Indoor-Antennen: Vodafone verbessert Mobilfunknetz in Einkaufszentren
Vodafone hat in 100 der größten Einkaufszentren Deutschlands die Mobilfunkversorgung verbessert. Das gab der Netzbetreiber am 9. Februar 2016 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . In Centern wie Myzeil Frankfurt, Bördepark Magdeburg, Waterfront Bremen oder Centro Oberhausen sei das Inhouse-Netz erneuert worden. Überall seien alle Hard- und Softwarekomponenten komplett ausgetauscht worden.
Nach anderthalb Jahren Bauzeit werde das Modernisierungsprogramm jetzt im Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim vollendet. Vodafone habe in allen Einkaufszentren ein flächendeckendes UMTS-Netz installiert. Dabei wurde HSPA+-Technik eingebaut, die Datenraten von bis zu 42,2 MBit/s ermöglicht. Zudem habe Vodafone auf über 85 Prozent der Fläche innerhalb der 100 größten Einkaufszentren LTE installiert. Damit Tausende von Kunden in den Einkaufzentren gleichzeitig am selben Ort telefonieren und das Internet nutzen können, habe Vodafone auch die Kapazität des Netzes um 35 bis 40 Prozent erhöht.
Einkaufszentren sind oft HF-dicht
Die Gebäude von Einkaufszentren sind oft HF-dicht, sie können Metallfassaden und keine Fenster haben. Der Empfang kann etwa mit Mobilfunk-Repeater-Anlagen oder Femtozellen verbessert werden. In den Einkaufszentren wurden "eigene Indoor-Antennen eingebaut" , sagte Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck Golem.de auf Anfrage. "Wir arbeiten In- und Outdoor mit Ericsson und Huawei zusammen, vor der Modernisierung und dem Ausbau war nur UMTS vorhanden."
Unternehmen wie Haider Telekom bieten Repeater für Tiefgaragen, Einkaufszentren, U-Bahn-Stationen und HF-dichte Gebäude an und bauen die Anlagen auf. Doch die Mobilfunknetzbetreiber haben die exklusiven Nutzungsrechte an den Frequenzen und müssen dem Betrieb der Geräte zustimmen.
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