Abo
  • Services:

Deutsche Telekom: Die eSIM kommt als fest im Endgerät verbauter Chip

Im nächsten Jahr kommt die eSIM-Card auf den Markt, heute hat die Deutsche Telekom in Berlin die Technik vorgeführt. Das Unternehmen erklärte, es wolle die Möglichkeit des Anbieterwechsels dabei nicht vorantreiben.

Artikel von veröffentlicht am
Ingo Hofacker mit einem Dummy
Ingo Hofacker mit einem Dummy (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Embedded SIM-Card (eSIM) wird es als fest im Endgerät verbauten Chip geben. Das sagte Ingo Hofacker, Senior Vice President Products (Group Innovation) von der Deutschen Telekom, am 12. November 2015 bei einem Hintergrundgespräch in Berlin. Er erklärte, über den Chip sei ein Gitter gelegt, damit er nicht ausgelesen werden könne. Die Hardware "lässt sich nicht herausholen, ohne sie zu zerstören."

Inhalt:
  1. Deutsche Telekom: Die eSIM kommt als fest im Endgerät verbauter Chip
  2. eSIM: Anbieterwechsel nicht vorantreiben

Als Zwischenschritt sei eine Hybrid-SIM geplant, so Hofacker, dabei sei das SIM-Profil over the Air übertragbar, die SIM-Karte sei aber noch wechselbar. Bei der eSIM ist das SIM-Profil über das Netz übertragbar und der SIM-Chip fest verbaut. Auf der eSIM befinden sich die Daten zu ICC-id, IMSI, K/Ki, PIN/PUK und Networks. Mit dem Smartphone wird ein OCR-Code gescannt, um das Nutzerprofil vom Netzbetreiber zu übertragen. Discovery Server lösen die Daten auf.

Die Zukunft der eSIM im SoC

Christian von Reventlow, Innovationschef der Telekom, erklärte, mittelfristig werde die eSIM in den Chipsatz des Smartphones integriert werden, etwa von Herstellern wie Qualcomm.

Im Juli 2015 sei in Shanghai der eSIM-Standard der GSMA verabschiedet worden, sagte Hofacker. Daran beteiligt gewesen seien die rund 800 Mobilfunkbetreiber weltweit, die Endgeräte- und SIM-Kartenhersteller. Der Standard werde bis März 2016 detailliert ausgearbeitet und könne dann genutzt werden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Universität Passau, Passau

Die Telekom hatte bereits im März ausdrücklich erklärt, die Entwicklung von eSIM zu unterstützen. Der Konzern sehe dies als Chance und beteilige sich in internationalen Gremien an der Erarbeitung eines offenen eSIM-Standards. Die Telekom erwartet, dass die eSIM ab dem Jahr 2016 auf den Markt kommt und ab 2017 massenhafte Verbreitung findet. Die Aktivierung der eSIM sei über eine App auf dem Endgerät oder online möglich. Geräte, die keine Kamera haben, könnten einfach durch Annäherung ein Nutzerprofil erhalten, meinte von Reventlow.

eSIM: Anbieterwechsel nicht vorantreiben 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. 9,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

TheUnichi 16. Nov 2015

Ich hoffe das war Ironie, denn ansonsten zweifel ich spätestens an diesem Punkt an...

azeu 15. Nov 2015

Bevor ich mir ein Smartphone mit eSIM aufzwingen lasse, verzichte ich lieber komplett...

DerDy 15. Nov 2015

Ja, wer gegen eSIM ist, hat die Spezifikation gelesen und alles verstanden *GÄHN*. Ist...

hubbabubbahubhub 14. Nov 2015

Ich sehe zwar auch Missbrauchspotential.. aber der Markt für freie Handys ist zu groß als...

metalheim 14. Nov 2015

eSIM hat aber doch konkret nichts mit der Telekom zu tun? Es ist ein weltweiter Standard...


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

Alte gegen neue Model M: Wenn die Knickfedern wohlig klackern
Alte gegen neue Model M
Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Seit 1999 gibt es keine Model-M-Tastaturen mit IBM-Logo mehr - das bedeutet aber nicht, dass man keine neuen Keyboards mit dem legendären Tippgefühl bekommt: Unicomp baut die Geräte weiterhin. Wir haben eines der neuen Modelle mit einer Model M von 1992 verglichen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  2. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  3. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard

Urheberrechtsreform: Die zehn Mythen des Leistungsschutzrechts
Urheberrechtsreform
Die zehn Mythen des Leistungsschutzrechts

Am Mittwoch gibt es eine wichtige Abstimmung zum Leistungsschutzrecht im Europaparlament. Leider werden von den Verfechtern des Gesetzes immer wieder Argumente ins Feld geführt, die keiner Überprüfung standhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vor Abstimmung Demos gegen Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Leistungsschutzrecht Nur Einschränkungen oder auch Chancen?
  3. Vor Abstimmung 100 EU-Abgeordnete lehnen Leistungsschutzrecht ab

    •  /