Abo
  • Services:

MBB 2015: Google will nicht mehr Gegner der Telekom-Konzerne sein

"Ohne die Netzwerkbetreiber bliebe der Bildschirm für die Nutzer dunkel", sagte Google-Manager Mike Blanche in Hongkong. Er bemühe sich um eine Partnerschaft mit den Gegnern und Huawei.

Artikel veröffentlicht am ,
Mike Blanche, Googles Head of EMEA Strategic Relationships
Mike Blanche, Googles Head of EMEA Strategic Relationships (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Ein hochrangiger Google-Manager ist auf einem Telekommunikationskongress als Partner der Netzbetreiber aufgetreten. Mike Blanche, Googles Head of EMEA Strategic Relationships, sagte auf dem Global Mobile Broadband Forum (MBB) am 3. November 2015 in Hongkong: "Ohne die Netzwerkbetreiber bliebe der Bildschirm für die Nutzer dunkel." Google gilt bei vielen Netzbetreibern als reiner Datenproduzent, der nichts zum Infrastrukturaufbau beiträgt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. TÜV NORD AG, Essen

Google brauche erfolgreiche Telekommunikationskonzerne, damit Nutzer auf seine Dienste zugreifen könnten. "Es ist kein Spiel zwischen Content Providern und Access Provider, sondern es geht um Zusammenarbeit", betonte Blanche.

Google habe in den vergangenen Jahren 100 Milliarden US-Dollar in Infrastruktur investiert, rechnete Blanche vor. Der Konzern gibt hauptsächlich für Rechenzentren Geld aus, um seine Dienste, und damit die Auslieferung von Werbung, beschleunigen zu können.

Investitionen in den Internetausbau

Nutzer würden schnelleres Internet bestellen, um Youtube-Videos zu sehen und Netflix nutzen zu können. Google investiere auch zusammen mit Netzwerkbetreibern in den Ausbau des Internets, wie in Indonesien, wo Ballons entlegene Inseln mit Internet versorgen sollen. Bei dem Projekt Loon kooperiert der Mutterkonzern Alphabet mit den lokalen Mobilfunkanbietern Indosat, Telkomsel und XL Axiata. Indonesien besteht aus über 17.000 zum Teil sehr unzugänglichen Inseln.

Zusammen mit Festnetzbetreibern würden CDN-Plattformen installiert, um die Auslieferung von Youtube-Videos zu beschleunigen, sagte Blanche. "Auch im Mobilfunk gibt es Kooperationen mit Betreibern und Ausrüstern wie Huawei für schnellere Youtube-Videos, etwa im Rahmen von Open Borders APIs."

Durch die Auslieferung von Android-Updates bei Nacht versuche der Konzern, die jeweiligen Netzwerke zu entlasten. "Wir haben auch ein Interesse an der Zusammenarbeit, weil die Telekommunikationskonzerne eine Abrechnungsbeziehung zum Kunden haben", gab Blanche zu.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  4. auf ausgewählte Corsair-Netzteile

nille02 04. Nov 2015

Genau das passiert. Google ist bei einem direkten Netzzugang nun mal Kunde bei der Telekom.

b1n0ry 04. Nov 2015

knickt Google auch so langsam ein, oder kommt es mir nur so vor? Ich habe das Gefühl...

Horsty 04. Nov 2015

Ich vermisse den Inhalt zu der Phrase, dass Google mehr Zusammenarbeit mit den Telkos...


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

    •  /