Abo
  • Services:

Wintersemester: Rekord bei Informatik-Studienanfängern

Wieder wagen sich mehr junge Menschen an ein Studium der Informatik. Trotz Rekordwerten bei den Studienanfängern ist in Deutschland die Zahl der offenen IT-Arbeitsplätze auf rund 43.000 angestiegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Studentin in Berlin in einem TU-Werbevideo
Studentin in Berlin in einem TU-Werbevideo (Bild: TU Berlin/Screenshot Golem.de)

Im Wintersemester 2015/2016 haben sich 36.553 Studierende in ihrem ersten Hochschulsemester für den Studienbereich Informatik eingeschrieben. Damit stieg die Zahl der Studienanfänger im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent. Das berichtete die Gesellschaft für Informatik am 26. November 2015 unter Berufung auf das Statistische Bundesamt. Damit wurde für die Informatik ein neuer Rekordwert erreicht.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. CRM Partners AG, München, Frankfurt am Main

Die Abbrecherquote mit fast 50 Prozent bei der Informatik ist an den Hochschulen aber weiterhin sehr hoch.

Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik, sagte: "Es ist zu begrüßen, dass das Interesse zunimmt, Informatik als Beruf zu ergreifen." Die nur leichte Steigerung des aktuellen Studienjahres hemme das Wachstum der IT-Unternehmen. "Trotz leicht steigender Studierendenzahlen in den vergangenen Jahren beklagen Unternehmen nach wie vor einen Fachkräftemangel", sagte Liggesmeyer.

Mehr Studienanfänger - mehr offene Stellen

In Deutschland ist die Zahl der offenen IT-Arbeitsplätze auf rund 43.000 angestiegen. Wie der IT-Branchenverband Bitkom am 30. September 2015 erklärte, sei dies ein Anstieg um rund 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Frauen sind bei den Informatikanfängern weiterhin stark in der Minderheit. Von den 36.553 Erstsemestern im Fach Informatik sind 8.281 weiblich. Das ist ein Anteil von 22,65 Prozent. Damit verzeichnet das Bundesamt aber eine Steigerung von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Unternehmen, die freie Stellen für IT-Spezialisten haben, suchen Softwareexperten. Gefragt ist Wissen über Cloud Computing (48 Prozent), Big Data (45 Prozent) und App-Programmierung (33 Prozent).



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,00€
  2. 54,99€
  3. (-80%) 3,99€
  4. 3,84€

Kleine Schildkröte 02. Dez 2015

Zumal diese heute kostenlos erhältlich sind. PS: Ron Martin ist auch nur ein...

ShinGouki 28. Nov 2015

Jepp das sind die ersten die mit machine learning Algorithmen ersetzt werden.

freebyte 28. Nov 2015

Eine lange Geschichte kurzgefasst: Ich habe mich wärend meines Ingenieursstudiums bei...

frankietankie 27. Nov 2015

Ja, die Ausbildung zum Mathematisch-Technischen-Softwareentwickler gibt es aber nur in...

Kleine Schildkröte 27. Nov 2015

Wenn man darüber Nachdenkt, fehlt uns ein Studium der Softwareentwicklung. Weg mit der...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad 720S - Test (AMD vs. Intel)

Wir vergleichen Lenovos Ideapad 720S mit AMDs Ryzen 7 und Intels Core i5.

Lenovo Ideapad 720S - Test (AMD vs. Intel) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

    Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
    Digitalfotografie
    Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

    War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
    2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

      •  /