Abo
  • Services:
Anzeige
ARD und ZDF: schwimmen in Milliarden Euro
ARD und ZDF: schwimmen in Milliarden Euro (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

DJV: Journalisten-Verband will Haushaltsabgabe für Printmedien

ARD und ZDF: schwimmen in Milliarden Euro
ARD und ZDF: schwimmen in Milliarden Euro (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Egal ob sie online erscheinen oder gedruckt, nach Ansicht des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) brauchen Zeitungen eine Haushaltsabgabe wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Anzeige

Michael Konken, scheidender Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) fordert angesichts der Auflagenrückgänge eine Haushaltsabgabe auch für Printmedien - vergleichbar mit der beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Konken sagte im Gespräch mit dem Medienbranchendienst Kress.de: "Wir werden ein ähnliches Modell wie bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten brauchen. Ich halte es für realistisch, dass eine Haushaltsabgabe für Zeitungen, egal ob sie als Printprodukte oder online erscheinen, eingeführt wird. Wie soll sonst zum Beispiel Lokalpolitik noch an die Bürger vermittelt werden? Dafür brauchen wir starke Lokal- und Regionalzeitungen."

Nachfolger von Konken als DJV-Vorsitzender wollen der Kölner Journalistik-Professor und freie Journalist Frank Überall sowie der Berliner Journalist Alexander Fritsch, Chef vom Dienst bei Deutsche Welle TV, werden.

Gegenwärtig betragen die jährlichen Einnahmen von ARD und ZDF aus dem Rundfunkbeitrag rund 8 Milliarden Euro.

Seit 2013 wird der Beitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung und nicht mehr nach Anzahl und Art der Geräte erhoben. Damit soll die Nutzung von Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und Autoradio der Haushaltsmitglieder abgedeckt sein. Die Haushaltsgebühr muss damit jeder zahlen, auch wenn kein Rundfunkgerät vorhanden ist oder die Angebote gar nicht genutzt werden.

Schätzungen zufolge nehmen ARD und ZDF jährlich etwa 500 Millionen Euro durch Werbung ein.

Der Journalist Norbert Häring besteht seit drei Monaten darauf, seine Rundfunkgebühr bar zu bezahlen. Dazu hat der Hessische Rundfunk sich mit einem behördlichen Bescheid gemeldet. Damit protestiert Häring gegen die erzwungene Zahlung der Rundfunkgebühr und will dadurch so hohe Kosten verursachen, dass die Abgabe nicht mehr erhoben werden kann.


eye home zur Startseite
evergreen 01. Nov 2015

Der Sozialismus is zurück... Aufstocker dürfen dann noch härter arbeiten gehen für die 50...

tezmanian 30. Okt 2015

Na mir ist dies öfter entgegengeworfen worden in unterschiedlichen Foren. Dies sehe ich...

neocron 30. Okt 2015

"eine Haushaltsabgabe für Zeitungen, egal ob sie als Printprodukte oder online...

neocron 30. Okt 2015

" ... eine Haushaltsabgabe für Zeitungen, egal ob sie als Printprodukte oder online...

neocron 30. Okt 2015

der Vorschlag ist nicht weniger oder mehr Quatsch. Wenn du gut begruenden kannst, warum...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Köln
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  3. posterXXL GmbH, Kirchheim-Heimstetten
  4. dSPACE GmbH, Paderborn


Anzeige
Top-Angebote
  1. 59,99€
  2. (heute u. a. mit Dremel-Artikeln, Roccat-Mäusen und Sony Alpha 6000 + Objektiv AF E 16-50 mm für...
  3. 389€

Folgen Sie uns
       


  1. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  2. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  3. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  4. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  5. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  6. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  7. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  8. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone

  9. Apple

    Swift 4 erleichtert Umgang mit Strings und Collections

  10. Redundanz

    AEG stellt Online-USV für den 19-Zoll-Serverschrank vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Energieversorgung: Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
Energieversorgung
Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
  1. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack
  2. Kreditrating Equifax' Krisenreaktion ist ein Desaster
  3. Best Buy US-Handelskette verbannt Kaspersky-Software aus Regalen

Anki Cozmo im Test: Katze gegen Roboter
Anki Cozmo im Test
Katze gegen Roboter
  1. Die Woche im Video Apple, Autos und ein grinsender Affe
  2. Anki Cozmo ausprobiert Niedlicher Programmieren lernen und spielen

  1. Die Chinesen sind deutlich im Vorteil

    cicero | 01:44

  2. Glaubst du das selbst?

    Tunkali | 01:43

  3. Re: Ein Beitrag voller Grenzfälle

    as (Golem.de) | 00:50

  4. Re: Funktioniert Netflix denn mittlerweile bei UM?

    Xiut | 00:46

  5. Re: von denen sechs sitzen können

    Patman | 00:44


  1. 18:10

  2. 17:45

  3. 17:17

  4. 16:47

  5. 16:32

  6. 16:22

  7. 16:16

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel