Tag über zu Hause waren. Darüber ärgerte sich jeder Dritte in seinem Eintrag auf Paket-Ärger.de.

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Mehr als die Hälfte der 2,1 Milliarden Pakete, die 2014 in Deutschland verschickt wurden, kamen nach Angaben des Instituts für Handelsforschung Köln aus dem Onlinehandel und von anderen Versendern. Die Paketmenge wuchs im Vergleich zu 2013 um elf Prozent.

1.600 Beschwerden in drei Monaten

Seit dem Start Anfang Dezember 2015 verzeichnete das Forum Paket-Ärger.de 1.600 Beschwerden. Rund zehn Prozent der Paketkunden bemängelten auf dem Transportweg verloren gegangene Sendungen. Fehlende Benachrichtigungen über versuchte Zustellungen lagen bei acht Prozent.

Zwei Drittel aller eingehenden Beschwerden betreffen nach den Angaben die DHL. Die DHL Group sei im Gegensatz zu den anderen kritisierten Logistikern nicht bereit, sich mit den Verbraucherzentralen über die Beschwerden auseinanderzusetzen, erklärte die Verbraucherzentrale. Bislang habe es die DHL strikt abgelehnt, zu den sie betreffenden Beschwerden auf Paket-Ärger.de Stellung zu nehmen.

"Paketkunden haben ein Recht darauf, dass Lieferungen schnell und zuverlässig ankommen", sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Schuldzinski. DHL und andere Zustelldienste wie Hermes oder DPD müssten sicherstellen, dass die geltenden Regeln der Paketlieferung eingehalten würden. "Hierzu gehört, dass zumindest ein ernsthafter Zustellversuch beim Empfänger unternommen wird und er anhand einer Benachrichtigungskarte und mittels elektronischer Sendeverfolgung verlässlich erfährt, wo sich sein Paket gerade befindet."

Paket-Ärger.de betreiben die Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen und Thüringen seit dem 7. Dezember 2015. Die kritisierten Paketdienstunternehmen erhalten vor einer Freischaltung von Kundenbeschwerden Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz finanziert das Onlineportal.


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crazypsycho 14. Feb 2016

Ja einige Touren laufen noch direkt über DHL. Liegt daran das DHL den Boten nicht...

Zeroslammer 13. Feb 2016

Hermes geht hier bei mir auch gar nicht. Es wurde auch schon ein Paket bei Nachbarn...

PhilSt 13. Feb 2016

Jupp. Die Beschwerden, wenn konkret und nicht anonym vorgebracht, werden in der Regel...

PhilSt 13. Feb 2016

Die 0,5% hatte ich übrigens aus der Annahme abgeleitet, dass die Dunkelziffer 20x so...

FrankAppel 13. Feb 2016

Dann tun Sie das auch bitte ! http://www.wallstreet-online.de/aktien/deutsche-post-aktie...



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