Abo
  • Services:

100 MBit/s: Telekom meldet Vectoring-Ausbau in weiteren 42 Kommunen

Die Telekom hat bereits rund fünf Millionen Haushalte mit Vectoring versorgt. Und der Ausbau wird fortgesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork einer Telekom-Werbung für Breitbandausbau
Artwork einer Telekom-Werbung für Breitbandausbau (Bild: Telekom)

Die Deutsche Telekom bietet Vectoring mit bis zu 100 MBit/s in weiteren 42 Kommunen an. Das hat das Unternehmen bei Twitter bekanntgegeben. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir haben mittlerweile rund fünf Millionen Haushalte bundesweit mit Vectoring-Anschlüssen versorgt. Und damit ist für dieses Jahr auch noch nicht Schluss, es geht noch weiter. Wir haben ja noch ein paar Wochen."

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. über duerenhoff GmbH, Berlin

Die neu ausgestatteten Kommunen sind Bad Oeynhausen, Delmenhorst, Emden, Brake, Bautzen, Dresden, Magdeburg, Perleberg, Strausberg, Wittenberge, Zeitz, Kempten, Kulmbach, Traunreut, Bensheim, Biberach, Donaueschingen, Hanau, Karlsruhe, Koblenz, Linden, Lörrach, Mannheim, Neckarsulm, Pforzheim, Rottweil, Saarbrücken, Viernheim, Schorndorf, Babenhausen, Bad Soden, Ettlingen, Bonn, Bottrop, Ennepetal, Erkelenz, Gelsenkirchen, Gütersloh, Lünen, Overath, Rösrath und Steinfurt-Burgsteinfurt.

Die Telekom ist bei DSL unter Druck durch die Konkurrenz aus dem TV-Kabelnetz. Der Konzern muss dringend eine höhere Datenübertragungsrate anbieten, will aber noch keinen großflächigen Glasfaserausbau in Angriff nehmen. Doch der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern praktisch nicht mehr feststellbar. Die Technik kann Glasfaser nicht ersetzen.

Vectoring reduziert die gegenseitige Störung durch Far-End-Crosstalk (FEXT) benachbarter Kupferdoppeladern eines Kabels. Dieser Prozess verlangt eine hohe Rechenleistung in den aufgerüsteten DSLAMs. Das System errechnet für jede einzelne Kupfer-Doppelader eines Bündels die jeweiligen Störeinflüsse und sendet neben dem eigentlichen Nachrichtensignal ein abhängig von den errechneten Störeinflüssen erzeugtes Gegensignal in die jeweilige Doppelader. So werden die durch Übersprechen entstehenden Störsignale fast ausgeschaltet.

Bei der Bundesnetzagentur wird über den Antrag der Telekom verhandelt, im Nahbereich um 8.000 Hauptverteiler die Vectoring-Technik einzusetzen und dazu von der Verpflichtung befreit zu werden, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen. Insgesamt könnten so nach einer umstrittenen Rechnung der Telekom knapp 80 Prozent der Haushalte bis zu 100 MBit/s bekommen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

DerDy 18. Nov 2015

Doch, das ist es. Aber es zwingt dich niemand weiter an der Diskussion teilzunehmen...

Ovaron 17. Nov 2015

...ist es, selbst für uns als absolute Laien offensichtlich, schon zu spät. Für einen...

jaykay2342 16. Nov 2015

1000 was? bits pro stunde? Und was will man mit nem Porsche?

Ovaron 16. Nov 2015

Von wem heißt es das denn? Was sagt die Verwaltung, was wird auf www.telekom.de...

jaykay2342 16. Nov 2015

Wann benötigen denn alle 5 Mitbewohner mal gleichzeitig mehr als 10Mbit/s? In den...


Folgen Sie uns
       


BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt

Wir fahren in BMWs neuen Hybrid-Sportwagen durch und um München.

BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /