Studie: IT-Gehälter steigen unterschiedlich stark
Am kräftigsten wachsen die Löhne in der IT-Branche im Security-Bereich. Wie eine Studie ergeben hat, sind diese Experten verhältnismäßig rar und werden dadurch immer teurer. Auch die Region spielt für den Anstieg eine große Rolle.
IT-Fachkräfte bekommen laut einer aktuellen Untersuchung ein Gehaltsplus von 6,2 Prozent. Das ergab die Studie Führungskräfte und Spezialisten in der IT-Wirtschaft 2015/2016 von Compensation Partner, die am 10. November 2015 vorgestellt wurde. Die Vergütungsberatung hatte im Vorjahr ein Plus von 2,8 Prozent ermittelt.
Zu den Spitzenverdienern bei den Fachkräften gehören demnach die Gesamt-IT-Projektleiter (72.443 Euro), die IT-Sicherheitsmanager (70.763 Euro), IT-Leiter (70.044 Euro) und SAP-Berater (69.851 Euro).
Die beste Region für IT-Experten ist München. Hier gab es im Vergleich zum Bundesdurchschnitt 17,2 Prozent mehr Gehalt. Es folgen Frankfurt am Main mit 15,6 Prozent und Stuttgart mit 13,1 Prozent.
Der Gehaltsanstieg bei den Führungskräften fällt mit 2,8 Prozent in diesem Jahr kräftiger aus als 2014 (1,9 Prozent). Am stärksten sind der Bankensektor, die IT-Beratung und die Automobilindustrie.
Leiter in der Softwareentwicklung in der Finanzbranche verdienten im Vorjahr durchschnittlich rund 63.000 Euro. In diesem Jahr beträgt das Durchschnittsgehalt rund 72.000 Euro.
"Wir beobachten, dass insbesondere in der IT-Security die Gehälter besonders stark anwachsen", sagte Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner. Hier wuchs das Gehalt von rund 63.000 Euro auf 70.600 Euro. Diese Experten seien verhältnismäßig rar und damit immer teurer.
Insgesamt seien Datensätze aus dem Zeitraum von Mai bis August 2015 ausgewertet worden. Artur Jagiello von Compensation Partner sagte Golem.de: "Wir erhalten unsere Daten aus Kooperationen mit Unternehmen und über unsere Gehaltsanalysen auf Gehalt.de und Gehaltsvergleich.com. Darüber hinaus haben wir mit der Computerwoche zusammengearbeitet und zum Mitmachen an der Studie aufgerufen. So kamen dann am Ende 15.497 Datensätze zusammen."
An der Studie beteiligten sich laut Computerwoche in diesem Jahr 34 Unternehmen aus der IT-Wirtschaft, die insgesamt 759 Datensätze lieferten. Weitere 14.738 Datensätze stammen aus Onlinebefragungen von Fach- und Führungskräften.
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